Split

mehr als des kaisers ruhesitz

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Hier findet ihr die gleiche Karte für Google Maps für das Handy.

Schon der römische Kaiser Diokletian hat sich Split als seinen Altersruhesitz ausgesucht und sich dafür gleich einen mächtigen Palast gebaut; die heutigen Einwohner der Stadt, die Splićani, bezeichnen ihre Stadt wahlweise und ganz unbescheiden als „die allerschönste Stadt der Welt“, „mediterrane Blume“ oder ganz schlicht auch einfach nur als „die große Stadt“.

Und es stimmt, es ist etwas dran. Split ist eine besondere Stadt mit einem sehr besonderen und entspannten Flair. 2800 Sonnenstunden im Jahr sorgen nicht nur dafür, dass das Markenzeichen der dort Lebenden die Sonnenbrille ist, sondern auch, dass sich ein Großteil des sozialen Lebens auf den zahlreichen Terrassen der Restaurants und Cafés in der Stadt abspielt. Es ist nicht schwierig zu merken, dass die Lebensqualität hier hoch ist und die Menschen dies zu schätzen wissen.

Stolz sind sie auch auf ihren Fußballverein Hajduk Split, wovon die unzähligen Graffiti an den Wänden zeugen, die leider auch manchmal in den Nationalismus und Rechtsextremismus abdriften. Und obwohl auch Split vor allem im Sommer Heerscharen an Touristen anzieht und einige Innenstadtbereiche sehr auf diese konzentriert sind, bleibt es weiterhin eine authentische kroatische Großstadt, in der man auch noch auf „echte“ Einheimische trifft.

Die „Riva“, also die Promenade, und die dahinterliegende Altstadt sind das pulsierende Herz, wo die Menschen seit 1700 Jahren leben und auch ganz selbstverständlich in einen alten römischen Kaiserpalast eingezogen sind. Zeugnisse der langen und turbulenten Geschichte sind dort an allen Ecken und Enden zu finden, welche seit 1979 auch den Status des UNESCO-Weltkulturerbes besitzen.

Kulturell ist hier einiges geboten: In vielen Bars und Restaurants wird abends Livemusik angeboten, exzellente Museen und Kunstgalerien sorgen dafür, dass auch bei dem selten einsetzenden Regen keine Langeweile aufkommt. Und wer doch mal eine Auszeit von der Großstadt möchte, läuft einfach zu Fuß aus dieser hinaus auf die Halbinsel Marjan, wo schöne Strände zum Sonnenbaden einladen und die dicht bewaldete und unter Naturschutz stehende kleine Hügelkette Joggerinnen und Spaziergängerinnen anlockt. Klar, die Aussicht von dort ist großartig. Wer noch weiter raus möchte, kann dann innerhalb einer Stunde bequem mit dem Bus die historischen Städte Trogir und Omis erreichen, in den Bergen die Mittelalterfestung in Klis besuchen oder an der Promenade der „Kastel-Städte“ entlang spazieren.

Kurz gesagt: Split lässt keine Wünsche offen und ist für mich eine der absoluten Top-Destinationen auf dem Balkan – wenn nicht in ganz Europa!

Geschichte

Seit dem dritten Jahrhundert vor Christus befand sich nur etwa sechs Kilometer vom heutigen Split entfernt die alte Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatiens mit dem Namen Salona. Ruinen der damals enorm wichtigen Stadt mit geschätzt 60.000 Einwohnern, wie beispielsweise das Amphitheater, sind auch heute noch zu besichtigen. Vermutlich war die Nähe zu Salona auch der Grund, warum Diokletian, einziger römischer Kaiser, der freiwillig vor seinem Tod aus dem Amt ausschied, den Entschluss fasste, hier seine Rente zu verbringen. Logisch, ein Palast musste her – der Grundstein für die heutige moderne Stadt Split.

Diokletian wurde im Palast begraben, das damals errichtete Mausoleum wurde später in eine Kirche umgewandelt, und sein monumentales Bauwerk war weiterhin im Besitz der ihm nachfolgenden römischen Kaiser. Im Jahr 613/614, als Slawen und Awaren in das Gebiet um Split einwanderten und die Stadt Salona zerstörten, flüchteten die dort Sesshaften in den Palast, womit die zivile Bewohnung dessen begann und Spalato, wie Split damals hieß, zu einer mittelalterlichen Stadt wurde.

Während im Hinterland slawische Fürstentümer entstanden, blieb die Stadt weiterhin eine Exklave des Weströmischen Reiches. Im Jahr 812 ging die Herrschaft an Byzanz über, welche kurz vor der Jahrtausendwende die Stadt erstmals an einen kroatischen König übergab. Dessen Herrschaft war allerdings nicht von langer Dauer, und Byzanz, Kroatien und Venedig stritten weiterhin um die Stadt.

Diokletianspalast, wie er ursprünglich aussah. Rekonstruktuion von Ernest Hébrard (1912)

So ging es eigentlich die nächsten Jahrhunderte weiter. Split war zwar zu Zeiten bereits mit einer umfassenden Autonomie ausgestattet und firmierte unter dem Namen „Comune Spalati“, aber aus dem Hinterland klopften immer mal wieder Ungarn, Bosnier, Venezianer und Byzantiner an. Erst im Jahr 1420 zog eine gewisse Herrschaftskonstanz durch die Republik Venedig ein.

Die immer weiter vorrückenden Osmanen, welche in dieser Zeit die Kontrolle über weite Teile des Umlands besaßen, waren das Hauptproblem für Split in dieser Zeit. Mehrmals wurde versucht, die Stadt für das Osmanische Reich einzunehmen, was letztendlich aber immer abgewehrt werden konnte. Nicht abgewehrt werden konnte die Pestepidemie, welche im späten 16. Jahrhundert zwei Drittel der damals 10.000 dort lebenden Menschen dahinraffte. Nach einem erneuten Aufleben einige Jahre später blieben gar nur noch 1.400 Menschen übrig. Durch die Landverluste des Osmanischen Reiches und die damit verbundene Grenzverschiebung immer weiter von Split weg war die Folgezeit allerdings relativ kriegsarm. In dieser Zeit fingen wieder viele Menschen aus dem Umland und auch anderen Ländern an, in der Stadt zu siedeln, wodurch sich das von diesen gesprochene Kroatische als Alltagssprache nach und nach etablieren konnte.

Der Niedergang der Republik Venedig im Jahr 1797 blieb aber auch für Spalato nicht ohne Konsequenzen – erstmals übernahm Österreich die Macht auf diesem Gebiet. Napoleon war aber auch noch nicht fertig mit seinem Großreichsanspruch und konnte Dalmatien kurze Zeit von den Österreichern einnehmen. Ab 1813 war dann bis zum Ersten Weltkrieg wieder die Habsburgermonarchie bzw. Österreich-Ungarn an der Macht. In dieser Zeit war Spalato (Italienisch war Amtssprache) Garnisonsstadt und wurde ans europäische Bahnnetz angeschlossen.

Ansichtskarte von Split rund um das Jahr 1800. Autor unbekannt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Split von 1941 bis 1943 von Mussolinis Italien besetzt. Nach dessen Kapitulation übernahm das Deutsche Reich, was dazu führte, dass auch Split von den Alliierten bombardiert wurde. Am 26. Oktober 1944 wurde die Stadt durch jugoslawische Partisanen unter der Führung Titos vom Faschismus befreit. Die Stadt wurde nicht, wie das benachbarte Zadar, an Italien angeschlossen, sondern an das neugegründete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das später erstmals den Namen „Jugoslawien“ tragen würde. Durch die Zuschlagung Zadars an Italien wurde Split die größte und einflussreichste Stadt in Dalmatien, was mit einem Zuzug von Kroaten aus dem Bereich Zadar einherging und weitreichende Veränderungen und Probleme wie eine Wohnungsnot mit sich brachte.

Im neugegründeten sozialistischen Jugoslawien war Split Teil der kroatischen Teilrepublik und erlebte für nahezu 50 Jahre wieder friedliche Zeiten, in denen die Stadt, wie auch das ganze Land, aufblühte. Vor allem die Industrialisierung und der Schiffsbau trugen dazu bei, dass sich die Bevölkerungszahl in dieser Zeit fast verdreifachte. Aber auch der Tourismus wurde erstmals ein echter Wirtschaftsfaktor.

Den Balkankrieg konnte Split relativ schadlos überstehen, obwohl sich eine serbisch dominierte Garnison der JNA hier stationiert war. Zu den heftigsten Vorfällen kam es dabei am 15. November 1991, als die Stadt vom Meer aus beschossen wurde, was zwar nur zu wenigen Sachschäden führte, aber sechs Personen das Leben kostete.

Nach der Unabhängigkeit Kroatiens folgte die nächste Auferstehung der Stadt. Jetzt nahm der Tourismus endgültig an Fahrt auf, und es folgten auch viele neue städtebauliche Projekte. Pünktlich zur 1700-Jahr-Feier der Stadt, die 2004 begangen wurde, erstrahlte Split nun in noch nie dagewesenem Glanz.

Highlights

Wie bereits erwähnt, verfügt Split über eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, die sich vor allem, aber nicht ausschließlich, in der Altstadt befinden. Um es euch einfacher zu machen, die einzelnen Sehenswürdigkeiten in sinnvoller Art und Weise abzuklappern, liste ich diese geographisch geordnet auf.

(01-17) Im und um den Diokletianspalast

Die folgenden Sights befinden sich alle entweder direkt im Diokletianspalast oder in direkter Umgebung. Auch wenn ihr durch die teilweise verschachtelten Gassen der Altstadt müsst, sollten diese generell ganz einfach zu finden sein. Nutzt am besten die Karte, die ihr am Anfang dieser Seite findet, und schaltet die Standortfreigabe ein, sodass ihr seht, wo ihr seid. Der Name „Diokletianspalast“ ist übrigens etwas irreführend heutzutage. Erwartet hier keinen klassischen Palast, sondern eher ein kleines Stadtviertel mit Straßen, Wohnhäusern etc., in das vier Tore hineinführen. Der Diokletianspalast ist grob durch vier größere Gassen in vier relativ gleich große Teile geteilt. Während die beiden nördlichen Bereiche früher als Unterkünfte für die Soldaten und Angestellten von Diokletian dienten, waren die südlichen Bereiche der eigentliche Wohnsitz des Kaisers.

(1) Peristil-Platz

Im alten Griechenland und Rom bezeichnete ein „Peristyl“ einen rechteckigen Hof, der rundherum von Säulen umgeben war und dem meist eine spezielle religiöse oder gesellschaftliche Bedeutung zukam. Genauso ist es auch mit dem alten Peristil-Platz in Split, welcher zur Zeit von Diokletian der wichtigste Platz und der Mittelpunkt des Palastes war und auch heute noch das Zentrum des Zentrums von Split darstellt.

Die verbliebenen Arkaden vor der Kathedrale und auf der anderen Seite, welche mittlerweile direkt mit den dahinterliegenden Hotels und Cafés verbunden sind, lassen einen zurück in die Zeit reisen. Wären nicht so viele Leute mit Kameras und Handys hier unterwegs, wäre es nicht schwierig, sich noch einmal 1700 Jahre in die Zeit zurückzuversetzen und sich vorzustellen, wie Kaiser Diokletian vom Balkon aus hohen Besuch empfing (der Platz diente als „Empfangshalle“), während links und rechts römische Soldaten mit Trompeten eine Fanfare spielten und den lebenden Sohn des römischen Gottes Jupiters (also Diokletian) huldigten. Vielleicht habe ich als Kind aber auch einfach zu viel Asterix und Obelix geguckt ;-). Ein beliebtes Fotomotiv auf dem Platz ist auch die schwarze Sphinx vor der Kathedrale, die im 15. Jahrhundert aus Ägypten geklaut wurde.

Nun ja, wie dem auch sei. Heute kann man auf den Stufen vor den Cafés gegenüber der Kathedrale auf jeden Fall hervorragend frühstücken oder einen Kaffee trinken, während man die Aussicht genießt und die Menschenmassen aus aller Welt um sich herum beobachtet. Im Sommer finden hier auch Konzerte oder Opernaufführungen statt, und rund um den Platz schließen sich direkt die nächsten Sehenswürdigkeiten an.

Wie bereits erwähnt, steht direkt auf der Ostseite des Platzes die Kathedrale, im Süden schließt sich der ehemalige Wohnbereich des Kaisers sowie die Unterbauten (Substructures) des Palastes an. Auch findet man hier heute das Ethnografische Museum und das „Messing-Tor“, welches von der Promenade her in die Altstadt hinein- oder hinausführt.

Tipp: Die kostenlose SplitCard

Die SplitCard ist eine kostenlose Rabattkarte, mit der ihr viele der Geschäfte und Sehenswürdigkeiten zu einem ermäßigten Preis besuchen könnt. Es gibt auch eine kleine Anzahl von Museen und Galerien, die mit der SplitCard freien Eintritt gewähren. Die SplitCard ist 3 Tage (72 Stunden) gültig und kann kostenlos in einem der Touristeninformationszentren ergattert werden: TIC Peristil, TIC Riva und auch TIC Stobreč.

Um sich für die SplitCard zu qualifizieren, müsst ihr während der Sommermonate (April bis Ende September) mindestens 5 Nächte in Split in einer beliebigen Unterkunft bleiben (oder nur zwei Nächte zu allen anderen Zeiten). Für die benötigte Bestätigung dafür fragt einfach in eurer Unterkunft nach. Weitere Informationen findet ihr auf dieser Website: Visit Split.

(2) Kathedrale des hl. Domnius (Katedrala Sveti Duje)

Als sich im siebten Jahrhundert die Menschen aus Salona vor den slawischen Invasoren in den sicheren Diokletian-Palast flüchteten, brachten sie ihre bereits christlichen Heiligtümer mit und machten aus dem Mausoleum von Diokletian kurzerhand eine Kirche, welche ab sofort die mitgebrachten Reliquien des heiligen Dominikus (oder Domnius) beherbergen sollte. Wer glaubte auch im siebten Jahrhundert noch an die alten römischen Götter oder verehrte selbstproklamierte „Söhne des Jupiters“? Ts.

Heute ist die Kirche die Hauptkirche des Erzbistums Split-Makarska. Das Oktagon, in dem früher Kaiser Diokletian bestattet lag, ist das Herzstück und sollte in jedem Fall besucht werden. Der Altar in diesem wurde im 15. Jahrhundert von Juraj Dalmatinac geschaffen. Auch die Haupteingangstür der Kirche ist eine monumentale Schnitzerei des Künstlers Andrija Buvina aus dem Jahr 1214. Im Innenraum befinden sich spätgotische und frühromanische Skulpturen sowie wertvolle Barockbilder. Auch der Glockenturm kann bestiegen werden (gute Aussicht von dort!), wenn man das passende Ticket dafür gekauft hat. Die Schatzkammer mit vielen Reliquiaren, Kirchenbüchern und liturgischen Gegenständen befindet sich auf der von der Kathedrale aus gesehen gegenüberliegenden Seite des Peristils.

Apropos Tickets, das ist leider etwas kompliziert hier bei der Kathedrale. Und der Preis hat durch die zunehmende Beliebtheit von Split als Touristenziel in den letzten Jahren auch drastisch zugenommen. Dass man für eine Kirche überhaupt Eintritt zahlen muss, ist dabei nochmal eine Sache für sich. Naja, es gibt also verschiedene Tickets mit verschiedenen Farben, die Zugang zu unterschiedlichen Bereichen der Kathedrale bieten. Man sollte sich vielleicht bereits im Voraus überlegen, was einem der Besuch wert ist und was man auf jeden Fall sehen möchte.

  • Blaues Ticket (2022: 50 Kn = 2023: 7 €?): beinhaltet Kathedrale, Krypta und Taufkapelle
  • Grünes Ticket (2022: 70 Kn = 2023: 9,50 €?): beinhaltet Kathedrale, Glockenturm, Schatzkammer
  • Rotes Ticket (2022: 60 Kn = 2023: 8 €?): beinhaltet Kathedrale, Krypta, Taufkapelle und Schatzkammer
  • Lila Ticket (2022: 80 Kn = 2023: 11 €?): beinhaltet alle 5 Sehenswürdigkeiten: Kathedrale, Krypta, Taufkapelle, Schatzkammer, Glockenturm

(3) Palastkeller (Podrumi)

Wenn ihr vom Peristil-Platz in südlicher Richtung die Treppen hinuntergeht (es gibt auch eine Treppe rauf!), kommt ihr in die palästlichen Keller. Diese lagen zu Diokletians Zeiten direkt unter den Kaisers Wohnstätten und wurden als kühles Lager für Lebensmittel, Wein und sicherlich auch anderes genutzt. Die Gewölbe wurden dann auch irgendwann von den späteren unkaiserlichen Bewohner*Innen sowohl als Wohnraum als auch als Arbeitsstätte genutzt. Davon zeugt unter anderem eine noch erhaltene, sehr alte Wein- und Ölpresse.

In späteren Jahrhunderten wurden diese dann als praktische Deponie genutzt (war ja auch zweifellos zentral gelegen) und komplett mit Müll und Abfällen aus der Stadt darüber vollgestopft, sodass die Keller lange Zeit nicht mehr zugänglich waren und fast in Vergessenheit gerieten. Erst im 19. Jahrhundert begannen die Aufräum- und Ausgrabungsarbeiten, wobei ein Teil der Gewölbe mittlerweile auch eingestürzt war. Die Arbeiten zogen sich bis in die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts, als die westlichen Hallen 1959 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Der östliche Teil öffnete sogar erst 1996 wieder.

Heute ist ein Gang der Keller auch ohne Eintrittskarte zugänglich. Dort befindet sich nun ein atmosphärischer kleiner Markt mit Souvenir- und Kleinkunstständen (siehe „Shopping“). Für den Rest benötigt man eine Eintrittskarte, die 2023 7 € kostet.

(4) Vestibul

Wenn ihr die Stufen südlich vom Peristil nach oben geht, kommt ihr zum Vestibul, dem ersten Zimmer (oder Vorhalle) der kaiserlichen Gemächer. Früher besaß der runde Turm oben noch eine Kuppel, die ist aber nicht mehr erhalten, sodass man heute in den meistens blauen Himmel schaut, wenn man nach oben schaut. Die 17 m hohen Wände sorgen für eine sehr spezielle Akustik, die vor allem an Sommerabenden von verschiedenen kroatischen Klapa-Gruppen genutzt wird, um ihre A-Capella-Songs vorzutragen. Eintritt frei!

(5) Ethnografisches Museum

Dieses Museum befindet sich in den alten Gemäuern eines Klosters und steht teilweise auch dort, wo früher Diokletian gelebt hat. Es zeigt Ausstellungsstücke aus der dalmatischen und kroatischen Kultur, vor allem Volkstrachten, Schmuck, Möbel und Waffen. Ein Teil informiert über die Salzgewinnung in früheren Jahrhunderten, die für die Region von wichtiger Bedeutung war. Das wirkliche Highlight des Museums ist aber die Terrasse rund um die Vestibule, von der man nicht nur in die Vestibule reinschauen kann, sondern auch einen klasse Blick über die Stadt hat. Der Eintrittspreis lag 2022 bei 20 Kuna und wird vermutlich 2023 bei 3-4 € liegen. Lohnt sich durchaus. Mit der SplitCard ist der Eintritt sogar frei.

(6) Riva (Promenade)

Die Waterfront der Stadt ist ein edler und gleichzeitig entspannter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. An der von Palmen gesäumten Promenade legen auch die großen Kreuzfahrtschiffe sowie die Fähren zu den umliegenden Inseln ab. Das heutige Aussehen erhielt die Riva zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als die Promenade unter napoleonischer Herrschaft aufgeschüttet und verbreitert wurde. Zur Zeit Diokletians reichte das Wasser bis nahezu direkt an den Palast heran.

(7a-d) Stadttore

Vier Tore führen in den Palast hinein. Von Norden kommend, das ehemalige Haupttor wird Zlatna Vrata oder Goldenes Tor genannt (7a). So heißt es aber erst seit dem 16. Jahrhundert, als die Venezianer zwei das Tor flankierende Türme abbauten und zum Bau der Santa Maria-Kirche in Venedig nutzten. Frechheit! Ein richtiges Stadttor wurde es erst wieder im Jahr 1857, als dafür zwei Wohnhäuser abgerissen werden mussten, die direkt an die Stadtmauer (und vor dem Tor) herangebaut waren. Zur Zeit Diokletians war das Tor unter dem Namen Porta Septemtrionalis bekannt, und von dort führte der Weg direkt ins benachbarte und mächtige Salona. Die Nutzung dieses Tores war damals nur dem Kaiser vorbehalten, welcher von hier aus das erste Mal am 1. Juni 305 seinen neuen Palast betrat. Ein gerader Weg führte ihn dabei direkt über den Peristil in die kaiserlichen Gemächer.

Das östliche Tor ist das Srebrna Vrata oder Silbertor (7b), welches über die Jahrhunderte in verschiedene Gebäude integriert und erst in den 50er-Jahren von diesen wieder „befreit“ wurde und zugänglich ist. Gegenüber vom Silbertor, außerhalb des Palastes, befindet sich das alte Dominikanerkloster, der städtische Hauptmarktplatz sowie der Stadtteil Lucac, der früher mal Vorort war, heute aber direkt mit dem Stadtzentrum verbunden ist.

Im Süden, durch die Katakomben hindurch, kommt man vom Mjedena Vrata, dem Bronzenen Tor (7c), direkt vom Peristil auf die Riva. Dieses Tor war für lange Zeit nicht mehr in Benutzung, da die Katakomben nicht zugänglich waren.

Im Westen liegt das Zeljezna Vrata, das Eiserne Tor (7d). Ursprünglich war dies das Tor, das von den Militäreinheiten zum Eintritt in die Stadt benutzt wurde. Es ist das einzige Tor, welches für die gesamte Zeit seit Diokletian in Benutzung ist und nicht zwischendurch gesperrt oder zugebaut wurde. Das Tor ist bekannt für seinen Glockenturm.

(8) Gradska Trznica (Markt)

Direkt südöstlich der Altstadt schließt sich der Markt in Split an. Hier gibt es Gemüse, Kleidung, kleine Restaurants und Imbisse sowie allerlei Krimskrams für Touristen.

(9) Voćni Trg

Auf dem von sehr schönen Häusern gesäumten „Voćni Trg“ steht eine kleine Statue von Marko Marulić, die zusammen mit dem Hintergrund ein beliebtes Fotomotiv ist. Marko Marulić ist ein Sohn der Stadt Split und galt im Zeitalter der Renaissance und Aufklärung als der vielleicht wichtigste Gelehrte Kroatiens. Ansonsten bedeutet „Voćni Trg“ auf Deutsch „Obstplatz“, was davon zeugt, dass hier bis zum Zweiten Weltkrieg der Gemüsemarkt der Stadt abgehalten wurde. Ebenfalls liegt das „Kaštel“ am Platz, das im 15. Jahrhundert von den Venezianern erbaut wurde, um die Stadt vor feindlichen Angriffen zu schützen. Erkennbar ist dieses nun vor allem an dem achteckigen Turm mit den markanten Zinnen, der leider nicht besichtigt werden kann. Am Platz gibt es auch eine Gelateria, die für ihr leckeres Eis stadtbekannt ist.

(10) Altes Rathaus & Narodni Trg Pjaca (Pjaca-Platz)

Wie in vielen mittelalterlichen Städten an der Adriaküste brach auch für Split zu Beginn des 14. Jahrhunderts langsam aber sicher eine neue Ära an, da sich immer mehr eine Zivilgesellschaft entwickelte, die ihre Rechte als Stadtbürger niederschrieb und begann, sich autonom von der Kirche eigenständig zu regieren und zu verwalten.

In Split datiert das älteste noch erhaltene Stadtstatut aus dem Jahr 1312, eine Zeit, als die Stadt aus dem Diokletianspalast herauswuchs und vor den Mauern dieses neue Stadtteile mit edlen Häusern und Stadtpalästen entstanden. Im 15. Jahrhundert wurde unter venezianischer Herrschaft hier der Fürstenpalast und das Rathaus erbaut, die in ursprünglicher Form leider nicht mehr erhalten sind, da umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert das Aussehen dieser stark veränderten. Trotzdem ist dieser Platz ein Symbol des Bürgertums und der Gegenpol zum religiös geprägten Peristil-Platz.

Heute kann man hier in einem der vielen Cafés gut eine kleine Sightseeing-Pause einlegen.

(11) Jupiter-Tempel

Westlich des Peristils standen im alten Diokletianspalast drei pantheistische Tempel. Der heute noch halbwegs erhaltene Jupiter-Tempel ist einer der am besten erhalten gebliebenen römischen Tempelbauten dieser Art in der Welt. Im Mittelalter wurde allerdings auch dieser in eine christliche Taufkapelle und die sogenannte Thomaskirche umbenannt. Trotzdem findet man über dem Haupteingang und auf dem Tragbalken auch heute noch eingemeißelte Figuren von Jupiter, Herakles, Sol, Nike und fantastischen Vieren, äääh, Tieren. Die anderen beiden fehlenden Tempel wurden leider überbaut, sodass in den 60er Jahren bei Renovierungsarbeiten in den Häusern nur noch die Grundrisse entdeckt werden konnten.

(12) Synagoge

Diese Synagoge wurde bereits 1507 erbaut und ist damit wohl die drittälteste in Europa, die heute noch aktiv genutzt wird. Etwa 100 Mitglieder hat die jüdische Gemeinde heute, und diese zeigen ihr Gotteshaus gerne her. Allerdings muss man etwas Glück haben, dass dieses auch geöffnet ist, und allgemein ist die Synagoge nicht so einfach zu finden. Aber das Suchen lohnt sich.

(13) Game of Thrones Museum

Für Game of Thrones-Hardcore-Fans sicherlich einen Besuch wert, aber ich hab mir das bei den happigen 14 € Eintritt mal gespart. Das Museum soll relativ klein sein und enthält Requisiten sowie Informationen zu den Drehorten der Serie in Kroatien. Wer es nicht nach Dubrovnik schafft auf der Reise, für den oder die könnte das Museum also eine ganz gute Alternative sein. Es gibt auch einen nachgestellten Eisernen Thron, auf dem man gegen Gebühr ein Foto machen kann.

(14) Galerija Umjetnina

Das „Museum of Fine Arts“ ist ein modernes Kunstmuseum, das in einem alten Krankenhaus beheimatet ist. Die Ausstellungsstücke stammen vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit und sind für alle Kunstliebhabenden sicherlich den Eintrittspreis von 40 Kn (=7–8 €) wert. Hier finden andauernd auch Sonderausstellungen statt, die manchmal noch extra Eintritt kosten.

(15) Glockenturm & Kapelle des seeligen Arnis

Diese kleine Kapelle stammt aus dem 15. Jahrhundert und war ursprünglich Teil einer kleinen Kirche und eines Benediktiner-Frauenklosters, die beide nicht mehr erhalten sind, mit Ausnahme des Glockenturms, der auch bestiegen werden kann (ja, natürlich hat man auch von hier eine schöne Aussicht auf die Altstadt). Arnis war ein Splitter Erzbischof, und in dem kleinen Schrein (mehr ist es eigentlich nicht) befindet sich ein Altar und ein Relief des Bildhauers Juraj Dalmatinac aus dem Jahr 1444.

(15) Grgur Ninski Statue

Gregor von Nin, wie der Gute auf Deutsch genannt wird, soll der Sage nach so etwas wie das kroatische Pendant zu Martin Luther sein, da er der Legende nach darauf bestand, die Bibel auf Kroatisch zu übersetzen und Gottesdienste nicht mehr auf Latein zu halten. Er lebte im 10. Jahrhundert und ist im Land ebenfalls ein beliebter Geistlicher. Die Statue selbst ist ziemlich groß und monumental, aber jetzt kein künstlerisches Meisterwerk, würde ich sagen. Da man sich als Split-Besuchende aber sicherlich auch das Goldene Tor anschauen wird, kommt man an der Statue auch fast nicht vorbei. Es soll übrigens Glück bringen, wenn man dem Gregor die Füße reibt. Mochte er vielleicht gerne, zu Lebzeiten.

(16) City of Split Museum

Dieses Museum ist im alten Stadtpalast der Familie Papalić beheimatet und erzählt auf zwei Etagen die Geschichte der Stadt Split. Die Sammlung wurde bereits im 16. Jahrhundert von Dmine Papalić begonnen. Insgesamt wirkte das Museum etwas merkwürdig auf mich, ich denke, es hat definitiv mehr Potenzial für das, was es daraus gemacht hat. Aaaaber… im Jahr 2023 ist das Museum aufgrund von umfangreichen Renovierungsarbeiten geschlossen, sodass es bei der Neueröffnung sicherlich in neuem, alten Glanz erstrahlen wird und auch die Ausstellung der faszinierenden Geschichte der Stadt gerecht wird. Wie hoch der Eintrittspreis dann sein wird, ist sicherlich noch nicht abzusehen, aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht bei den zuvor verlangten 25 Kn pro Person bleiben wird.

(17) Museum of Illusions

Fast schon eine kroatische Museumskette, mit Ablegern in Dubrovnik, Split, Zadar und Zagreb, ist das Musej Iluzija trotzdem eine kurzweilige Angelegenheit und eine gute Gelegenheit, um skurrile Fotos zu machen. An den verschiedenen Stationen wird man immer auf eine andere Art und Weise getäuscht, und die optischen Illusionen sind teilweise schon beeindruckend. Aber wenn du eines dieser Museen kennst, kennst du eigentlich auch alle anderen. Für einen einmaligen Besuch würde ich es aber auf jeden Fall empfehlen. Der Eintritt kostet ca. 10€.

(18) Archäologisches Museum

Dieses kleine Museum liegt nicht mehr direkt im Stadtzentrum, sondern in unmittelbarer Nähe des Hajduk-Stadions, vielleicht etwa 30-40 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt. Wenn man mal darüber hinweg sieht, dass in dem Museum keine englischen Beschriftungen der Exponate vorhanden sind (mal ehrlich, das muss im 21. Jahrhundert doch möglich sein! ChatGPT kann das doch bestimmt, wenn ihr niemanden kennt, der Englisch spricht!), ist es hier recht interessant, wobei ihr trotzdem nicht zu viel erwarten solltet. Die Exponate stammen größtenteils aus der ehemaligen römischen Provinzhauptstadt Salona und umfassen im Außenbereich Statuen, Reliefs, Mosaike und Sarkophage und im Innenbereich den ganzen Kleinkram wie Münzen, Vasen/Töpfe, Schmuck und Waffen. Der Eintritt kostet 40 Kn, falls man keine Eintrittskarte für Solin vorweisen kann; mit einer ist der Eintritt frei. Es lohnt sich also, erstmal nach Solin zu fahren und dann in das Museum hier. Der Außenbereich ist aber immer frei zugänglich und fast interessanter als der Innenbereich.

(19-31) Marjan-Halbinsel

Sooo, das war es erstmal mit den Sehenswürdigkeiten in und um den Diokletianspalast. Wenn ihr die alle abgehoppt habt, könnt ihr euch direkt danach aufmachen auf die Halbinsel Marjan, die auch einige interessante Sachen zu bieten hat. Vom Stadtzentrum aus könnt ihr problemlos zu Fuß gehen, wofür aber einige Stufen überwunden werden müssen, je nachdem, wie hoch ihr im Endeffekt möchtet.

(19) Marjan-Treppen

Für den Aufstieg auf die Marjan-Halbinsel nehmt ihr am besten diese Treppen, welche nicht weit vom Stadtzentrum beginnen und euch direkt zum ersten Aussichtspunkt bringen.

(20) Prva Vidilica / "Erster Gipfel"-Aussichtsplattform

Von hier habt ihr vermutlich den besten Blick über die Splitter Bucht und die Altstadt. Direkt nebenan befindet sich ein Restaurant/Café mit Terrasse, von dem ihr ebenfalls eine schöne Aussicht habt.

(21) Alter jüdischer Friedhof

Dieser mystische Ort wird häufig von Touristen übersehen, ist aber absolut einen kleinen Abstecher wert. Bereits seit dem 16. Jahrhundert fungierte dieser Platz für die sefardische jüdische Gemeinde als Begräbnisstätte. Mittlerweile wird er nicht mehr genutzt, die Gräber können aber trotzdem weiterhin besichtigt werden.

Credit: Argo Navis, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

(22) St. Nikolaus Kirche

Diese kleine Steinkirche ist dem heiligen St. Nikolaus gewidmet und ein hübscher, kleiner und atmosphärischer Ort. Leider ist die Kirche meistens verschlossen, weshalb es nicht so viel zu sehen gibt (dafür gibt es frisches Trinkwasser, das ihr für den weiteren Aufstieg auf den Telegrin vielleicht auch auffüllen solltet).

Die Kirche wurde bereits im Jahr 1219 vom Spliter Bürger Rako und seiner Ehefrau erbaut. In den nächsten Jahrhunderten war die Kirche und ein daneben befindliches Wohnhaus eine Eremitage (Einsiedlerplatz), die allerdings im Jahr 1922 entfernt wurde. Der Glockenturm wurde in neuerer Zeit der Kirche hinzugefügt. Jedes Jahr am 6. Dezember, zu Nikolaus, findet hier ein traditioneller Gottesdienst statt.

(23) Streichelzoo

Dieser Streichelzoo war in früheren Zeiten mal ein echter Horror-Ort für die Tiere, die dort gelebt haben. Bei meinem letzten Besuch sah aber alles ganz okay aus. Hier können Kinder Esel, Ziegen, Schafe, Hühner, Kühe und – Highlight – eine Schildkröte streicheln und füttern. Der Eintritt kostet 3 € + 1,50 € für eine Tüte Futter.

(24) Telegrin-Gipfel

Kurz nach dem Streichelzoo beginnt dann auch schon der Aufstieg auf den Telegrin, den höchsten Berg der Halbinsel. Um auf diesen zu gelangen, müssen insgesamt 314 Treppenstufen überwunden werden, was vor allem in der Sommersonne doch ganz schön anstrengend sein kann. Oben angekommen befindet man sich auf 178 m über dem Meeresspiegel und hat dementsprechend eine sehr schöne Rundumsicht auf die Stadt, das Meer und die Vororte in nördlicher Richtung. Auf dem Plateau oben steht ein großes Holzkreuz und weht eine große kroatische Fahne.

Woher der Name Telegrin stammt, ist nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich hat er seinen Ursprung in einer optischen Telegrafen-Station, die die Franzosen während ihrer kurzen Herrschaft Anfang des 19. Jahrhunderts hier betrieben.

(25) Kirche Unserer Lieben Frau von Bethlehem

Kleine, einschiffige Kirche mit Apsis aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Vor allem der Altar mit einem Relief der Geburt Christi sticht hervor. An den Seiten sind St. Georg und St. Anthony, der Einsiedler, sowie die Kreuzigung Christi dargestellt.

In unmittelbarer Nähe befindet sich noch ein schöner Aussichtspunkt.

(26) Kirche St. Georg

Kleine einschiffige Kirche mit Apsis aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Vor allem der Altar mit einem Relief der Geburt Christi sticht hervor. An den Seiten sind St. Georg und St. Anthony, der Einsiedler, sowie die Kreuzigung Christi dargestellt.

In unmittelbarer Nähe befindet sich noch ein schöner Aussichtspunkt.

(27) Kirche Unserer Lieben Frau der Sieben Schmerzen

Einschiffige Kirche aus dem 15. Jahrhundert. An den älteren gotischen Altarraum wurde ab 1362 ein Langhaus angebaut.

(28) Kašjuni Beach

Da dieser Strand auch mit dem Auto zu erreichen ist, ist er einer der beliebtesten Strände in Split. Im Sommer gibt es hier auch Gastronomie und etwas Entertainment, es gibt Duschen und Umkleiden. In der Nebensaison ist häufig nicht mehr viel los, sodass im Oktober hier ganz entspannt gebadet werden kann (ja, das Wasser ist noch warm!). Beachtet, dass es hier kaum Schattenplätze gibt. Anstatt mit dem Auto (wenn, dann im Sommer sehr früh kommen!) oder zu Fuß anzureisen, kann man auch den Bus Nr. 12 nehmen (Richtung Bene, Haltestelle Kasjuni 2).

Credit: Nick Savchenko from Kiev, Ukraine, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

(29) Ježinac Beach

Kleinerer und etwas ruhigerer Strand im Vergleich zum Kasjuni. Trotzdem wird es auch hier im Sommer voll, und ihr solltet nicht zu spät kommen. Badeschuhe sind aufgrund des Untergrunds (Kiesel + Steine) empfohlen.

Credit: Argo Navis, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

(30) Sustipan-Park

Die kleine Halbinsel im Süden der Marjan-Halbinsel war im Mittelalter Standort eines Benediktinerklosters, von dem heute noch die St.-Stephan-Kirche zeugt. Heute ist die Parkanlage eine schöne grüne Oase, in der die Einheimischen bevorzugt joggen, spazieren gehen oder picknicken. Im Sommer steht hier auch eine Open-Air-Bühne, auf der im Rahmen der „Sustipan Nights“ Konzerte stattfinden. Direkt neben dem Park befindet sich ein Yachthafen.

(31) Bene Beach

Schöner felsiger Strand mit Schatten an der Nordseite der Marjan-Halbinsel. Entweder kann man hier zu Fuß hinlaufen oder den Bus Nr. 12 bis zur Endhaltestelle nehmen. Es gibt Duschen, Umkleidekabinen und im Sommer auch eine Rutsche. Zusätzlich gibt es einige gastronomische Angebote. Ein Teil des Strandes ist behindertengerecht zugänglich.

(32-36) Strände

Neben den bereits erwähnten Stränden auf der Marjan-Halbinsel gibt es in Split noch ein paar weitere sehr beliebte Anlaufpunkte für einen schönen Strandtag. Diese liegen allesamt in den vielen kleineren Buchten östlich der Altstadt.

(32) Bačvice Beach

Dieser Strand liegt nicht weit vom Zentrum entfernt und wurde künstlich mit Sand aufgeschüttet (allerdings sind die Ränder des Strandes betoniert). Vom Zentrum läuft man bis hierher gerade einmal 20 Minuten, dementsprechend voll wird dieser. Grundsätzlich ist der Strand wirklich völlig in Ordnung, allerdings wird dieser in der Hauptsaison leider etwas zu sehr vollgemüllt, vor allem nach einer der manchmal dort stattfindenden Beachpartys nachts. Open-Air-Kino ist hier übrigens täglich im Sommer. Ansonsten gibt es Umkleiden, Duschen, Toiletten und Gastronomie. Eine Liege mit Sonnenschirm zu mieten kostet 100 Kn pro Tag, also wahrscheinlich etwa 15 € nach der Währungsumstellung.

(33) Firule Beach

Die Bucht von Firule verfügt auf der einen Seite über einen schmalen Beton-„strand“ und auf der anderen Seite über einen schöneren, kleinen Sandstrand. Generell ist es hier ruhiger und meiner Meinung nach angenehmer als am Bačvice-Strand. Der Strand ist für Familien geeignet und es gibt Umkleiden, Toiletten sowie ein paar Cafés und Restaurants ganz in der Nähe. Empfehlenswert ist vor allem die angeschlossene Bar des benachbarten Tennisklubs.

(34) Trstenik Beach

Sehr schöner und wunderbar ruhiger Strand. Vielleicht liegt es daran, dass es ein Kiesstrand ist, vielleicht daran, dass dieser nicht direkt mit dem Auto zu erreichen ist und einen 500 m langen Fußweg erfordert. Hätte ich wirklich nicht erwartet, so nah an einer Großstadt einen so entspannten und nicht überfüllten Strand zu finden. Es gibt Umkleiden, Duschen und Gastronomie, allerdings keine richtigen Toiletten. Wenn man aber nett in den Cafés nachfragt, kann man dort auch gehen.

(35) Žnjan Beach

Hier ist schon wieder etwas mehr los, aber wenn man sich etwas an die Ränder bewegt, ist es hier im Sommer auf jeden Fall auszuhalten. Auch hier gibt es Infrastruktur, und es ist möglich, mit dem Bus Nr. 15 mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt an den Strand zu kommen.

(36) Stobreč Beach

Stobreč ist bereits ein Vorort von Split, allerdings immer noch ganz einfach mit den Buslinien 25, 27, 28 und 29 zu erreichen. Hier gibt es zwei Strände: den zentral vor dem Ort gelegenen Hauptstrand und den etwas weiter südwestlich gelegenen Strand Stobreč Jug (=Süd), der sicherlich einer der schönsten Strände der ganzen Umgebung ist und direkt unter einer Steilküste liegt. Der Untergrund hier ist Kies, und die Infrastruktur ist nicht sehr stark ausgebaut, sodass man, wenn man Schatten möchte oder braucht, selbst einen Schirm oder eine Strandmuschel mitnehmen sollte. Trotzdem gibt es Duschen und Umkleiden, aber keine Toiletten. Die nächste Bar bzw. Café ist jedoch nicht weit entfernt.

Credit: Pudelek (Marcin Szala), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

(37-39) In näherer Umgebung

Die nächsten Sehenswürdigkeiten befinden sich nicht mehr direkt in der Stadt, sondern jeweils ein paar Kilometer außerhalb. Trotzdem könnt ihr zu diesen ziemlich unkompliziert und schnell mit dem Bus fahren.

(37) Salona

Wow, schon so viel historisch Interessantes rund um den Diokletianspalast und dann nicht einmal sechs Kilometer entfernt noch die bedeutsamsten antiken Ruinen des ganzen Landes? Sind wir hier in Rom oder was? Naja, da Salona doch schon ein etwas längerer Artikel wird, packe ich das mal auf eine extra Seite. Alles, was du zu Salona wissen musst, findest du hier.

(38) Kaštela

Wieder so eine Sache in der Umgebung Split, die fast einen eigenständigen Artikel wert wäre. Aber auch nur fast, wie ich finde, deshalb bleibt der, anders als Salona, mal mit hier im Split-Guide.

Kaštela ist eigentlich keine richtige Stadt, sondern ein Zusammenschluss von gleich sieben kleinen Städtchen, die an der anderen Seite der Bucht liegen, von Split aus gesehen. Alle haben gemeinsam, dass sie den Namen „Kaštel“ im Namen tragen, alle eine ähnliche Geschichte haben und alle gleich nebeneinander an einem 20 km langen Küstenabschnitt liegen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr einen laaangen Spaziergang den gesamten Küstenabschnitt entlang machen und dabei immer mal wieder in dem ein oder anderen „Schloss“ (entspricht mal mehr und mal weniger dem, was man sich darunter vorstellt) hineinschauen. Natürlich gibt es an der gesamten Küste auch einige schöne Strände, die zwar alles andere als unentdeckt oder naturbelassen sind, aber im Sommer trotzdem für einen schönen Strandtag sorgen können.

Gehen wir die Städte mal nacheinander durch, wie man sie von Split aus östlicher Richtung erreicht.

(38a) Kaštel Sućurac
Das erste der kleinen Städtchen ist eigentlich nicht so sehenswert. Zwar ist die Lage sehr schön, aber das namensgebende Schloss fehlt irgendwie. Am sehenswertesten ist noch die St. Georgs-Kirche im Ortszentrum. Auch die Strände sind hier nicht der Knaller.

(38b) Kaštel Gomilica
Vor diesem Ort liegt eine kleine Insel, die über eine alt anmutende Brücke zu erreichen ist. Auf dieser Insel wurde bereits im 12. Jahrhundert ein katholisches Kloster errichtet. Die Insel ist zwar heute kein Kloster mehr, aber trotzdem noch sehr atmosphärisch und irgendwie niedlich. Game of Thrones-Fans könnten diese ebenfalls erkennen: Sie war u.a. Drehort für Szenen, die in der freien Stadt Braavos spielten.

(38c) Kaštel Kambelovac
Dieser Ort wurde 1589 von der aristokratischen Familie Cambi aus Split gegründet, die sich hier ihr Schloss bauten. Das einstmalig prunkvolle Schloss kann heute leider nicht betreten werden, da es immer noch in Privatbesitz ist. Der runde Turm ist allerdings auch von außen noch schön anzusehen. Weiterhin einen kurzen Abstecher wert ist die Pfarrkirche St. Michael, eine der größten und vielleicht die schönste Kirche in ganz Kaštela. Ein Blick ins Innere ist einen Versuch wert, wenn ihr Glück habt und sie geöffnet ist. Der Strand Baletna Škola bietet schattige Plätze, Duschen und Liegen für 4€ an – sehr entspannt dort.

(38d) Kaštel Lukšić
In der Mitte der Strandstädtchen gelegen, ist Kaštel Lukšić vor allem für das alte Familienschloss der Vittoris bekannt, welches eines der größten „Schlösser“ (irgendwie wehre ich mich, das Wort dafür zu nutzen; Villa würde es meiner Meinung nach besser treffen) in der Region ist. Dieses beherbergt heute das Städtische Museum der Gesamtgemeinde und kann besichtigt werden. Bekannt ist der Ort auch für den Vitturi-Park, in dem einige seltene Pflanzen wachsen. Ein kleiner Spaziergang durch diesen ist einen Stopp wert. Ein kleines Stückchen weiter westlich des Stadtzentrums steht noch das Kaštel Rušinac, welches Schauplatz einer kroatischen Julia-und-Romeo-Geschichte gewesen sein soll.

(38e) Kaštel Stari
Schon 1476 als eines der ersten Mansions an diesem Küstenabschnitt gebaut, erklärt sich daher auch der Name (Kaštel Stari bedeutet „Altes Schloss“). Tja, ein wirkliches Schloss fehlt hier heutzutage allerdings. Bekannt ist der Ort nun vor allem für seinen Karneval, der eigentlich im Februar stattfindet, dann aber im Juli oder August tourismuswirksam nochmal wiederholt wird.

(38f) Kaštel Novi
Das „Neue Schloss“ wurde von der gleichen Familie begründet wie das alte Schloss, nur etwa 30 Jahre später. Auch davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Hauptsehenswürdigkeit im Ort ist die St. Peter-Kirche, welche aus dem 19. Jahrhundert stammt und wirklich schön ist. Das Kaštel Štafileo, welches eigentlich zum nächsten Ort gehört, ist eigentlich näher am Stadtzentrum von Kaštel Novi als an dem von…

(38g) Kaštel Štafilić
Der letzte Ort der Kaštel-Städte hat aber auch noch eine weitere kleine Festung zu bieten, die bestimmt sehenswert wäre, wenn man sie besichtigen könnte. Trotzdem ist die „Kula Nehaj“ ein schönes Fotomotiv. Der lokale Strand hier ist übrigens ebenfalls nicht zu unterschätzen!

(39) Fortress Klis

Auch nur 12 Kilometer von Split entfernt liegt die mittelalterliche Festung Klis, die ihr ebenfalls nicht verpassen solltet. Dazu werde ich noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Der Link dazu folgt dann bald an dieser Stelle.

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Touren

 

Split hat nicht nur in der Stadt so einiges zu bieten, sondern auch in der näheren Umgebung. Falls ihr mit dem Flugzeug angereist seid, ist es häufig allerdings nicht so einfach, diese auf eigene Faust und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu besuchen, da sie oft mitten in der Natur liegen. Abhilfe schaffen dafür einige geführte Touren, die euch in die spektakulären nahegelegenen Nationalparks bringen und auch in der Altstadt für eine gute Orientierung sorgen.

Rundgang durch die Altstadt & Diokletianspalast
Wenn man das erste Mal in der doch engen, gassenreichen Altstadt steht und versucht, sich dort zu orientieren, kann das schnell mal etwas überfordernd sein. Wo ist denn nun eigentlich dieser Diokletianspalast? Wahrscheinlich steht ihr schon mitten drin 😉 Eine gute Übersicht über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, gespickt mit faszinierenden historischen Fakten und unterhaltsamen Geschichten, bietet diese Tour. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten werden dabei abgeklappert und ihr bekommt eine sehr gute Einführung in die 1700-jährige Stadtgeschichte. Wenn ihr danach noch nicht genug davon habt, könnt ihr die Sights ja auch noch einmal in eurem eigenen Tempo ganz in Ruhe ablaufen.
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Krka-Nationalpark & Šibenik
Šibenik ist ein wundervolles kleines Städtchen, nicht weit von Split entfernt und mit einem noch wundervolleren Nationalpark direkt vor der Tür. Es macht absolut Sinn, diese beiden Highlights des Landes in einer Tagestour von Split aus zu besuchen. Die Altstadt von Šibenik ist Unesco-Weltkulturerbe und auf jeden Fall einen Besuch wert (hier findet ihr unseren Guide dazu). Der Krka-Nationalpark ist einer der schönsten des Landes und für viele so etwas wie der kleine Bruder des Plitvicer Seen-Nationalparks, den ihr ebenfalls nicht verpassen solltet (mehr dazu hier). Eine kleine Warnung: Im Sommer kann der Nationalpark, wie das ganze Land, sehr voll sein. Versucht zumindest, die Tour nicht aufs Wochenende zu legen.
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Plitvicer Seen-Tagestour
Die Plitvicer Seen sind in den letzten Jahren wohl zu DEM Aushängeschild des kroatischen Tourismus geworden, und das sicherlich nicht ohne Grund. Die ganze Gegend und die Wasserfälle haben etwas Märchenhaftes, das glasklare Wasser und die Ausblicke sind nichts anderes als beeindruckend. Klar, dass ihr dieses Naturspektakel nicht für euch alleine haben werdet und euch im Sommer auf lange Schlangen einstellen müsst. Auch der Eintrittspreis ist alles andere als günstig. Aber wenn man schon mal in der Nähe ist, sollte man den Nationalpark auf jeden Fall nicht verpassen. Bedenkt dabei aber auch, dass es von Split aus schon gute 200 km bis zum Nationalpark sind und ihr für die Tagestour insgesamt etwa sechs Stunden im Kleinbus verbringen werdet. Wenn ihr auf eurer Kroatien-Reise z. B. auch Zadar besucht, ist es sinnvoller, von dort aus in den Nationalpark zu fahren. Unseren Guide zum Nationalpark findet ihr hier.
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Tagestour nach Bosnien-Herzegowina: Pocitelj, Kravica-Wasserfall und Mostar

12 Stunden seid ihr bei dieser Tour unterwegs, aber ich verspreche euch, das lohnt sich, denn ihr werdet drei absolute Highlights der Herzegowina kennenlernen.

Počitelj wird dabei euer erster Stop sein, eine sehr schöne, historische kleine Stadt direkt an der Neretva, die euch noch mit ihrer „echten“ Altstadt verzaubern wird (hier geht’s zum Guide).

Der Kravica-Wasserfall ist einer der schönsten Wasserfälle Bosnien-Herzegowinas. Hier könnt ihr entweder schwimmen gehen, Fotos machen oder in einem der Restaurants etwas Landestypisches essen (freut euch auf die Preise!). Schaut hier nach um mehr über die Wasserfälle zu erfahren.

Weiter geht’s nach Mostar, der Hauptstadt der Herzegowina und dessen kulturellem und ökonomischem Zentrum. Die Brücke von Mostar ist weltberühmt und ziert nicht wenige Reiseführer über den Balkan. Auch sonst hat die Stadt eine berührende Geschichte und ist ein Schmelztiegel der Kulturen (Guide? Hier!).
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Tagesausflug nach Dubrovnik
Über Dubrovnik muss ich euch wahrscheinlich nicht mehr viel erzählen. Falls doch, mache ich das gerne in unserem sehr ausführlichen Dubrovnik-Guide hier. Es ist sicherlich möglich, die Stadt von Split aus auf eigene Faust mit dem Bus zu besuchen, entspannter ist es allerdings, wenn ihr diese Tour mit einem fachkundigen Guide bucht. Stellt euch auch hier auf einen langen Tag ein, auch von Split aus fährt man ca. drei Stunden pro Weg bis nach Dubrovnik.
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Cetina River Rafting + Höhle + Klippenspringen
Die Cetina und ihr Canyon sind nicht nur zum Wandern und Klettern ein absolut fabelhaftes Gebiet, sondern auch zum Rafting und haben darüber hinaus noch ein paar weitere Geheimnisse parat. Auf dieser Tour, die ihr entweder mit oder ohne Transfer aus Split buchen könnt, lernt ihr alle kennen. Neben einer 10 km langen Rafting-Tour stehen noch der Besuch einer Höhle hinter einem Wasserfall, der Wasserfall selber sowie die Möglichkeit, von bis zu fünf Meter hohen Klippen in den (sehr!) erfrischenden Fluss zu springen. Insgesamt werdet ihr etwa 3-4 Stunden unterwegs sein. Gute Tour!
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(40-50) Unterkunft

Wie die anderen großen Orte an der kroatischen Riviera ist Split im Allgemeinen kein günstiges Pflaster mehr, und ihr müsst euch auf Preise wie in Deutschland einstellen, sowohl bei der Unterkunft als auch in der Gastronomie.

Vanlife

(40) Kostenloser Spot am Stadion
Einen schönen, kostenlosen Stellplatz findet ihr in der Nähe des Stadions. Müllcontainer in der Nähe sind vorhanden, was die Leute allerdings trotzdem nicht davon abhält, ihren Müll einfach auf den Boden zu werfen (macht es bitte besser!), was der einzige Nachteil an diesem ansonsten guten Spot ist. Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, ist das umliegende Gebiet am Stadion auch gut geeignet, um dort kostenlos zu parken. Bis in die Altstadt sind es von hier etwa 30 Minuten zu Fuß.

Update Januar 2025: Auch in der Nebensaison wird dieser Ort jetzt regelmäßig kontrolliert. Sollte dort übernachtet werden, werden Strafen fällig. Also kommt der Platz wohl leider nur noch als Tagesparkplatz in betracht.

(41) Campingplatz Stobreč
Der nächstgelegene Campingplatz zur Altstadt in Split liegt in Stobreč, von wo das Zentrum ziemlich einfach per Bus erreicht werden kann. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass der Campingplatz direkt an einem sehr schönen Strand liegt und auch noch ausreichend Schatten bietet. Im Sommer gilt eine Mindestbuchungszeit von fünf Tagen. Alle Campingparzellen verfügen über Elektrizität und Wasser.
Hier geht’s zur Buchung: Homepage

Budget

(42) Design-Hostel 101
Wer möglichst günstig unterkommen möchte oder muss, ist hier ganz gut aufgehoben. Es gibt einige saubere Dorms sowie 2- und 3-Bett-Zimmer. Nachteilig ist, dass es etwas hostel-untypisch keine Gemeinschaftsküche gibt und es ein ganz gutes Stück von der Altstadt entfernt ist (welche aber mit dem Bus zu erreichen ist).
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(43) Guesthouse Rooms Split
Hier bekommt man ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, wobei es klar ist, dass sich das Guesthouse nicht direkt in der Innenstadt befindet. Aber dafür ist es nicht weit bis zum nächsten Strand und mit dem Bus ist das Zentrum auch schnell erreicht. Die sehr nette Gastgeberin Rosa ist sehr bemüht, für ihre Gäste einen sehr schönen Aufenthalt zu garantieren. In Split sehr praktisch sind zudem die privaten Parkplätze direkt vor der Unterkunft. Die hellen und freundlich eingerichteten Zimmer verfügen alle über ein eigenes Badezimmer und sind makellos sauber.
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(44) Firule Center Rooms
Firule ist ein recht nah am Zentrum gelegener Stadtteil, von dem es auch ohne Probleme möglich ist, zum Diokletianspalast zu laufen. In unmittelbarer Umgebung gibt es Einkaufsmöglichkeiten und gute und recht preiswerte Restaurants, der nächstgelegene Strand ist keine 10 Minuten Fußweg entfernt. Die Zimmer sind sauber, haben alle ein eigenes Zimmer sowie einen kleinen Balkon mit Tisch und Stühlen. Empfehlenswert!
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Mittelklasse

(45) Top Center Apartment
Ein schönes kleines Apartment, nur etwa 250m vom Diokletianspalast entfernt, bringt euch mitten in die Action der Altstadt. Ich glaube, für dieses Apartment wurde das Wort „schnuckelig“ erfunden. Viel Platz ist nicht und ein Balkon fehlt leider, aber sonst ist alles da, was man braucht.
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(46) Apartments Ruza | Kastel Stafelić
Wer einen etwas ruhigeren Urlaub möchte, ist in den Kaštel-Städtchen auf der innenliegenden Seite der Bucht gut aufgehoben. Von hier kommt man in etwa 30 Minuten per Bus in die Altstadt, hat schöne Strände, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten vor der Tür und verbringt trotzdem einen sehr entspannten und ruhigen Urlaub. Ruza und Stjepan sind hervorragende Gastgeber, die sich sehr um ihre Gäste kümmern und gerne auch direkt mal zum Kaffee einladen und alles Wichtige erklären. Die Apartments liegen direkt zwischen Split und Trogir und nah am Flughafen (was manchmal auch zu hören ist).
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(47) Petite
Eigentlich gar nicht so ein kleines, sondern ein recht geräumiges Zimmer mit Bett und Küchenzeile. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Terrasse, auf der es sich wunderbar frühstücken lässt. Die Unterkunft liegt direkt am Rande des Marjan-Parks auf der gleichnamigen Halbinsel in einem ruhigen und gepflegten Viertel. Bis ins Stadtzentrum sind es von hier auch gerade einmal 15-20 Minuten zu Fuß.
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Luxus

(48) Hotel Peristil
Aus diesem kleinen Hotel direkt am Silbertor blickt man direkt auf die Domnius-Kirche und schläft direkt an der Peristil, dem absoluten Zentrum des Zentrums. Das Hotel befindet sich in Familienbesitz und gehört daher zu keiner der großen Hotelketten, was für diese Lage auch nochmal hervorzuheben ist. Insgesamt ist das Hotel nicht mehr das neueste, aber die Zimmer sind trotzdem immer noch gut ausgestattet und lassen keine Wünsche übrig. Die freundlichen Menschen und der Parkplatz, der etwa 350m vom Hotel entfernt ist, machen auch die manchmal etwas laute Umgebung (vor allem im Sommer, ist halt mitten in der Altstadt) wieder wett.
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(49) Heritage Hotel Jupiter
Dieses Hotel, ebenfalls mitten im Diokletianspalast gelegen, hat sich vor allem Luxus auf die Fahnen geschrieben und überzeugt mit seinen 38 Zimmern vor allem durch die stilvolle und künstlerische Einrichtung. Es gibt einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna und einem Outdoor-Whirlpool mit genialem Ausblick über die Dächer der Stadt. Dafür müsst ihr allerdings ein Superior-Zimmer buchen (fragt am besten ganz konkret nach dem Whirlpool).
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(50) Heritage 19
Dieses Hotel liegt ein kleines Stück außerhalb der Altstadt in einer ruhigen Nebenstraße und besitzt ein ruhiges, angenehmes Flair. Die teuersten Suiten haben einen eigenen kleinen Pool im Zimmer 🙂 Perfekt für eine Hochzeitsreise?
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(51-55) Gastronomie

(51) Vege Fast Food | Vegan
Östlich der Altstadt, inmitten des Marktes gelegen, ist dieser kleine Imbiss nicht so leicht zu finden, aber dann auf jeden Fall das Suchen wert. Auf der Speisekarte stehen frisch zubereitete Fast-Food-Klassiker wie Burger, Burritos, Falafel, Sandwiches und einige Reisgerichte. Die Preise sind sehr human, und es schmeckt wirklich gut. Leider ist der Laden nur ein paar Monate im Jahr geöffnet, meistens von ca. Juni bis September oder Oktober.
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(52) El Telegrafo | Empanadas
Superguter kleiner Imbiss, der sich auf Empanadas (gefüllte mexikanische Teigtaschen) spezialisiert hat und diese auch wirklich gut kann. Zusätzlich ist der Laden ziemlich günstig, ein Empanada gibt es dort schon zwischen 2-3 Euro. Von einem wird man dabei vielleicht nicht ganz satt, aber man kann ja auch 2-3 bestellen und sich ein wenig durch die Speisekarte snacken. Es gibt vegetarische und auch süße Alternativen, und ihr könnt die Empanadas auch problemlos mitnehmen, um sie z.B. an der Promenade zu essen. Absolute Empfehlung für einen Snack zwischendurch.

(53) Misto Street Food | Burger
Gehobenes Street-Food-Lokal, das größtenteils auf Burger setzt. Bestellt wird drinnen, gegessen meistens draußen. Auf der Speisekarte stehen auch einige vegetarische Alternativen, und selbst, wenn die Preise nicht wirklich günstig sind, lohnt sich ein Besuch hier. Weil es einfach lecker ist.

(54) Konoba Varos | Kroatisch, Mediterran
Traditionelle Taverna mit vielen Klassikern aus der kroatischen und der mediterranen Küche. Die handgemachte Pasta ist hier vor allem zu empfehlen, aber es stehen viele weitere Spezialitäten aus dem Meer und vom Grill auf der Karte. Für Menschen, die kein Fleisch essen, ist das hier allerdings nicht die beste Adresse.
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(55) Villa Spiza | Kroatisch, Mediterran
Sehr gute Anlaufadresse für ein nettes Abendessen mitten in der Altstadt. Die handgeschriebenen Karten werden immer mal wieder aktualisiert, sodass häufig unterschiedliche Gerichte auf der Karte stehen. Grob gibt es aber Pasta, Seafood und Fleischgerichte zu absolut akzeptablen Preisen und großartigem Geschmack. Auch hier gibt es leider nur sehr wenig vegetarische Optionen. Keine Kartenzahlung, nur bar.
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(56-59) Nachtleben

(56) Charlie’s Bar | Kneipe
Schon laaange verkauft diese Kneipe – für die Spliter Altstadt – günstiges Bier, Cocktails und auch „Eimer“. Bei letzterem weiß man dann eigentlich schon, in welche Richtung es hier geht: Backpacker und junge Erwachsene, die auch gerne mal ein Bier zu viel trinken. Wenn man sich darauf einlassen möchte oder da ebenfalls Bock drauf hat, ist man hier genau richtig. Falls nicht, kann man hier auch genau falsch sein. Naja, die Stimmung ist hier auf jeden Fall immer sehr ausgelassen, und die Leute hinter der Theke sind sehr nett.

(57) The Daltonist Craft Bar | Craft Beer & Cocktails
Etwas gediegener geht es hier zu. Hier liegt die Hauptaufmerksamkeit auf gutem Craft-Beer und sehr guten, aber kleinen und teuren Cocktails. Ein paar Snacks werden auch angeboten. Tipp: Die Happy Hour nutzen, welche zeitlich immer mal wechselt. Mal von 15-18 Uhr, mal von 18-20 Uhr.

(58) Harats Irish Pub
Schöner, relativ typischer Irish Pub am Rande der Altstadt. Zu einem Irish Pub muss man ja eigentlich nicht mehr viel erzählen. Hier werden sich Leute wohlfühlen, die am Wochenende vielleicht Fußball im TV gucken möchten oder Lust auf ein Kilkenny vom Fass haben. Die Preise sind durchschnittlich, nicht günstig, aber auch bei weitem nicht die teuersten in der Gegend.

(59) Academia Club Ghetto | Alternativ / Elektronisch
Kleiner, aber feiner Club mitten in der Altstadt. Abends spielen DJs, und es gibt eine Tanzfläche, man kann sich aber auch ganz nett in den Innenhof setzen und dort einfach einen entspannten Abend verbringen. Es kostet Eintritt, ist aber ansonsten recht okay preislich, wie gesagt, für die Altstadt in Split gesehen. Ich würde den Club als relativ alternativ bezeichnen, deshalb solltet ihr kein Schicki-Micki erwarten. LGBTQ*-freundlich.

(60-65) Kultur & Sport

Split ist nicht nur wunderbar gelegen und hat historische Schätze zu bieten, sondern die Stadt ist auch kulturell gesehen nach Zagreb die wohl aktivste Stadt im Land. Die sehenswerten Museen in der Stadt habe ich dabei bereits unter Highlights beschrieben. Einen guten Veranstaltungskalender findet ihr im Übrigen im „Visit:Split“-Guide, der jeden Monat neu kostenlos in den Touri-Informationen und einigen Hotels ausliegt.

Kino & Theater

(60) Hrvatsko narodno kazalište / Kroatisches Nationaltheater
Das Nationaltheater ist nicht nur ein sehr aktives und bekanntes Theater, auch das Gebäude an sich ist bereits einen Besuch wert, auch einfach nur von außen. Auf dem Theatervorplatz wird im Sommer gerne mal eine Bühne aufgebaut und kostenlose Musikveranstaltungen organisiert. Im Inneren finden klassische Drama-, Opern-, Ballett- und Konzertaufführungen statt, wobei die meisten Theaterstücke und Opern auf Kroatisch aufgeführt werden. Im Sommer gibt es aber auch hier manchmal Ausnahmen. Am besten schaut ihr einfach mal auf der übersichtlichen (auch englischen) Homepage nach dem aktuellen Programm und den Tickets.
Homepage

Credit: Fred Romero from Paris, France, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

(61) Gradsko kazalište mladih / Städtisches Jugendtheater
Am Platz der Republik findet ihr das Jugendtheater der Stadt, welches ebenfalls absolut empfehlenswert ist, wenn ihr Kroatisch sprecht. Leider sind englische Vorführungen hier eine ziemliche Seltenheit.
Homepage

(62) Gradsko kazalište lutaka / Städtisches Puppentheater
Was Augsburg mit seiner Puppenkiste kann, kann Split schon lange! In einem wunderschönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist das kleine, aber feine Puppentheater untergebracht. Wer jetzt denkt, das sei nur was für Kinder, der wird überrascht sein, da auch Erwachsene hier ihren Spaß haben werden. Auch hier gibt es im Sommer manchmal Vorstellungen auf Englisch.
Homepage

(63) Open Air Kino Bačvice
Am Strand in Bačvice, dem der Altstadt nächstgelegenen Strand, werden im Sommer am Abend nahezu täglich Filme gezeigt, die oft auf Englisch mit kroatischen Untertiteln präsentiert werden (natürlich nicht die einheimischen Filme, auch die Kinderfilme werden übersetzt). Um dabei zu sein, solltet ihr euch auf der Homepage im Voraus Tickets sichern. Diese sind übrigens ziemlich günstig und kosten meist weniger als fünf Euro.
Homepage

(66, 67) Cine Star Kinos
In den beiden großen Malls der Stadt findet ihr jeweils ein Kino der Kette CineStar. Die Joker-Mall ist dabei wesentlich näher am Stadtzentrum als die Mall of Split. Wie in Deutschland werden hier die großen Blockbuster in gewohnt hochwertiger Qualität gezeigt.
Homepage Joker-Mall
Homepage Mall of Split

Festivals

Split Festival | 23.06. – 02.07.2023
Das Split Festival findet bereits seit den 60er Jahren statt und lässt jedes Jahr im Juni und Juli an etwa zehn aufeinanderfolgenden Tagen musikalische Highlights aus dem Pop-Spektrum aus Nah und Fern auf der Bühne stehen. Tickets dafür solltet ihr im Voraus kaufen.
Homepage

Ultra Europe Festival | 07. – 09.07.2023
Ein Elektrofestival der Extraklasse aus der „Ultra“-Reihe, das Festivals auf allen Erdteilen veranstaltet. In Split findet das Festival im Park Mladezi statt und es kommen weltbekannte DJ*anes aus aller Welt. Der Eintritt für die drei Tage ist mit 369€ allerdings recht happig.
Homepage

Split Film Festival | 12. – 23.10.2023
Bereits seit 1996 findet dieses Filmfestival in Split statt. Nach ein paar Jahren Corona-Pause kann es jetzt wieder richtig losgehen. Das Festival ist bekannt für seine radikalen, experimentellen und innovativen Filme, die alles andere als Mainstream sind. Die Filme werden an verschiedenen Orten in der Stadt gezeigt.
Homepage

Sport

(64) Hajduk Split | Fussball

Die meisten Split-Reisenden sind vermutlich im Sommer in der Stadt, genau in der Zeit, in der Hajduk meistens mitten in der Sommerpause ist. Wenn ihr aber zwischen September und Mai dort seid, stehen eure Chancen gut, dass Hajduk am Wochenende ein Heimspiel in seinem imposanten Stadion Poljud austrägt.

Neben dem historischen Erbe und der natürlichen Schönheit der Stadt ist der Verein zweifellos die dritte große Sache, auf die die Einheimischen sehr stolz sind. Der im ehemaligen Jugoslawien zu den vier großen Clubs zählende Verein ist auch heute noch einer der beiden, oder vielleicht sogar der beliebteste, Verein im Land. Der größte Rivale ist dabei Dinamo Zagreb. Bei diesen Spielen geht es besonders heiß auf den Tribünen her, und auch vor und nach dem Spiel sollte ein wenig Vorsicht geboten sein.

Auch sonst sollte man vielleicht ein wenig achtsam sein, wenn man zu einem Spiel geht. Zwar kommen Angriffe auf Touristen oder neutrale Zuschauer eigentlich nicht vor, aber die „Torcida Split“, wie die große Ultragruppe des Vereins heißt, ist berühmt-berüchtigt und leider auch sehr nationalistisch bis rechtsextremistisch. Deshalb sollte für PoC’s bei einem Spiel doch etwas Vorsicht geboten sein (am besten kommt man spät und geht ein paar Minuten vor Abpfiff dann).

Auch sollte man sich nach Möglichkeit ein Ticket auf der Haupt- oder Gegentribüne kaufen. Sonst sind die Spiele aber ein absolutes Spektakel. Tickets könnt ihr online im Voraus auf der Homepage des Vereins kaufen.

Homepage

Credit: Ballota, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Shopping

(65) Marmontova-Straße
Dies ist die Haupteinkaufsstraße von Split, in der vor allem Designerläden beheimatet sind. Aber auch Modeketten wie Zara und einige kleinere Geschäfte findet man hier.

(3) Palastkeller / Substructures
Hier sind einige Souvenirstände zu finden, die meistens die üblichen Mitbringsel wie Kühlschrankmagneten etc. anbieten. Eine Ausnahme stellt das Geschäft „Dišpetoža dizajn“ dar, das sowohl kreative als auch politisch provokante (weil linke) Souvenirs anbietet. Die Inhaberin Ana ist darüber hinaus sehr sympathisch. Vielleicht solltet ihr die erworbene Tito-Tragetasche dann aber doch nicht direkt in Split auf der Straße tragen 😉 .

(8) Tržnica-Markt / Stari Pazar
Direkt östlich des Diokletian-Palasts befindet sich dieser schöne und etwas chaotische Markt, auf dem man von Krimskrams über Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch bis hin zu Kleidung und Schuhen alles kaufen kann. Zwischendurch sind dort auch kleinere Imbisse zu finden, die oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

(66) Joker Mall Split
Die Joker Mall war das erste richtige Einkaufszentrum in Split und wurde 2007 eingeweiht. Zwar ist sie mittlerweile nur noch die drittgrößte Mall der Stadt, hat aber den großen Vorteil, dass sie nur etwa 20–25 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt. Auf vier Etagen befinden sich mehr als 50 Geschäfte, z. B. große Supermärkte, Mode-, Kosmetik-, Sport- und Spielzeuggeschäfte und vieles mehr. Neben den Shoppingangeboten gibt es auch einige gastronomische Einrichtungen und das bereits erwähnte CineStar-Kino.

(67) Mall of Split
Dies ist das größte Einkaufszentrum in Dalmatien. Seit 2016 befindet es sich im östlichen Teil der Stadt. Da es ein gutes Stück vom Zentrum entfernt liegt, solltet ihr auf jeden Fall den Bus dorthin nehmen (Linien 1, 5, 6, 10, 16, 18 und 22). Auf über 60.000 Quadratmetern Fläche gibt es mehr als 200 Einzelhandelsgeschäfte, einen großen Supermarkt, Modegeschäfte, darunter internationale Modelabels, Sport- und Technikfachgeschäfte, den einzigen Lego-Markt der Region und vieles mehr. Natürlich gibt es auch jede Menge Bars und Restaurants, sodass für die geneigten Shopholics keine Wünsche offen bleiben. An sehr heißen Sommertagen ist die Mall übrigens auch eine gute Möglichkeit zur Abkühlung.

(68-71) Transport

Flugzeug

Der Flughafen (68) liegt etwa auf halbem Weg zwischen Split und Trogir, etwas westlich der Kastela-Städte. Um mit dem Bus dorthin oder von dort weg zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Promet Split fährt mit der Linie 37 vom Airport in die Innenstadt (Busbahnhof Sukoisan (69)) und zurück. Diese Linie ist eine ganz normale Stadtbuslinie, die von Split bis nach Trogir fährt. Unterwegs hält der Bus mehrmals, wodurch die Fahrt recht lange dauert (ca. 50 Minuten). Dafür ist dieser Bus die günstigste Möglichkeit, um zum Airport zu gelangen, und kostet nur 3,00 €. Hier könnt ihr euch die Abfahrtszeiten ansehen. Bitte beachtet, dass dieser Bus, vor allem im Sommer, auch mal ganz schön voll werden kann.

  • Die zweite Möglichkeit ist mit dem privaten Busunternehmen „Pleso Prijevoz“, das einen direkten Shuttle vom Airport zum Stadtzentrum und zurück anbietet. Dieser Bus hält unterwegs nicht an und ist damit etwa 20–25 Minuten schneller als die Variante mit Promet. Zudem ist der Shuttle bequemer und bietet mehr Platz für Gepäck. Tickets könnt ihr bereits im Voraus auf der Website des Unternehmens hier, die einfache Fahrt kostet 8€. Die Abfahrtszeiten könnt ihr hier checken. 

Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es einige direkte Flugverbindungen nach Split. Für das Jahr 2023 sind dies die folgenden:

  • Hamburg – Split mit Eurowings, einmal täglich.
  • Berlin – Split mit EasyJet, einmal täglich, nur bis Oktober; Croatia Airlines, samstags, bis Oktober; Eurowings, dienstags und samstags, bis Oktober.
  • Dortmund – Split mit Germanwings, dienstags, donnerstags und samstags, bis Oktober.
  • Düsseldorf – Split mit Condor, dienstags, donnerstags, freitags und sonntags, bis Oktober; Croatia Airlines, donnerstags und samstags, bis Oktober; Eurowings, täglich.
  • Köln – Split mit Eurowings, täglich.
  • Frankfurt – Split mit Condor, donnerstags, freitags und sonntags, bis Oktober; Lufthansa, täglich außer dienstags, bis Oktober; Croatia Airlines, täglich.
  • Stuttgart – Split mit Eurowings, täglich.
  • München – Split mit Condor, dienstags, bis Oktober; Lufthansa, täglich, bis Oktober; Croatia Airlines, täglich.
  • Zürich – Split mit Croatia Airlines, montags, mittwochs, freitags und samstags, bis Januar; Edelweiss Air, täglich außer mittwochs, bis Oktober.
  • Basel/Mulhouse – Split mit EasyJet, täglich, bis Oktober.
  • Wien – Split mit Austrian, täglich, bis November; Croatia Airlines, täglich, bis Oktober; Ulendo Airlink, montags, mittwochs und freitags, von Juni bis September.

Bahn

Der Bahnhof von Split (70) liegt nur einen Steinwurf von der Altstadt entfernt und praktischerweise direkt hinter dem Fährterminal. Split ist der südliche Endpunkt im kroatischen Zugverkehr, sodass von hier aus Züge nur in Richtung Norden fahren. Rijeka und Zagreb sind direkt zu erreichen, nach Sibenik muss man in Perkovic umsteigen (und nimmt deshalb besser den Bus). Zadar ist aus dieser Richtung leider nicht mehr ans Schienennetz angeschlossen.

Für die Fahrplanauskunft bemüht man am besten und ganz unkompliziert die Seite der Deutschen Bahn, um den passenden Zug zu buchen, muss man dann weiter zur Homepage der kroatischen Bahn (Homepage)

Überlandbusse

Es gibt Busse von Split in alle größeren Städte Kroatiens entlang der Küste, nach Zagreb und sogar bis nach Osijek. Flixbus bedient die meisten Routen und fährt auch in die Nachbarländer, wie nach Montenegro (u.a. Kotor, Budva, Podgorica) und Bosnien-Herzegowina (u.a. Sarajevo, Mostar). Die Flixbusse starten direkt vor dem Hauptbahnhof (siehe Abschnitt zuvor). Um zu buchen, folgt diesem Link. Für alle weiteren Busverbindungen könnt ihr darüber hinaus auch GetbyBus nutzen.

Fähren

Das Fährterminal (71) ist vermutlich das geschäftigste im ganzen Land. Von hier aus fahren Fähren in alle Richtungen: zu allen umliegenden Inseln, nach Italien, nach Dubrovnik und mehr. Eine vollständige Liste der Verbindungen würde den Rahmen sprengen, daher verweise ich euch vertrauensvoll auf die extrem hilfreiche und topaktuelle Seitee „Croatia Ferries“: Link

Nahverkehr

Öffentlicher Nahverkehr in Split

In Split fahren im öffentlichen Nahverkehr ausschließlich Busse, es gibt keine Straßenbahn, U-Bahn oder ähnliches. Das Busnetz ist jedoch gut ausgebaut und deckt auch die umliegenden Gemeinden ab. Abfahrtsort für viele relevante Busse ist häufig die Haltestelle Sukoisan (69) etwas nördlich der Innenstadt.

Für Touristen wichtige Buslinien sind:

  • Ruinen von Solin → Linie 1 (ab Sukoisan)
  • Marjan-Halbinsel → Linie 12 (ab Sveti Frane Kloster, östlich der Altstadt)
  • Stadion Poljud → Linie 7 & 17 (ab Sukoisan)
  • Trogir & Kastela → Linie 37 (ab Sukoisan)
  • Strobec → u. a. Linie 25 (ab Sukoisan)
  • Klis → Linie 22 (ab Sukoisan)
  • Omis → Linie 60 (ab Sukoisan)

Alle Fahrpläne findet ihr beim Verkehrsunternehmen Promet Split

Weiter geht’s!

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