Makarska Riviera
die badewanne kroatiens
Keine Frage, dies hier ist wirklich mal einer der spektakulärsten Abschnitte des gesamten Landes und sicherlich auch der gesamten östlichen Adria. Den perfekten Hintergrund liefert der Biokovo-Nationalpark mit seinen imposanten, bis zu 1.750 m hohen Bergen. Im Vordergrund stehen hier aber die phänomenalen Strände und schönen kleinen Orte, welche einen perfekten Sommerurlaub garantieren.
Von Brela im Norden der Riviera bis hinunter nach Gradac im Süden reiht sich hier ein Traumstrand an den nächsten, zwischendurch immer mal unterbrochen von malerischen Dörfern, die sich an die Berghänge schmiegen. Zentrum und Namensgeber der Gegend ist die Stadt Makarska, die in einer schönen Bucht mit einem Naturhafen liegt und im Sommer auch zum kulturellen Hotspot der Region wird. Der Strand „Punta Rata“ nördlich von Makarska wurde im Jahr 2004 vom Forbes-Magazin zu einem der zehn schönsten Strände der Welt gewählt und wird auch erfahrenen Kroatien-Reisenden ein Staunen abringen. Im Süden liegen die idyllischen Orte Tučepi, Drvenik und Gradac, welche klassische, aber entspannte Strandorte sind.
Bei der Schönheit der Region ist es klar, dass es hier im Sommer auch sehr voll und bereits ein wenig überlaufen ist. Trotzdem gibt es weiterhin einige Strände, die etwas abseits gelegen sind und dadurch angenehm ruhig bleiben.
Neben den Stränden und den Sehenswürdigkeiten in den Städten ist Makarska für einen sportlichen Urlaub sehr gut geeignet. Im nahegelegenen Biokovo-Nationalpark kann man hervorragend wandern, und entlang der Küste gibt es einige schöne Fahrradwege.

Geschichte
Wie ganz Dalmatien verfügt auch Makarska über eine sehr turbulente Geschichte mit vielen Herrschaftswechseln in den letzten Jahrhunderten.
Ohne großartig auf die ganz alte Vorgeschichte einzugehen, welche eine Besiedlung seit mehreren Tausend Jahren und eine längere römische Herrschaft beinhaltet, kam die Region im 12. Jahrhundert erstmals unter kroatische (bzw. slawische) Herrschaft, wurde aber ein Jahrhundert später schon von der Republik Venedig erobert, bevor der Bosnier Ban Stjepan II. Kotromanić die Rivalität zwischen den kroatischen Führern und ihren Machtkämpfen nutzte und Makarska im 14. Jahrhundert eroberte. Im bewegten 15. Jahrhundert eroberten die Osmanen den Balkan. Um sein Territorium vor diesen zu schützen, übergab Herzog Stjepan Vukčić Kosača die Region 1452 an die Venezianer, welche die Übernahme durch das Osmanische Reich aber auch nur bis 1499 verhindern konnten.
Unter osmanischer Herrschaft war die Stadt von Mauern mit drei Türmen umgeben. Der Name Makarska wurde zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahr 1502 erwähnt, in dem beschrieben wird, wie Nonnen aus Makarska ihre Kirche reparierten. Die Osmanen hielten über Makarska Verbindungen mit allen Teilen der Adria und widmeten daher der Instandhaltung des Hafens große Aufmerksamkeit. 1568 bauten sie eine Festung zur Verteidigung gegen die Venezianer.
Während des Krieges zwischen Venedig und den Osmanen (1645–1669) wuchs auch der Widerstand gegen die türkischen Herrscher in der Region, sodass bereits 1646 Venedig die Küste zurückerobern konnte. Trotzdem kehrte noch keine Ruhe ein, und eine Zeit der Doppelherrschaft begann, die von bewaffneten Auseinandersetzungen geprägt war und bis 1699 dauerte.

Während der friedlicheren Herrschaft der Venezianer wurde auch das barocke Stadtzentrum erbaut, einschließlich der meisten Kirchen und Stadtpaläste. Auf den Niedergang der Markusrepublik folgte eine kurze Episode der Österreicher, welcher das napoleonische Frankreich für ein kurzes Intermezzo ablöste. Frankreich hatte vor allem seinen Anteil am Ausbau des Straßensystems, bevor die K. u. K.-Monarchie wieder übernahm und die Ausrichtung der Stadt nachhaltig in Richtung der westlichen Kultur beeinflusste.
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Makarska dann erstmals Teil des Königreichs der Serben, Slowenen und Kroaten, das später zum jugoslawischen Staat wurde. Im Zweiten Weltkrieg kam die Ustascha an die Macht, eine faschistische Organisation innerhalb Kroatiens, die eng mit den ebenfalls faschistischen Staaten Italien und Deutschland kooperierte und diesen dann auch bald die Macht in diesem Gebiet überließ.
Nach der Befreiung vom Faschismus durch jugoslawische Partisanen im Jahr 1944 wurde Makarska Teil des sozialistischen Jugoslawiens – eine Zeit, in der die Stadt aufblühte und zu einem touristischen Zentrum des Landes wurde. Im Vergleich zu anderen Städten kam Makarska ohne größere Beschädigungen und Kämpfe durch den Jugoslawien-Krieg, was die Stadt zu einem Anlaufpunkt für viele Flüchtende machte. Durch die kaum vorhandenen Schäden war die Stadt dann auch eine der ersten, die sich in den 90ern wieder aufrappelte und Touristen begrüßte, wodurch die Region heute eines der großen Sommerurlaubs-Zentren des Landes ist.
Highlights
Die Makarska Riviera ist vor allem für ihre wunderschönen, kieseligen Strände, das azurblaue Wasser und die vielen kleinen Buchten bekannt, die im Sommer scharenweise Urlaubende aus ganz Europa anziehen. Historisch gesehen ist die Region nicht so interessant wie die umliegenden Touristen-Zentren Dubrovnik, Split, Šibenik und Zadar. Dafür hat man einen wunderschönen Nationalpark gleich im Rücken, und auch gastronomisch wird es hier an nichts fehlen.
(1-8) Makarska Stadt
Zentrum des Ganzen ist zweifelsohne die namensgebende Stadt, die zwar nicht groß ist und was Altstadt, Kultur und Charme betrifft nicht mit den bekannten Küstenstädten mithalten kann, aber trotzdem viele Annehmlichkeiten bietet, die man im Urlaub braucht. Würde Makarska an der Nord- oder Ostsee liegen, wäre es sicherlich trotzdem das absolute Tourismus-Paradies in Deutschland und würde auch Sylt oder Usedom müde lächelnd auf Platz zwei und drei verweisen, da bin ich mir sicher. Aber solche Vergleiche sind sicher auch nicht ganz fair irgendwie 😉 Ist halt immer noch Kroatien und Deutschland. 😉
Im Sommer wird die Stadt zu einem Ort, der nahezu vollständig auf den Tourismus ausgelegt ist. Damit muss man wohl leben, wenn man hier Urlaub macht. Im Frühling und Winter geht es hier gediegener zu, und man muss die umliegenden Strände kaum noch mit anderen Menschen teilen. Man kann ganz in Ruhe seinen Kaffee an der schönen, mit Palmen gesäumten Promenade genießen – so wie es dann auch wieder die Einheimischen tun.

(1) Altstadt
Die kleine Altstadt von Makarska findet ihr direkt hinter der Promenade. Auf der zentralen Piazza des Ortes steht eine Statue von Andrija Kačić Miošić, einem Franziskanermönch und Poeten, der einer der nobelsten Familien Kroatiens entstammt und ganz in der Nähe von Makarska geboren wurde.
Im Hintergrund befindet sich die St.-Mark’s-Kathedrale, eine Kirche aus dem Jahr 1700, die damals Sitz des Bischofs von Makarska war, als die Stadt noch eine eigene Diözese bildete. In der Kirche werden Teile der Reliquien des Patrons der Stadt, des Heiligen Papstes Clemens von Rom (welcher der zweite oder dritte Nachfolger von Petrus an der Spitze der Kirche war), verwahrt.
Rund um den Marktplatz und in den umliegenden kleinen Straßen finden sich zusätzlich zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars, die im Sommer ihren Teil zu einer sehr lebendigen Atmosphäre beitragen.
(2) Sveti Petar Forest Park
Diese Halbinsel, die sich direkt an die Promenade anschließt, ist eine schöne kleine Idylle, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Im Inneren ist die Halbinsel schön bewaldet. An der äußersten Spitze im Südosten steht eine Statue des Heiligen Petrus, der, wie es scheint, mit einem großen Schlüssel in der Hand neben der kroatischen Flagge auf die Stadt blickt und über diese wacht.
Unterhalb der Statue findet ihr eine kleine Grotte, die über Stufen erreichbar ist. In der Grotte befindet sich ein kreisrundes Loch und zwei kleine Altäre (oder so etwas Ähnliches). Noch ein kleines Stück unterhalb der Grotte, direkt an der Einfahrt in den geschützten Hafen, steht auch noch ein kleiner roter Leuchtturm. Wie man an den vielen Bügelschlössern mit Gravuren erkennen kann, ist dieser Platz sehr beliebt für Hochzeitsfotos.

Geht man den kleinen Fußweg an der Küste weiter entlang, kommt man zur Kirche des Heiligen Peters, einer kleinen Kirche, die neben den Fundamenten einer frühchristlichen Kirche aus dem 6. Jahrhundert steht, aber eigentlich erst im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Vor der Kirche stehen zahlreiche kleine Steinhaufen, wie man sie sonst häufig auf Wanderungen sieht. Warum? Keine Ahnung! 😉 Ach ja, der Sonnenuntergang von hier aus ist sehr schön!
Noch etwas um die Halbinsel herum, im Nordwesten, steht ein weiterer Leuchtturm. Auch von hier habt ihr schöne Ausblicke auf das Meer und die umliegenden Berge. Zwei Strandbars direkt daneben sind sehr verführerisch für einen Sundowner.
(3) Hafen & Promenade
Ein Großteil des Lebens in der Stadt findet an der Promenade und im Hafen statt. Die Bucht, deren Form schon von Natur aus einen sicheren Hafen bietet, ist bei Yachties beliebt und ein populärer Ort für’s „Sehen & Gesehen werden“. Einige Bars und Restaurants befinden sich direkt am Wasser, von der Mole hat man einen sehr schönen Blick in alle Richtungen, und an der Promenade stehen noch ein paar Fischerboote, die ihre Fische fangfrisch direkt vom Boot verkaufen.

(4) Gradska Plaza (Beach)
Eigentlich ein ziemlich schöner Strand, vor allem in der Nebensaison. In der Hauptsaison ist das aber der Hauptanlaufpunkt für alle Touristen in der Stadt, was sich auch an den vielen Souvenirständen, Bars und Restaurants hinter dem Strand widerspiegelt. Für Kinder befindet sich im Wasser ein kleiner Wasserpark mit Rutschen. Allgemein ist der Strand sehr familienfreundlich und bietet sogar einige Schattenplätze unter den Kiefern. Trotzdem war es mir persönlich dort aber etwas zu überlaufen (wie gesagt, in der Hochsaison, sonst easy!).

(5) Osejava Forest Park
Gegenüber der Sveti Petar-Halbinsel auf der anderen Seite der Makarska-Bucht erstreckt sich hier ein weiteres ausgedehntes Waldgebiet, das zum Spazierengehen und Fahrradfahren einlädt und am Ende des Parks Zugang zum Nugal-Strand bietet.
(6) Nugal Beach
Dramatisch gelegen unter schönen Klippen ist dieser Strand einer der Top-Strände der Region. Erreichbar über einen angenehmen, ca. 40-minütigen Spaziergang von Makarska aus, wird es auch hier im Sommer sehr voll, obwohl das eigentlich offiziell ein FKK-Strand ist, was ja meistens viele Leute abschreckt. Aber die Bekleideten haben sich wohl entschieden, dieses schöne Fleckchen Erde nicht einfach kampflos den Nudisten zu überlassen, so dass vor allem im Sommer die Mehrzahl der Menschen bekleidet am Strand ist und sich die FKK-Anhänger*innen dort in ihrer Haut (haha, Wortspiel!) nicht mehr so wohl fühlen.

(7) Svetište Vepric (Maria-Schrein)
Etwa drei Kilometer nördlich des Hafens von Makarska, direkt an der Hauptstraße, liegt dieser katholische Wallfahrtsort, der im Jahr 1908 von Bischof Juraj Carić gegründet wurde, der hier auch beigesetzt ist. Der Wallfahrtsort ist nach dem Vorbild von Lourdes in Frankreich aufgebaut, allerdings sind hier meines Wissens nach keine Wunder passiert.
Kommt man zu Zeiten eines Gottesdienstes in der Hauptsaison, wird es hier voll und alles schnell auch etwas skurril (sag ich mal als konfessionsloser Mensch), aber morgens und in der Nebensaison ist das hier ein schöner, fast schon leicht mystischer Ort, den man auch als Nicht-Christ definitiv nicht verpassen sollte.

(8) Makarska Observatory
Ein Observatorium mitten im Stadtzentrum. 15 Minuten Sterne gucken kosteten 2022 40 Kuna. Welche Sterne man dann wirklich sehen kann, hängt natürlich davon ab, wann genau man da ist. Kann man mal machen.
(9) Brela & Punta Rata
Okay, hands down. Das hier könnte wirklich der schönste Strand in ganz Kroatien oder sogar Europa sein. Vor allem in der Vor- und Nachsaison, wenn die meisten Touristen weg sind, ist es hier einfach traumhaft. Kein Wunder, dass der Strand vom US-amerikanischen Magazin Forbes 2004 zu einem der zehn schönsten Strände der Welt gewählt wurde. Soweit würde ich zwar nicht gehen (da haben sicherlich die Malediven, Indonesien, die Philippinen oder Mexiko ebenfalls noch ein Wörtchen mitzureden), aber es ist wirklich, wirklich schön hier. Klar, 2004 stand das im Forbes-Magazin und wo ich das schreibe, haben wir das Jahr 2023. Das bedeutet, seit mindestens 19 Jahren ist der Strand das Gegenteil von einem Geheimtipp: Im Sommer wird man sich hier bestimmt fühlen wie Sardinen in der Büchse. Aber wirklich, im September und Oktober und häufig auch noch im November ist das hier wunderbar ruhig und entspannt, und einem schönen Strandurlaub an einem der schönsten Orte der Adria steht nichts mehr im Weg.
Natürlich ist das hier auch alles bereits sehr entwickelt. Die Wege hinter dem Strand sind alle betoniert, kurz darauf stehen meistens schon die ersten Ferienhäuser oder auch mal Ferienanlagen. Trotzdem kann das alles, bei der Aussicht auf das Meer und die Küste, die Freude nur ein wenig schmälern. Die Pinien, die alle schön schief in Richtung Meer wachsen, sorgen für reichlich Schatten, im Hintergrund thronen die Biokovo-Berge. Wundervoll. Das Wahrzeichen von Brela ist im Übrigen der „Kamen Brela“, oder „Felsen von Brela“, ein einzelner Felsen im Wasser, der nicht weit von der Küste entfernt ist. Der Felsen ist nicht nur bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch häufig auf Postkarten und in kroatischen Werbeprospekten zu finden.
Neben seinem berühmten Strand muss man sagen, dass Brela nicht sooo viel zu bieten hat. Die kleine Kirche, die im Jahr 1715 erbaut wurde, ist noch einen Besuch wert. Ansonsten besteht das Zentrum des kleinen Ortes entweder aus gastronomischen Betrieben, Ferienhäusern, Hotels und zwei kleinen Supermärkten, wobei die Stadt im Winter fast zur Geisterstadt wird. Schade!
(10) Baška Voda
Auch Baška Voda verfügt über wunderbare Strände und bietet alles, was man für einen Strandurlaub so braucht, aber die nächstgelegene Stadt in nordwestlicher Richtung zu Makarska ist auch sowas wie der Hotspot des Massentourismus in der Region. Auf 2000 Einwohner kommen hier im Sommer 10.000 Gästebetten, die dann versuchen, sich möglichst gleichmäßig an alle Strände und die unzähligen Bars, Cafés und Restaurants der Stadt zu verteilen, was sehr gut funktioniert – alle sind immer voll besetzt.

In Baška Voda befinden sich zwei Museen, die durchaus mal einen Besuch wert sind. Einmal das Alakologische Museum (nein, ich hab mich nicht verschrieben, es ist KEIN alkoholisches Museum), welches eine große Muschelsammlung aus allen Ozeanen der Erde vorstellt, sowie das archäologische Museum, dessen Exponate vor allem aus Keramikfunden aus der Region bestehen.
Die drei Kirchen des Städtchens sind ebenfalls einen Blick ins Innere wert. Die älteste Kirche ist die St. Roko aus dem 15. Jahrhundert, die schönste Kirche ist die Mariä Himmelfahrt von 1636 und die größte ist die St. Nikolaus von 1889. Die Roko- und Mariä-Himmelfahrtskirche liegen dabei nicht direkt im Stadtzentrum, sondern ein paar Kilometer weit im Inland auf dem Berghang.

(11) Biokovo Nationalpark
Der Biokovo-Nationalpark ist ein 36 km langer Teil des Dinarischen Gebirges und beheimatet den zweithöchsten Berg des Landes, den Sveti Jure. Der Park bietet allerhand Wandermöglichkeiten, die Biokovo-Skywalk-Plattform, eine Panoramastraße und allerbeste Aussichten. Unser ausführlicher Guide zum Biokovo ist noch nicht fertig, aber wir werden uns beeilen und dann an dieser Stelle darauf verweisen.
Von Makarska aus ist es aber auf jeden Fall möglich, eine organisierte Tour in den Nationalpark zu buchen, was die einfachste Möglichkeit darstellt, um diesen zu erleben. Mehr dazu findet ihr unter „Touren“, hier!

(12) Tučepi
Tučepi ist ein weiterer kleiner Ferienort an der Küste und liegt gerade einmal 6 Kilometer südöstlich von Makarska. Hauptattraktion hier ist der Slatina Beach, der zwischen den beiden Städten liegt und auch für Sonnenanbeter, die in Makarska ihren Urlaub gebucht haben, eine gute Option ist. Hier gibt es einige Wassersportangebote, Restaurants, Bars, Umkleiden und Parkplätze. Natürlich wieder mit dem alten Problem der Überfüllung im Sommer. Südlich der Innenstadt liegt dann der Kamena Beach, welcher vielleicht ein kleines bisschen weniger voll ist. Je weiter man dann in Richtung Süden geht, desto weniger voll wird es. Am besten wird es dann am Dračevac Beach, wo merklich weniger los ist. Auch das hat seinen Grund: FKK!
(13) Igrane
Das am Berghang gelegene Igrane ist ein hübsches kleines Fischerdorf, das sich mittlerweile im Sommer auch voll und ganz dem Tourismus verschrieben hat. Die süße kleine Promenade vor dem Ort ist der Hauptanlaufpunkt im Dorf, wo man an einem relativ schmalen Kiesstrand auch gut ins Wasser kommt. Wahrzeichen ist allerdings die Kirche „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ (immer diese komischen Kirchennamen in Kroatien!), dessen Turm schon weithin von der Straße sichtbar ist. Östlich vom Ort befindet sich der Javna Beach, ein schöner, ruhigerer und von Pinien beschatteter Strand. Wer es noch ruhiger mag, kann sich zum in nordwestlicher Richtung gelegenen Djevičanska Beach begeben, wohin sich aufgrund des etwas beschwerlichen Wegs dorthin nur wenige Menschen verirren. Offiziell ist dieser Strand jedoch ein FKK-Bereich.

(14) Živogošće
Ein Ort mit langer Geschichte ist das heute beschauliche Živogošće, welches bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts das erste Mal urkundlich erwähnt wird und bereits seit 1616 Heimat eines Franziskanerklosters ist. Dieses war in den letzten Jahrhunderten durch seine große Bibliothek und wertvolle Kunstsammlung ein kulturelles Zentrum des geistlichen und literarischen Lebens in dieser Region.
Am Fuße des Sutvid-Bergs gelegen, ist Živogošće heute aber auch vor allem für seine schönen Strände bekannt, die sich insgesamt auf eine Länge von etwa 6 km summieren. Der beliebteste Strand der Stadt ist der Porat Beach im gleichnamigen Ortsteil im Nordwesten der Gemeinde. Hier gibt es Duschen, Umkleidekabinen, ein paar Spielgeräte für Kinder sowie eine sehr gute und recht preiswerte Strandbar. Südöstlich der Stadt, noch hinter dem großen Tui Blue Adriatic Resorts, befindet sich der örtliche FKK-Bereich, der noch wesentlich ruhiger ist.
Über dem Tui-Resort an der Hauptstraße befindet sich ein kleineres Franziskanerkloster, das offiziell aber nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist. In die Kirche darf man aber vermutlich eintreten.

Živogošće setzt sich aus drei Stadtteilen zusammen. Der zweite davon ist Mala Duba, der außer einem kleinen Supermarkt aber nahezu nur aus Ferienhäusern besteht. Der „Plaza Duba“, ein kleiner ruhiger Kiesstrand, etwa einen Kilometer östlich vom Ortsteilzentrum entfernt, ist aber sehr schön und nicht so überlaufen.
Der dritte und letzte Ortsteil ist Blato, das über einen kleinen Yachthafen verfügt und dem „Makarana Beach“ direkt daneben. Am schönsten ist aber der „Plaza Dole“ östlich vom Ortszentrum. Im Pinienwald hinter diesem Strand befinden sich auch ein paar sehr schöne Campingplätze.
(15) Drvenik
Dieser kleine Ort ist für viele Reisende das Sprungbrett auf die Insel Hvar, da die Meerenge zwischen dem Festland und der Insel am schmalsten ist und deshalb von hier aus eine Fähre die ca. 6 km dazwischen überbrückt (siehe Transport). Der Ort selber liegt in einer schönen, großen geschützten Bucht mit dem schönen „Gornja Vala“-Stadtstrand. An der westlichen Seite der Bucht befindet sich die bewaldete Halbinsel „Lučki Brig“. Von dieser hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und das Meer, und man kann hier auch gut spazieren gehen. Sehr kleine Buchten laden dort auch zum Schwimmen und Sonnenbaden ein; mit etwas Glück hat man diese für sich alleine.
Oberhalb des Städtchens liegt das „Ilirsko Groblje“, ein alter illyrischer Friedhof aus der Zeit zwischen 2000 und 800 v. Christus. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Aussichtspunkt „Vidikovac Kremenik“, von dem man – Überraschung! – eine sehr schöne Aussicht über die Stadt, das Meer und die umliegenden Inseln hat. Noch etwas höher, sozusagen im „Oberdorf“, steht die schöne kleine St.-Georgs-Kirche, das legendenumwobene Grab eines jungen Mannes namens Kostanić aus dem 15. Jahrhundert (die lokale Version von Romeo und Julia 😉 ), sowie die alte verfallene Festung „Gradina“, deren Geschichte bis ins Jahr 1000 zurückreicht, aber von der nicht mehr viel zu sehen ist. Aber auch von hier ist die Aussicht großartig. Allgemein ist das ein sehr schöner Ausflug dort hoch, egal ob mit dem Auto oder zu Fuß.
(17) Podaca
Auch hier gibt es oberhalb der Stadt wieder eine Siedlung, die in früheren Zeiten mal das „Podaca“ war. Hier heißt es „Stara Podaca“, sie besteht aus einigen verlassenen und zum Teil verfallenen Orten und ist ein cooler Platz für einen (Wander-)Ausflug. Ansonsten zieht sich Podaca in einem breiten Streifen an der Riviera entlang ganz bis nach…
(18) Gradac
Der erste bzw. letzte offizielle Ort an der Makarska Riviera, je nachdem, aus welcher Richtung man kommt. Der Name der Stadt, die ebenfalls mal höher am Berghügel lag, leitet sich vom slawischen „Grad“, also Burg oder Festung, ab, die hier früher mal stand. Gradac ist bekannt für den längsten Strand der gesamten Riviera, der etwa sechs Kilometer lang ist und je nach dem Abschnitt, auf dem man sich befindet, verschiedene Namen hat. Die im Stadtzentrum befindliche St. Michael-Kirche ist sehenswert, hat aber meistens nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Falls zufällig gerade einer stattgefunden hat, lohnt es sich, einen Blick reinzuwerfen.

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Touren
Ab Makarska oder Brela: Biokovo Nationalpark
Diese geführte Tour fährt euch in den wunderschönen und eindrucksvollen Biokovo Nationalpark, der sich direkt hinter der Riviera majestätisch über die Adria erhebt. Neben einigen Foto- und Gastrostopps und einer kleinen Wanderung darf natürlich der Besuch des Biokovo-Skywalks nicht fehlen, der neuesten und jetzt schon beliebtesten Attraktion im Park. Der Skywalk ist eine gläserne Plattform, die sich an einem Felsen über den Abgrund hinausstreckt – vielleicht ist das eher nichts für Menschen mit Höhenangst. Der Eintrittspreis ist übrigens bereits im Ticket inbegriffen. Die gesamte Tour dauert etwa fünf Stunden und holt euch in Makarska oder Brela direkt dort ab, wo ihr wohnt.
Wenn ihr kein eigenes Auto zur Verfügung habt, ist das hier sicherlich die beste Wahl, um den Biokovo NP kennenzulernen!
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Ziplining in Tučepi
Auf der Suche nach ein bisschen Adrenalin, nachdem die Tage vorher so entspannt am Strand verbracht wurden? Dann solltet ihr diese Tour hier buchen! Hoch über Tučepi wurden sechs Stahlseile über eine Schlucht gespannt, die ihr nach einer kurzen Sicherheitseinweisung entlangsausen könnt. Das macht wirklich Spaß und der Ausblick ist fantastisch!
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Ab Tučepi: Schnorcheltour
Auf dieser Bootstour lernt ihr die Unterwasserwelt der kroatischen Riviera besser kennen und werdet mit einem Boot zu zwei schönen und lohnenswerten Schnorchelplätzen gebracht. Die Tour bringt euch entweder zur Insel Brač, Hvar oder zu anderen Schnorchelplätzen entlang der Riviera. Zwischen dem Schnorcheln könnt ihr oben an Deck in der Sonne entspannen und die Aussicht auf das Biokovo-Gebirge genießen.
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Tagestour nach Dubrovnik
Wenn ihr Urlaub an der Makarska Riviera macht, aber trotzdem gerne einen Tag in Dubrovnik verbringen möchtet und dabei mit einem professionellen Guide das Meiste aus der Stadt herausholen wollt, sei euch diese Tour ans Herz gelegt. Natürlich habt ihr dabei auch etwas Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
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Tagestour nach Split und Trogir
Da die Makarska Riviera ungefähr auf halbem Weg zwischen Split und Dubrovnik liegt, ist auch ein weiterer Ausflug in die Adriametropole absolut zu empfehlen! Split, die alte römische Kaiserstadt, ist eines der Highlights in ganz Kroatien und weiß mit seiner historischen Altstadt und dem Diokletian-Palast zu beeindrucken. Trogir hat eine hübsche kleine Altstadt zu bieten, die der in Dubrovnik ein wenig ähnlich ist, nur halt im Mini-Format. Die historischen Highlights in beiden Städten werden euch dabei von der deutschsprachigen Reiseleiterin Monika nähergebracht.
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(19-27) Unterkunft
Budget
(19) Hostel SubTub | Makarska
Mit diesem stylischen und neu renovierten Hostel mitten im Herzen der Stadt kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die Dormitories sind sehr geräumig, und die Doppelzimmer verfügen meist über einen eigenen Balkon. Es gibt ansonsten einen schönen Outdoor-Bereich mit Palettenmöbeln, Strandstühlen und Tischen, wo man hervorragend andere Reisende kennenlernen kann. Die kommunale Küche, Badezimmer und eigentlich alles andere auch sind sehr sauber und modern. Hervorzuheben ist hier auch der Preis, der für die Region wirklich sehr günstig ist, vor allem für die Doppelzimmer.
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(20) Guesthouse Stipe | Brela
Hier bekommt man super ausgestattete Apartments und Doppelzimmer, die alle sehr gut in Schuss sind. Der Weg bis zum Strand ist nicht weit, geht allerdings einen Berg runter bzw. hoch. Von den Balkonen hat man einen schönen Blick über die azurblaue Adria.
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(21) Kamp Dole | Živogošće
Im Kamp Dole gibt es sehr schöne und komfortabel ausgestattete Mobilheime mit einem Ausblick, der auch aus einem Luxushotel heraus nicht besser sein könnte, da sich diese direkt in erster und zweiter Reihe am Meer befinden. Mobilheime? Was ist denn das? Stellt euch darunter einfach einen kleinen Bungalow vor, der unten drunter Räder hat. Mit einem Wohnwagen hat das Ganze auf jeden Fall nichts zu tun. Alle Mobilheime verfügen über eine schöne kleine überdachte Terrasse, Sonnenliegen, ein eigenes Badezimmer und eine Küchenzeile. Erinnert mich ein bisschen an sehr gut ausgestattete Strandhütten in Südostasien, die dort in dieser Qualität auch nicht unbedingt billiger wären. In der Hauptsaison sind die Mobilheime allerdings sehr teuer, in der Nebensaison könnt ihr hier aber ein absolutes Schnäppchen machen. Ich würde hier sofort Urlaub machen 😉
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Mittelklasse
(22) Song of Joys Apartments | Makarska
Gute Lage in der Nähe des Zentrums, der Strände, einem kleinen Supermarkt und allem, was man sich sonst so wünscht. An den Apartments gibt es kostenlose Parkplätze, was auch in Makarska sehr praktisch ist. Die Gastgeberin ist sehr nett und begrüßt ihre Gäste gerne mit einem Raki und Wassermelone. Die Apartments sind neu bzw. frisch renoviert, geschmackvoll und modern eingerichtet und bieten alle Annehmlichkeiten, inkl. einer gut ausgestatteten Küchenzeile.
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(23) Bed & Breakfast RiB | Brela
Ein etwas rustikaleres B&B, was aber nicht bedeuten soll, dass hier irgendwas schlecht wäre. Es ist sehr sauber, das Haus ist schön begrünt, das servierte Frühstück ist großartig und die Familie, die das Guesthouse führt, extrem zuvorkommend und nett. Zusätzlich hat man vom Balkon einen sehr schönen Meerblick und bis zum Meer oder der Promenade sind es kaum fünf Minuten.
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(24) Aparthotel Pecic | Gradac
Schöne familiengeführte Anlage mit großem Poolbereich, der sich schon fast ein wenig wie ein Resort anfühlt. Ist es aber nicht, hier kennen die Gastgebenden ihre Gäste mit Vornamen und kümmern sich liebevoll um diese. Die Apartments sind ebenfalls sehr geräumig, sauber und komfortabel. Einige davon sind aber schon einen Tacken älter (macht aber nichts!). Die Gastgeberin spricht sehr gut Deutsch. Es ist auch möglich, dort Autos, Roller oder Fahrräder zu mieten, sodass auch Ausflüge in die nähere Umgebung möglich sind.
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Luxus
(25) Heritage Hotel Porin | Makarska
Direkt an der Promenade in Makarska gelegen, also wirklich mitten drin. Das Haus, in welchem das Hotel untergebracht ist, stammt aus dem 19. Jahrhundert und konnte die Architektur des historischen Makarskas bewahren. Im Inneren ist das 4-Sterne-Hotel aber sehr modern und luxuriös ausgestattet, einige Zimmer verfügen sogar über einen eigenen Whirlpool AUF DER TERRASSE! Großartig.
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(26) Tui Blue Jadran | Tučepi
Das Gebäude, in dem sich dieses Hotel befindet, soll das älteste Hotelgebäude an der kroatischen Adriaküste sein. Lasst euch nicht davon abhalten, dass dieses nun von TUI betrieben wird, auch wenn es hier natürlich schon etwas resortartig anmutet. Aber das 4,5-Sterne-Hotel bietet euch alles, was man von einem Hotel dieser Kategorie erwartet. Direkt am Strand gelegen, eine große Pool-Area, Fitness- und Sportangebote, Spa, Wellness und auch so coole Sachen wie einen Kochkurs mit dem Chefkoch 😉
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(27) Boutique Hotel Marco Polo | Gradac
Kleines Luxushotel mit nicht sehr vielen Zimmern. Das schafft eine freundliche und familiäre Atmosphäre, auch wenn das Hotel explizit kein Familienhotel ist. Die Hotelküche ist sehr gut und das Frühstück direkt am Meer lässt einen perfekt in den Tag starten. Die Zimmer sind schön und geschmackvoll eingerichtet, von den Balkonen hat man einen super Blick auf das Meer. Das Hotel liegt direkt an der geschäftigen Promenade, das sollte man bedenken, wenn man für seinen Urlaub etwas mehr Ruhe möchte.
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(28-37) Gastronomie & Nachtleben
(28) Restaurant Bracera | Baška Voda
Bei diesem sehr beliebten Restaurant an der Promenade von Baška Voda reserviert man in der Hauptsaison am besten einen Tisch, da man sonst vermutlich eine Weile warten muss, bis etwas frei wird. Hier kommen alle Geschmäcker auf ihre Kosten, die Karte ist groß, das Essen reichhaltig und frisch. Auf der Karte stehen Grillspezialitäten, Meeresfrüchte, Pizza, Pasta, Risotti, Suppen, Aperitifs und Desserts. Auch die Cocktails sind überraschend gut!
Homepage
(29) Restoran Hrpina | Makarska
Nicht direkt an der Promenade gelegen, sondern im Stadtzentrum. Trotzdem immer voll und eine Reservierung unbedingt empfohlen. Auch hier kommt so ziemlich alles auf den Tisch, was man aus der traditionellen kroatischen Küstenküche kennt. Die Portionen sind groß, der Service nett und aufmerksam, der Hauswein sehr lecker!
Facebook-Seite
(30) Deep Club | Makarska
Wer tanzen gehen möchte, kommt um diesen Club in Makarska nicht herum. Die Location ist spektakulär und befindet sich in einer Höhle am Rande der Bucht. Die Party dehnt sich aber auch gerne auf den direkt davorliegenden Strand aus. Im Sommer wird hier vor allem elektronische Musik aufgelegt. Der Club öffnet in der Saison bereits um 09:00 Uhr morgens, so dass man hier auch schon während des Tages zu guter Musik gut sitzen kann. Die Musik ist dafür dann auch entspannter. 😉
Homepage / Facebook
(31) Bistro Rosos | Tučepi
Von außen mag dieses Restaurant vielleicht nicht viel hermachen, aber das Essen ist fantastisch. Hier stehen auch Pizza und einige vegetarische Gerichte auf der Speisekarte.
(32) 2 Monkeys | Podgora
In diesem kleinen, stylischen und lustigen Restaurant kommen Pizza, Pasta, Burger und Cevapi auf den Tisch. Man kann entweder vor dem Restaurant an der Promenade Platz nehmen oder im kleinen gemütlichen Innenhof. Vor allem die Pizzen sind wirklich sehr lecker hier. Der Veggie-Burger ebenfalls!
Homepage
(33) Restoran Ante | Igrane
Direkt am Meer und an der Promenade gelegen, mit einer kleinen Terrasse direkt am Wasser, könnte das Restaurant nicht besser geeignet sein für ein romantisches Abendessen. Vor allem wird das Restaurant für seinen Fisch und seine Meeresspezialitäten geschätzt, aber es steht einiges mehr auf der Karte.
(34) Leut | Blato
Das Ambiente unter Palmen und Palmenschirmen direkt an der Promenade ist irgendwie nett. Und die Leut‘ dort auch 😉 Es gibt Pizza, Pfannkuchen, Pasta und noch Deftigeres. Auch nett, um auf ein Bier einzukehren. Haute Cuisine ist das hier nicht, aber absolut bodenständig und gut!
(35) Konoba Bukara | Drvenik
Hier stehen einige Tische sogar direkt auf dem Strand. Ansonsten wird entweder im kleinen Innenraum oder auf einer aus Bastmatten beschatteten Terrasse gespeist. Gutes Ambiente, leckeres Essen, die Preise sind durchschnittlich. Das Restaurant hält sich auch bereits seit 26 Jahren, das sagt ja auch schon etwas aus. Hier werden auch Apartments vermietet und Touren organisiert. All-in-One also.
Homepage

(36) Restoran Bonaca | Podaca
Für die Lage und das Essen sicherlich eines der besseren Preis-Leistungs-Verhältnisse im Ort. Auf der Speisekarte stehen nicht so viele Speisen, nur jeweils eine Handvoll Meeresspezialitäten, Fleischspezialitäten und Salate. Das spricht ja aber häufig auch für das Restaurant und ist auch in diesem Fall absolut ausreichend (außer für Vegetarier*innen).
(37) Restaurant Nase Malo Misto | Gradac
Gehobenes Restaurant direkt an der Marina von Gradac. Hier stehen auch ganz genau drei vegetarische Speisen auf der Karte, darunter eine vegetarische Platte, die sehr lecker ist. Sonst kommen auch hier traditionelle Fleisch-, Fisch- und Meeresfrüchte auf den Teller.
(38-40) Transport
Bus
Da die Makarska Riviera direkt zwischen Split und Dubrovnik liegt, ist es nicht wirklich schwer, hierherzukommen. Es gibt zwar keinen Zugbahnhof, aber regelmäßige Busverbindungen in beide Richtungen halten alle am Busbahnhof von Makarska (38). Wer möchte, kann Makarska von Split und Dubrovnik sogar mit dem Flixbus anfahren und die Tickets bequem über die deutsche FlixBus-Seite buchen (Link*). Neben Verbindungen innerhalb Kroatiens (z. B. nach Dubrovnik, Split, Šibenik, Zadar, Zagreb) kann man mit dem Flixbus von hier aus z. B. auch nach Montenegro (Kotor, Budva, Podgorica) fahren. FlixBus hält auch an einigen weiteren Orten an der Riviera, z. B. in Baška Voda. Schaut am besten einfach im Fahrplan nach.
Wenn ihr eine speziellere Route sucht, schaut am besten bei GetByBus, dort findet ihr auch Routen nach Bosnien und Montenegro (z. B. Mostar, Sarajevo).
Der öffentliche Nahverkehr innerhalb der Riviera ist ebenfalls sehr gut und ihr kommt problemlos in alle Orte. Auch dafür könnt ihr sogar Tickets im Voraus online kaufen und die Fahrpläne checken. Anbieter hier ist Promet Makarska. Eine Fahrt von Makarska nach Gradac kostet z. B. 6,70 €.
Fähre
In der Makarska Riviera gibt es zwei Fährhäfen, von denen man auf die umliegenden Inseln fahren kann. Der größte davon ist natürlich Makarska (39), von wo aus im Sommer Bol (Brac), Dubrovnik, Hvar, Korčula, Pomena (Mljet), Sobra (Mljet), Split, Sumartin (Brac) und Vis angefahren werden. Alle Fahrpläne und weiteren Infos dazu könnt ihr hier finden: Croatia Ferries.
Eine zweite Fähre fährt sechs Mal täglich von Drvenik (40) nach Sucuraj auf Hvar. Alle Infos dazu findet ihr hier: Croatia Ferries.
Flugzeug
Für die Anreise nach Makarska sind sowohl die Flughäfen Split als auch Dubrovnik geeignet. Vom Flughafen gibt es jeweils einen Bus zum jeweiligen Busbahnhof, von wo aus ihr dann mit dem „normalen“ Bus (oder Flixbus) nach Makarska fahren könnt (siehe oben).
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