Perast

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Inhalt

Perast ist gerade einmal 15 Minuten mit dem Auto oder Bus von Kotor entfernt und ein weiteres kleines Perlchen in der Bucht von Kotor, das ihr nicht verpassen solltet. Der Vergleich mit den größeren Städten an der montenegrinischen Adriaküste ist vielleicht nicht ganz angebracht, da Perast wirklich winzig ist und gerade einmal knapp 350 Einwohner zählt. Aber dieses kleine Dörfchen ist ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug oder auch eine Mittagspause auf dem Weg von Herceg Novi nach Kotor oder umgekehrt.

Perast

Einführung

Perast ist wirklich hübsch und mit seinen zwei kleinen vorgelagerten Inseln und seiner Uferpromenade an der kristallklaren Adria eines der fotogensten Dörfer des Landes. Im Wasser vor dem Dorf liegen kleine Fischerboote idyllisch angetäut, an der Uferpromenade gibt es einige schöne Restaurants, die zu einem Café einladen und die zahlreichen Stadtpaläste und barocken Gebäude sowie die kleine aber schöne Kirche sind noch Zeitzeugen aus der Blütezeit des Dorfes im 17. und 18. Jahrhundert. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann dem kleinen Stadtmuseum einen Besuch abstatten.

Wie viel Zeit man in Perast verbringen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Wer auf dem Sprung ist, kann die gesamte Promenade bereits in einer halben Stunde ablaufen und hat das „Wichtigste“ gesehen. Die meisten planen wahrscheinlich einen halben Tag ein, inklusive eines ausgiebigen Mittagessens und ein wenig Sonnenbaden (Perast kann sich über etwa 2500 Sonnenstunden pro Jahr freuen). Aber es ist natürlich auch möglich, hier zu übernachten und Perast zum Beispiel als Basis für den Besuch von Kotor zu nutzen, um den Touristenmassen dort etwas zu entkommen (wobei es in der Hochsaison während des Tages auch in Perast recht voll werden kann, da ganze Busladungen an Touristen hier abgesetzt werden. Diese sind aber spätestens zum Sonnenuntergang verschwunden, und es wird wunderbar ruhig hier.)

Geschichte

Perast war einmal eine wesentlich bedeutendere und größere Stadt, was im heutigen Stadtbild mit den insgesamt 16 Palästen immer noch deutlich wird. Grund dafür ist unter anderem die strategische Lage in der „Boka“, direkt gegenüber der schmalsten Meerenge der gesamten Bucht, welche „Verige“ genannt wird und „Kette“ bedeutet. Kette deshalb, weil damals eine lange Eisenkette durch diese verlief, die bei anbahnender Gefahr gespannt wurde, um die Bucht von Kotor vor der Einfahrt feindlicher Schiffe zu schützen. Wer die Kontrolle über diese Kette hatte, war in der Bucht eine große Nummer, und diese Kontrolle lag häufig bei Perast.

Bereits die Illyrer und deren Stamm, die Pirusti, gaben der Stadt ihren Namen. Es dauerte jedoch bis ins Jahr 1336, bis Perast in schriftlichen Quellen wieder erwähnt wurde. Erstmals von Bedeutung wurde Perast in der Blütezeit der venezianischen Republik. Als „Grenzstadt“ zum Osmanischen Reich wurde die Stadt mit einer Festung und 12 Wehrtürmen verstärkt, von denen heute leider nicht mehr viel zu sehen ist.

Perast in venezianischer Zeit

Auch im Kampf gegen Piraten in der Adria spielte Perast für Venedig eine wichtige Rolle und wuchs weiter. Handelsfamilien ließen sich nieder, sodass zur besten Zeit die Handelsflotte von Perast etwa 100 Schiffe umfasste. Im Ort selbst gab es 19 Kirchen, und eine der besten Seefahrtsschulen der Welt war hier beheimatet. Viele der traditionellen Peraster Handelsfamilien bauten prachtvolle Paläste im barocken Stil, die auch heute noch das Stadtbild prägen. Erst als Napoleon 1797 die Republik Venedig unterwerfen konnte, begann der Niedergang von Perast.

Ab dem 19. Jahrhundert war Perast, wie die gesamte Bucht von Kotor, einem ständigen Wechsel der Machthaber unterworfen. Es gehörte zu Italien, Österreich-Ungarn, dem Königreich der Kroaten, Serben und Slowenen, im Zweiten Weltkrieg wieder zu Italien und später zum Nazireich, ab 1944 zur sozialistischen Republik Jugoslawien und schließlich seit 2006 zu Montenegro.

Sehenswürdigkeiten

Innerhalb des Festland-Ortes gibt es in Perast nicht die absoluten „Must-See“-Sehenswürdigkeiten, die auf allen Postkarten abgedruckt werden. Ich würde sagen, der Ort ist eher ein schönes Gesamtpaket, das mit seinen historischen Gebäuden, der Lage auf einer Landzunge zwischen Meer und dem 873 m hohen St.-Ilija-Berg, den beiden kleinen vorgelagerten Inseln sowie den schönen Restaurants und Cafés an der Promenade einen Besuch rechtfertigt. Vor allem in der Nebensaison von Mai bis Mitte Juni und im September/Oktober ist es hier schön ruhig und wirklich malerisch, sodass man das Flair in dieser Zeit wohl am besten genießen kann.

Die Postkarten-Attraktionen liegen dabei etwa 500 m vor Perast und bestehen aus den beiden Inseln…

Gospa od Škrpjela (St. Marien auf dem Felsen)

Der Legende nach wurde die Insel von zwei venezianischen, aber in Perast einheimischen Seeleuten geschaffen, nachdem sie am 22. Juli 1452 ein Madonnenbild mit Kind auf einem Felsen im Meer gefunden hatten. Nach der Rückkehr von jeder erfolgreichen Reise wurde dabei ein Stein in die Gegend gelegt, bis im Laufe der Zeit die Insel allmählich aus dem Meer auftauchte. Der Brauch, Steine ins Meer zu werfen, lebt noch heute. Jedes Jahr am Sonnenuntergang des 22. Juli findet eine Veranstaltung namens Fašinada statt, bei der die Anwohner*innen ihre Boote nehmen und Steine ins Meer werfen, wodurch die Oberfläche der Insel erweitert wird.

Die erste Kirche auf der Insel wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut und hatte bescheidene Ausmaße. Mit der ansteigenden Größe der Insel (welche auch durch mit Steinen beladene, gesunkene Schiffe erreicht wurde) konnte Ende des 17. Jahrhunderts jedoch eine größere Kirche gebaut werden. Der größte Teil der heutigen Kirche wurde nach dem großen Erdbeben von 1667 errichtet. Um 1725 wurden ein achteckiges, 11 m hohes, gewölbtes Presbyterium und ein Glockenturm hinzugefügt. Diese gaben der „Our Lady of the Rock“ das unverwechselbare heutige barocke Aussehen. Das Innere der Kirche wurde von Tripo Kokolja, einem berühmten Maler aus Perast aus dem 17. Jahrhundert, dekoriert. Auf dem Altar befindet sich die berühmte Ikone, ein Werk aus dem 15. Jahrhundert von Lovro Marinov Dobricevic, das zugleich auch das wertvollste Kunstwerk der Kirche ist.

Im Sommer kann man von der Promenade für 5 € mit einem kleinen Boot zur Insel fahren. Im Herbst, Winter und Frühling lohnt es sich, dafür in den (noch geöffneten) Restaurants oder Hotels nachzufragen, die normalerweise in der Lage sind, einen Skipper anzurufen, der einen rüberbringt.

Sveti Đorđe (Insel des Heiligen Georgs)

Diese natürliche Insel beheimatet ein Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert. Die Mönche bleiben lieber unter sich, sodass das Betreten leider nur mit einer Sondergenehmigung möglich ist, die nicht einfach an normale Touristen erteilt wird. Vielleicht besser so, da die Insel erstens als verwünscht gilt und zweitens – falls dies doch nicht der Fall ist – die dort lebenden Mönche dies aufgrund der ankommenden Touristenströme innerhalb kürzester Zeit tun würden.

Crkva Sv Nikole (St. Nikolaus-Kirche) & Glockenturm

Die Kirche befindet sich auf dem kleinen Hauptplatz des Ortes und wurde 1616 erbaut. Hinter der St.-Nikolaus-Kirche wurde unter dem venezianischen Architekten Giuseppe Beati mit dem Bau einer neueren, größeren Kirche begonnen, von der aber nur die Apsis und die Sakristei fertiggestellt wurden. Die Grundsteine wurden ab 1740 gelegt, und der Bau dauerte bis 1800, als die Arbeiten durch die Napoleonischen Kriege und die Niederlage Venedigs unterbrochen und niemals fertiggestellt wurden. Heute verbinden sich die beiden Kirchen zu einer Einheit.

Neben der Kirche wurde 1691 ein hoher und schöner Glockenturm errichtet. Obwohl er in der Barockzeit erbaut wurde, besitzt er Elemente des romanischen sowie des Renaissancestils. Die Kirchenglocke wurde 1713 installiert, zwei kleinere Glocken kamen 1797 hinzu. Die Uhr auf dem Glockenturm stammt aus Venedig und datiert aus dem Jahr 1730. In der Kirche befindet sich eine Sammlung von Gemälden von Tripo Kokolja (1661–1713), dem berühmtesten Maler von Perast. Die Orgel ist sehr alt, ohne bekanntes Baujahr, aber die erste Erwähnung einer Reparatur stammt aus dem Jahr 1699. In der Schatzkammer werden wertvolle Gemälde und kostbare Paramente aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufbewahrt.

Es kostet Eintritt, um die Kirche und den Glockenturm zu betreten. Wenn ich mich recht erinnere, waren das aber nur ein Euro.

Neben der Kirche befindet sich der Glockenturm, welcher im Sommer bestiegen werden kann, von Oktober bis Mai allerdings geschlossen ist, so wie bei meinem Besuch.

Perast Museum

Obwohl Perast vieles seines Glanzes einbüßen musste, sind die Hinterlassenschaften der Goldenen Zeit noch immer ein eindrucksvolles Zeugnis aus dieser Epoche. Das Museum wurde 1937 gegründet, und die meisten Exponate wurden von den Nachfahren der zwölf wichtigsten Handelsfamilien gestiftet.

Im Erdgeschoss des Museums befinden sich vor allem maritime Ausstellungsstücke wie Modellschiffe, Schiffsnavigationshilfen und Seekarten. Das Leben von Handelsfahrern in der Adria wird näher beleuchtet. Im ersten Stock werden die berühmtesten Familien von Perast genauer vorgestellt, der zweite Stock zeigt neben den Objekten aus der ethnographischen Sammlung die Bestände der Familie Viskovic, wie z.B. Möbel und Porträts.

Das Museum ist im Bujovic-Palast untergebracht, der alleine schon einen Besuch rechtfertigt. Vor allem der Blick vom Balkon im zweiten Obergeschoss.

Perast Beach

Der kleine, betonierte Strand am nördlichen Ende der Stadt ist vor allem im Sommer beliebt, wenn auch die „Pirate Bar“ ihre Tore geöffnet hat. Dann stehen auch einige Sonnenliegen zur Verfügung, und einem gemütlichen Tag am Meer steht nichts im Wege.

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Unterkunft

Perast ist zum Übernachten sicherlich kein günstiges Pflaster, da die meisten Hotels und Apartments das obere Preissegment bedienen. Günstigere Alternativen sind selten und schnell ausgebucht, wer also einen eher günstigen Urlaub plant, sollte Perast daher besser als Tagesausflug besuchen.

BellaVista Zmukic Guesthouse
Eines der günstigsten Optionen in Perast ist diese familiengeführte Pension, die auch ein Apartment anbietet. Die im Namen versprochene gute Aussicht ist definitiv gegeben, man schaut über die roten Dächer der Stadt und die beiden vorgelagerten Inseln aufs Meer hinaus. Die Zimmer sind aber auch ihr Geld wert, sehr komfortabel und gemütlich, verfügen allerdings alle über ein Gemeinschaftsbad (außer dem Apartment).
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Hotel & Restaurant Conte
Conte ist ein Vier-Sterne-Hotel im Herzen von Perast, das aus fünf im Barockstil erbauten Steinpalästen an unterschiedlichen Orten besteht. Das zentrale Gebäude mit Rezeption und Restaurant befindet sich dabei am Hauptplatz des Dorfes, die restlichen vier Paläste liegen an verschiedenen Orten und sind jeweils ein paar Minuten zu Fuß von der Rezeption entfernt. Alles zusammengenommen verfügt das Hotel Conte über 11 Familiensuiten für 4 Personen und 28 Doppelzimmer, die sich in den erwähnten Palästen befinden. Der zentrale Palast zeichnet sich durch ein lebendigeres und dynamischeres Ambiente aus, während die Nebengebäude ein größeres Maß an Intimität mit privaten Eingängen, Innenhöfen, Küchen und Swimmingpools bieten.
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Casa Vita Nova
Ein wunderbares Apart-Hotel am südlichen Rand von Perast. Von allen Studios hat man einen genialen Blick auf die Bucht und den vorgelagerten Garten mit Swimmingpool. Bis ins Meer sind es nur ein paar Meter, die Zimmer sind stilvoll und gemütlich. Direkt mit dem Auto ist das Anwesen allerdings nicht zu erreichen. Ihr müsst oben an der Hauptstraße parken und dann ziemlich viele Stufen runter. Wem der Gedanke mit Gepäck nicht gefällt, sollte vielleicht lieber woanders einchecken. Aber es würde sich lohnen!
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Hotel Admiral
Auch dieses Hotel residiert in einem Barockpalast aus dem 18. Jahrhundert, der in ein kleines Hotel umgewandelt wurde. Das ursprüngliche Aussehen und der Charakter des Palastes konnten dabei erhalten werden. Die Lage ist, wie eigentlich überall in Perast, fantastisch. Die Terrasse des Hotels, das auch gleichzeitig als Restaurant und Café fungiert, ragt einige Meter ins Meer hinaus, sodass man das super Frühstück von drei Seiten Wasser umgeben einnehmen kann. Mit nur acht Doppelzimmern ist das Hotel Admiral darüber hinaus immer noch ein sehr familiäres Hotel.
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Iberostar Grand Heritage
Das teuerste und womöglich edelste (wobei es mir manchmal schwierig fällt, die ca. 200€ Preisdifferenz zu schon richtig edlen Hotels zu rechtfertigen, die eigentlich genau das gleiche bieten) ist ebenfalls in einem alten Palast des 18. Jahrhunderts beheimatet. Ach ja, was soll ich da noch so groß zu schreiben? Natürlich ist die Lage gut, die Zimmer schön, das Personal freundlich, es gibt einen Swimmingpool & Spa und natürlich ein Restaurant mit super Frühstück. Also alles, was man sich von einem fetten 5-Sterne-Hotel am Meer erwartet, das 400€ pro Nacht kostet.
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Essen und Trinken

Alle bereits oben erwähnten Hotels (nicht das Guesthouse) verfügen ebenfalls über großartige Restaurants direkt an der Promenade bzw. am Wasser. Vor allem das Hotel Conte ist dabei sehr beliebt. Was für die Hotels gilt, gilt auch hier: Die Restaurants und Cafés sind alle für ein etwas gehobeneres Publikum ausgelegt und verlangen daher auch solche (Touristen-)Preise.

Konoba Skolji | Meeresspezialitäten, Balkan-Küche
Beliebtes Restaurant, das alle Klassiker serviert. Eines der wenigen noch familiengeführten Restaurants im Ort, deshalb vielleicht den Restaurants der Hotels zu bevorzugen. Auf der Karte stehen alle Klassiker des Balkans sowie Meeresfrüchte. Die Chefin steht höchstpersönlich am Außengrill. Direkt neben dem Hotel Admiral gelegen.

Konoba Otak Bronza | Meeresspezialitäten, Balkan-Küche
Das Restaurant Konoba Otok Bronza liegt am östlichen Ortseingang von Perast, direkt am Wasser. Die Speisekarte ist vielfältig und den meisten anderen Restaurants in dieser Region ähnlich. Es gibt Fisch, Fleisch, Gemüse, Salat. Das alles schmeckt gut und ist frisch, die Bedienungen sind aufmerksam und freundlich und insgesamt gibt’s hier nichts zu meckern.

Šijavoga | Querbeet
Mal ausnahmsweise nicht ganz direkt am Wasser gelegen. Ich verstehe das Konzept des Restaurants nicht so ganz, da die Speisen irgendwie recht durcheinander geworfen erscheinen. Auf der Karte stehen kubanische Gerichte, Burger, Tortilla, Meeresfrüchte, Cevapcici und einiges mehr. Meistens allerdings steht aus jeder Kategorie nur eine Sache zur Auswahl. Naja, macht ja eigentlich auch nichts, solange es schmeckt. Und das tut’s.

Bocalibre | Pizza
Die wohl beste Pizza im Ort, mehr braucht man vermutlich nicht zu sagen, oder?

Touren

Von Kotor aus gibt es mehrere Möglichkeiten, nach Perast zu kommen – auch per Boot. Dabei gibt es Touren, die euch nur zur „Our Lady of the Rocks“-Insel bringen und danach weiter in Richtung Lustica-Halbinsel.

Eine Tour, welche euch auch Perast selber erkunden lässt, ist diese hier: 
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Übrigens könnt ihr eine ähnliche Tour auch von Dubrovnik aus buchen, falls ihr vorher in Kroatien seid und nur mal nach Montenegro reinschnuppern möchtet.
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Transport

Auto
Offizielles Parken am nördlichen Ende von Perast kostet 5 €, ihr könnt es sonst vielleicht auch oben an der Hauptstraße versuchen, wo es ein paar kostenfreie Parkplätze gibt. Aber Vorsicht! Die meisten der Parkplätze dort sind für Hotelgäste reserviert!

Falls ihr nicht mit eurem eigenen Auto oder Mietwagen in Perast ankommt, gibt es zwei Möglichkeiten, um dorthin zu gelangen: Entweder mit dem Taxi oder dem BlueLineBus.

Taxi
Aus Kotor sind es gerade einmal 12 km bis nach Perast. Dafür werdet ihr vermutlich 15-20 € zahlen müssen. Ich empfehle dafür das Red Taxi Kotor (Link

Bus
Die montenegrinische BLUE LINE fährt stündlich auf der Strecke Kotor-Risan und Risan-Kotor und kommt dabei durch Perast. Die Bushaltestellen befinden sich am östlichen Ende von Perast an der Hauptstraße. Von Kotor fahren die Busse am Busbahnhof ab. Eine einfache Fahrt aus Kotor kostet nur einen Euro, bis nach Risan werden 0,70 € fällig. Einige Busse fahren auch bis nach Herceg Novi weiter. Von Kotor habt ihr Anschluss an alle weiteren Küstenstädte und Ziele im Landesinneren.

Weiter geht’s!

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