Dubrovnik

eine hommage an die schönheit der adria

Inhalt

Hier findet ihr die gleiche Karte für Google Maps für das Handy.

Dubrovnik! Die Perle der Adria, wie die Stadt allenthalben genannt wird. Seit Jahrhunderten ein Anziehungspunkt für Reisende, begeistert sie auch heute noch mit ihren engen Gassen, beeindruckenden historischen Bauten und atemberaubenden Klippen, die auf das glitzernde Meer blicken. Die historische Stadtmauer, die Kirchen, Paläste und Klöster zeugen von der reichen Vergangenheit, als der maritime Stadtstaat Ragusa ein Big Player im Mittelmeerraum war. Dubrovnik verfügte über eine mächtige Seeflotte und ein florierendes Handelssystem und war für seine Kunst, Architektur und Kultur bekannt. Spuren davon finden sich auch heute noch an allen Ecken und Enden.

Das Highlight von Dubrovnik ist wohl die Stadtmauer, welche umrundet werden kann und dabei atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und das Meer bereithält. Wenn man dort oben steht, weiß man ganz genau, warum die Stadt unter anderem für „Game of Thrones“ die perfekte Kulisse darstellt.
In der Umgebung von Dubrovnik befinden sich phänomenale Strände und Buchten, die mit ihrem kristallklaren blauen Wasser ein perfekter Ort sind, um zu entspannen oder ins Wasser zu springen. Direkt oberhalb der Stadt erhebt sich der Berg Srd auf 412 Metern und bietet fantastische Aussichten über die Altstadt und die umliegenden Adria-Inseln. Vor allem beim Sonnenuntergang könnte es kaum irgendwo schöner sein.

Dubrovnik ist schon krass! Und der Hype um die Stadt hat schon eine gewisse Berechtigung.

Die orangenen Busse der Firma Libertas verbinden auf insgesamt 13 Linien alle Ecken der Stadt und sind ein wirklich nützliches Transportmittel, um aus anderen Stadtteilen zur Altstadt zu kommen. Generell sind die Busse sehr zuverlässig und pünktlich, im Sommer können diese aber auch mal voll werden und etwas Verspätung haben. Fahrkarten könnt ihr an vielen Kiosken und auch beim Fahrer kaufen. Wenn ihr ein Ticket am Kiosk kauft, kostet es 1,50 €, wenn ihr es beim Fahrer kauft, 2 €. Beim Fahrer benötigt ihr exaktes Kleingeld für die Fahrt, da dieser nicht wechseln kann. Nachdem ihr euer Ticket im Bus entwertet (gestempelt) habt, ist es für 59 Minuten in alle Richtungen und für alle Linien gültig. Ihr müsst vorne in den Bus einsteigen und hinten aussteigen.

Die Haltestelle für die Altstadt ist „Pile“ (2), direkt am gleichnamigen Stadttor. Praktischerweise ist dies auch die End- bzw. Starthaltestelle der meisten Linien. Die Station für den Busbahnhof, von wo aus Fernbusse die Stadt bedienen, ist „Autobusni kolodvor“ (63). Für den Hafen, wo die meisten Kreuzfahrtschiffe und Fähren an- und ablegen, steigt ihr an der Haltestelle „Luka Gruz“ (64) aus.

  • Der Hafen und der Busbahnhof werden von den Linien 1a, 1b, 3, 3a, 5, 7 und 8 vom Pile-Tor angefahren.
  • Wenn ihr in Babin Kuk übernachtet, nehmt die Linie 6.
  • Nach Lapad fährt die Linie 4.
  • Um auf den Berg Srđ zu kommen, nehmt die Linie 17 bis zur Endhaltestelle „Bosanka“.

Ins Umland fahren ebenfalls Busse, die auf diesem Plan nicht enthalten sind. Dabei fahren Busse in östlicher Richtung nach Cavtat, Buići, Srebreno, Vodovađa, Vitaljina, Plant und Molunat. Den Fahrplan dafür könnt ihr hier herunterladen (Link).

Wenn ihr in westlicher Richtung nach Slano, Osojnik, Ston, Orebić, Brsečine, Imotica und Majkovi wollt, findet ihr den Fahrplan hier (Link).

Aber rechtfertigt der Hype alles, was mit und um Dubrovnik passiert? Ich tue mich ein bisschen schwer, diesen Guide zu schreiben, weil ich durchaus gemischte Gefühle für die Stadt habe. Vor einem Besuch sollte einem auf jeden Fall bewusst sein, dass man sich hier in eines der Epizentren des europäischen Städtetourismus begibt, und dieser, vor allem in den Sommermonaten, ein gesundes Maß schon längst überschritten hat. Das wird wohl jeder Besucherin spüren, die wahren Leidtragenden aber sind die alteingesessenen Dubrovčani. Seit der TV-Adaption von Game of Thrones, dessen Szenen, die in „Königsmund“ (oder „King’s Landing“) spielen, größtenteils in Dubrovnik gefilmt wurden, ist der Tourismus hier explodiert. Damit wurde auch die lokale Wirtschaft sehr stark angekurbelt und vor allem in den Sommermonaten ein großer Bedarf an Arbeitsplätzen geschaffen.

Andererseits ächzt die Infrastruktur der Stadt unter den Menschenmassen und kann die Bedürfnisse kaum noch befriedigen. Während in den Wintermonaten etwa 42.000 Einwohner in der Stadt leben, kann sich diese Zahl im Sommer vervielfachen. Ein Kreuzfahrtschiff nach dem anderen legt im Hafen an, Busse von Nah und Fern karren Tourgruppen heran, und auch der Flughafen stößt im Sommer an seine Kapazitätsgrenzen. Es gibt kaum noch Supermärkte oder Lebensmittelläden in der Stadt, dafür 107 Souvenirshops und 143 Restaurants, die zwar wirtschaftlicher sind, im Winter aber oft ihre Türen schließen und Dubrovnik zu einer gefühlten Geisterstadt werden lassen. Das 500 Jahre alte Abwassersystem in der Stadt ist ebenfalls überfordert. Die UNESCO verlangte bereits, dass sich die Touristenzahlen in der Altstadt auf 8.000 Personen gleichzeitig beschränken müssten, da sonst das Weltkulturerbe dem Ansturm nicht mehr gerecht werden kann und zunehmend bedroht ist.

Obwohl einige Restaurants und Bars vergünstigte Preise für Einheimische anbieten, können es sich junge Menschen aus Dubrovnik nicht mehr leisten, in ihrer Stadt eine Bar oder einen Club zu besuchen. Einige Einheimische sprechen von einer „Attacke“ von Touristen, und nicht wenige haben kapituliert und sind weggezogen.

Auch für Touristen ist Dubrovnik kein günstiges Pflaster und extrem überteuert. Wundert euch nicht, wenn ihr für eine Pizza in der Altstadt an die 20 € bezahlen sollt oder das Bier über 10 € kostet. Das sind auf jeden Fall Mondpreise hier, aber die Leute nehmen es, weil es funktioniert und die Leute es halt bezahlen. Eine Wahl hat man, zumindest in näherer Umgebung von Dubrovnik, allerdings nicht wirklich. Auch Apartments und Hotels sind hier überteuert, und wer mit dem Auto in die Stadt kommt, wird sich die Augen reiben, was hier pro Stunde fürs Parken verlangt wird (zwischen 8 und 20 €, je nachdem, wie nah man an der Altstadt ist). Die Stadtmauer ist die teuerste Touristenattraktion des gesamten Balkans.

Wie mit alledem umgehen? Zunächst einfach mal der ganz einfache Tipp, den Sommer zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Damit tut ihr nicht nur der Stadt und ihrer Infrastruktur einen Gefallen, sondern auch euch selbst. Auch im Oktober ist das Wetter meist noch richtig schön und warm (schwimmen in der Adria ist dann oft noch möglich!) und die Menschenmassen sind irgendwo anders. Wenn ihr nicht bei 33 °C zwei Stunden in der Schlange stehen möchtet, um die Stadtmauer zu erklimmen, solltet ihr den Sommer in Dubrovnik meiden.

Ansonsten kauft in den wenigen Supermärkten ein, bringt einen Rucksack mit in die Stadt, nehmt ausreichend Wasser und Snacks mit und kocht in eurem Apartment, falls ihr kein Hotelzimmer habt. Und wenn man möchte, kann man sich ja auch mal einen Restaurantbesuch gönnen und beim Bezahlen einfach nicht auf die Rechnung schauen 😉 Um etwas günstiger zu übernachten, kann es sich lohnen, in den benachbarten Orten zu übernachten. Als Geheimtipp kommt dafür sogar Trebinje im Nachbarland Bosnien-Herzegowina in Frage, von wo aus es gerade einmal 40 km bis nach Dubrovnik sind.

Wie auch immer ihr es macht, auslassen solltet ihr Dubrovnik auf eurer Kroatienreise nach Möglichkeit nicht. Selbst wenn ihr nur für ein paar Stunden in der Stadt seid (wie z. B. die allermeisten Kreuzfahrttouristen), könnt ihr schon einen guten Eindruck gewinnen, aber übertragt diesen Eindruck besser nicht auf den Rest des Landes, da Dubrovnik leider nicht mehr sehr authentisch ist.

Geschichte

Die Geschichte Dubrovniks reicht weit zurück und war über die Jahrhunderte nicht selten wild und turbulent. Der Stadt kann definitiv eine große Resilienz gegen Schicksalsschläge attestiert werden, da sie mehrmals Ziel von Kriegen und Naturkatastrophen war. Aber der Reihe nach:

Dem Mythos zufolge wurde Dubrovnik im Jahre 614 von ehemaligen lateinischsprachigen Einwohnern aus Epidaurus, dem heutigen Cavtat, gegründet. Diese flohen vor einer slawischen Invasion und siedelten sich auf einer damals noch vorhandenen Insel nahe der Küste an, welche später die heutige Altstadt werden sollte. Der Name Dubrovnik leitet sich wohl vom kroatischen Wort „dubrava“ ab, das so viel wie Eichenhain bedeutet – Eichen waren auf der Insel wohl die vorherrschende Vegetation. Gegenüber der Insel befand sich die slawische Siedlung „Ragusa“ oder zu jener Zeit noch „Rausia“. Vom 8. bis ins 13. Jahrhundert stand Dubrovnik unter dem Schutz des Byzantinischen Reiches, welcher aufgrund der großen Distanz allerdings nicht immer gewährt werden konnte.

Die beiden benachbarten Städte Dubrovnik (auf der Insel) und Ragusa (auf dem Festland) bauten derweil immer engere Beziehungen zueinander auf. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entschlossen sie sich, die Meeresstraße zwischen den beiden Siedlungen aufzuschütten und die Städte zu vereinen. Dies bedeutete größeren Schutz sowie eine Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Macht. Heute befindet sich an dieser Stelle die berühmte Hauptstraße Dubrovniks, die Stradun (5).

Im Jahr 1232 unterstellte sich Dubrovnik der Republik Venedig, welche den Hafen als bedeutenden Standort für den Handel im Adriaraum nutzte. Diese eher lose Verbindung dauerte bis zum Jahr 1358, als Dubrovnik die Hoheit des ungarisch-kroatischen Königs Ludwig anerkannte. Gleichzeitig bewahrte es jedoch seine Autonomie als Stadtstaat Ragusa. Die Stadt erlebte eine wirtschaftliche Blütezeit und konnte ihr Einflussgebiet bis nach Cavtat und auf die Halbinsel Pelješac ausbauen. Dieser Einflussbereich war zwar recht klein, weshalb Dubrovnik ein klassischer Stadtstaat blieb, dennoch waren Händler aus Dubrovnik im gesamten Mittelmeerraum anzutreffen. Die Stadt entwickelte sich mehr und mehr zu einem Konkurrenten der Republik Venedig.

Mitte des 15. Jahrhunderts schloss Dubrovnik ein Friedensabkommen mit dem Osmanischen Reich. Die Stadt verpflichtete sich zur Entsendung eines Botschafters und zur Zahlung eines Tributs von 12.500 Dukaten, erhielt dafür jedoch die Erlaubnis, ins Schwarze Meer zu segeln – ein Privileg, das anderen nicht-osmanischen Schiffen damals verwehrt war. Für das Osmanische Reich wurde Dubrovnik so zu einem wichtigen Handelshafen für Waren aus Westeuropa.

Dubrovnik im 13. oder 14. Jahrhunder. Bild von Konrad von Grünenberg

Der Niedergang Dubrovniks begann im 16. Jahrhundert, als sich die Handelswege durch die Entdeckung Amerikas mehr und mehr vom Mittelmeer auf den Atlantik verlagerten. Der Zerfall des Osmanischen Reichs war ein weiterer bedeutender Faktor, und letztendlich zerstörte ein starkes Erdbeben im Jahr 1667 die Stadt und tötete 5.000 Menschen. Das einzige, was dabei fast unbeschädigt blieb, war die Stadtmauer. Auch wenn die Republik weiter existierte, konnte sie sich davon niemals wieder erholen und zu altem Glanz zurückkehren.

Nach dem Zusammenbruch der Republik Venedig im Jahr 1797 kam die dalmatische Küste, die bis dahin – mit Ausnahme der Republik Ragusa – zu Venedig gehört hatte, unter die Gerichtsbarkeit der Habsburgermonarchie. Als Österreich 1806 Dalmatien und die Bucht von Kotor an Napoleon abtreten musste, fiel auch Dubrovnik unter französische Herrschaft. Diese dauerte vom 27. Mai 1806 bis zum 15. Februar 1814. Im Jahr 1808 schafften die Franzosen die Republik ab und gliederten die Stadt dem französischen Département Illyrien an.

Als dann wiederum das napoleonische Frankreich zerbrach, wurde das Gebiet auf dem Wiener Kongress 1815 dem österreichisch-ungarischen Kaiserreich zugeteilt, unter dessen Einfluss es bis 1918 blieb. Mit dem Fall Österreich-Ungarns wurde die Stadt in das neue Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen eingegliedert, das später in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Dubrovnik Teil des faschistischen Marionettenstaats Kroatien, der zunächst von der italienischen Armee und nach dem 8. September 1943 von der deutschen Armee besetzt wurde. Im Oktober 1944 befreiten jugoslawische Partisanen Dubrovnik vom Faschismus. Während des Kommunismus wurde Dubrovnik Teil der Teilrepublik Kroatien innerhalb des sozialistischen Jugoslawiens. Nach dem Krieg begann die Stadt, sich zunehmend zu einem Touristenmekka zu entwickeln, vor allem nach 1979, als sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Das Wachstum des Tourismus führte auch zu der Entscheidung, die Altstadt von Dubrovnik zu entmilitarisieren. Die Einnahmen aus dem Tourismus trugen entscheidend zur weiteren Entwicklung der Stadt bei.

1991 erklärten Kroatien und Slowenien, die damals Republiken innerhalb des sozialistischen Jugoslawiens waren, ihre Unabhängigkeit. Die Sozialistische Republik Kroatien wurde eigenständig und in die Republik Kroatien umgewandelt.

Trotz der Entmilitarisierung der Altstadt in den frühen 1970er Jahren, die eigentlich verhindern sollte, dass sie jemals wieder Opfer von Kriegshandlungen wird, griff die Jugoslawische Volksarmee (JNA) die Stadt nach der Unabhängigkeit Kroatiens im Jahr 1991 an. Die neue kroatische Regierung richtete in der Stadt selbst einen militärischen Außenposten ein. Montenegro erklärte, dass Dubrovnik nicht in Kroatien bleiben sollte, da es historisch angeblich nie Teil Kroatiens gewesen sei, sondern eher mit der Küstengeschichte Montenegros verbunden war.

Die Angriffe führten zu einer siebenmonatigen Belagerung, bei der viele Menschen ums Leben kamen. Die kroatische Armee konnte die Belagerung im Mai 1992 auflösen und bis Ende Oktober auch die Umgebung von Dubrovnik einnehmen. Die Gefahr plötzlicher Angriffe durch die JNA hielt jedoch noch drei weitere Jahre an. Das ist alles noch nicht lange her!

Nach Kriegsende mussten die durch den Krieg entstandenen Schäden in der Altstadt wieder behoben werden. Unter Einhaltung der UNESCO-Richtlinien wurden Reparaturen im Originalstil durchgeführt. Die meisten Wiederaufbauarbeiten wurden zwischen 1995 und 1999 abgeschlossen. Die zugefügten Schäden sind auf einer Karte in der Nähe des Stadttors zu sehen, die alle Artillerietreffer während der Belagerung zeigt. Von höher gelegenen Orten rund um die Stadt sind diese Schäden auch in Form der heller gefärbten, neuen Dächer deutlich sichtbar.

DIe Stradun zur Zeit des Krieges 1991 | Credit: Bracodbk, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Highlights

Das ist mal eine Aufgabe, die Sehenswürdigkeiten in Dubrovnik aufzulisten! Es gibt viele, sehr viele. Die Altstadt strotzt nur so vor Geschichte, und eigentlich könntet ihr an jeder Ecke stehen bleiben, um euch irgendetwas Interessantes anzuschauen. Aber es gibt definitiv einige Ecken, die ihr auf jeden Fall gesehen haben solltet, wenn ihr in Dubrovnik seid. Tut euch aber selber den Gefallen und arbeitet diese Liste nicht von oben nach unten ab, sondern schlendert auch einfach mal so durch die Altstadt und genießt die Atmosphäre.

Die folgenden Sehenswürdigkeiten befinden sich alle in der Altstadt, und ich versuche, diese von West nach Ost in möglichst sinnvoller Reihenfolge zu beschreiben, damit ihr sie nach und nach ablaufen könnt. Das soll hier also keine Hitliste sein, und ich probiere, mich auf die Wichtigsten zu beschränken.

(1) Stadtmauer

Mit dem Bau der Stadtmauer wurde bereits Ende des 8. Jahrhunderts begonnen. Seitdem schützte sie die Stadt Dubrovnik bei insgesamt neun (!) Belagerungen vor einer feindlichen Invasion. Die Stadtmauer ist für mich das beeindruckendste Bauwerk der Stadt und sucht wohl auch weltweit ihresgleichen. Auf der Landseite ist die Mauer 4-6 m dick, auf der Seeseite 1,5-3 m, und an den höchsten Stellen erreicht sie eine Höhe von bis zu 25 m. Durchbrochen wird die Mauer von vier Stadttoren: dem Pile-Tor im Westen, dem Ploče-Tor im Osten sowie den beiden Toren zum Stadthafen (Vrata- und Peskarija-Tor). Drei Festungen sind direkt in die Stadtmauer integriert (Minčeta, Sveti Ivan, Bokar), zwei weitere stehen alleinstehend direkt hinter den Mauern (Revelin und Lovrijenac).

Die Stadtmauer kann bestiegen und rundherum umlaufen werden, was als eines der Highlights von Dubrovnik gilt. Der Spaziergang ist dabei ca. 2 km lang, und ihr solltet 1-2 Stunden dafür einplanen, je nachdem, wie oft ihr eine Pause machen möchtet und wie viele Fotos ihr schießt.
Jaaa, und dann ist da noch die Sache mit dem Eintrittspreis: Der ist happig und liegt 2023 bei 35 €. Ist es das wert? Mhhhh… ich denke, ich würde keine 35 € zahlen, nur um 1,5 Stunden lang auf der Stadtmauer herumzulaufen, aber mit dem Dubrovnik-Pass, welcher komischerweise ebenfalls 35 € kostet, kann man das mal machen (siehe Kästchen unter diesem Artikel).

Die Öffnungszeiten der Mauer variieren monatlich:

1. April – 30. Juni

10.00 – 17.00 Uhr

1. Juli – 31. Juli

08.00 – 19.30 Uhr

1. August – 31. August

08.00 – 19.00 Uhr

1. September – 14. September

08.00 – 18.30 Uhr

14. September – 30. September

08.00 – 18.00 Uhr

1. Oktober – 31. Oktober

08.00 – 17.30 Uhr

1. November – 31. März

09.00 – 15.00 Uhr

25. Dezember

geschlossen

Es gibt drei Aufgänge auf die Stadtmauer. Einen am Pile-Gate, einen an der Sveti Ivan-Festung und der dritte liegt am Dominikaner-Kloster nahe an der Revelin-Festung (siehe Karte 1a, 1b, 1c). 

Tipp: Dubrovnik-Pass

Dubrovnik ist vermutlich die teuerste Stadt im ganzen Balkan und kann, was das Preisniveau angeht, auch locker mit London, Barcelona oder Venedig mithalten. Teure Übernachtungen, Restaurants und dann noch hohe Eintrittspreise für die Top-Attraktionen lassen das Reisebudget schnell schmelzen. Hilfreich sein kann hier die Dubrovnik-Card, mit der ihr, wenn ihr alle inkludierten Attraktionen besucht, bis zu 35 % gegenüber den normalen Eintrittspreisen sparen könnt. Zusätzlich könnt ihr die Busse des Dubrovniker Nahverkehrs kostenlos nutzen. Beachtet aber, dass ihr mit den enthaltenen Attraktionen noch lange nicht alles in Dubrovnik gesehen habt und einige Hauptattraktionen weiterhin Eintritt kosten werden. Überlegt euch am besten vorher, was genau ihr in Dubrovnik sehen möchtet und ob sich der Kauf für euch lohnt oder nicht.

Die folgenden Attraktionen sind in der Dubrovnik-Card enthalten:

• Stadtmauer

• Museum of Modern Art
• Maritime Museum
• Dulcic Masle Pulitika Gallery
• Rupe Museum
• Natural History Museum
• Marin Drzic-Haus
• Franziskaner-Kloster und Kirche
• Vlaho Bukovac-Haus

Die Karte kostet für einen Tag 35€, für drei Tage 45€ und für sieben Tage 55€. Kaufen könnt ihr den Pass bereits im Voraus im Internet hier.

(2) Pile Gate

Dies ist das Haupttor in die Altstadt und wahrscheinlich auch das Tor, durch welches ihr diese aus dem Westen kommend betreten werdet. Vor dem Tor befindet sich eine alte Hängebrücke, die heute zu einer normalen Brücke umgewandelt wurde. Wenn man durch das Tor in die Altstadt kommt, befindet sich direkt links vom Tor der Aufgang zu den Stadtmauern. Direkt vor dem Tor liegt der…

(3) Great Onofrio Fountain

Dieser versorgte die Dubrovčani seit 1438 mit Trinkwasser und ist heute ein beliebter Treffpunkt. Das Wasser, das da raussprudelt, ist übrigens immer noch trinkbar. Der Brunnen hat seinen Namen von seinem Baumeister erhalten, Onofrio della Cava de Nápoles. Die meisten Stadtführungen treffen sich übrigens hier.

(4) Franziskaner-Kloster und Museum

Direkt auf der linken Seite, nachdem man in die Altstadt reingekommen ist, liegt das Franziskaner-Kloster. Der Komplex soll bereits im Jahr 1307 gebaut worden sein, war allerdings ursprünglich als Krankenhaus gedacht und erst später zum Kloster umgewandelt. Der Klostergarten ist eine Oase der Ruhe in der Stadt. Hier findet man eine Vielzahl seltener Pflanzen und Blumen, darunter Orangenbäume, Zitronenbäume und Oleander. Im Kloster sind einige wichtige Kunstwerke und Fresken zu sehen, am bekanntesten ist es aber für seine umfassende Bibliothek mit mehr als 20.000 Büchern, darunter 1.200 historische und sehr wertvolle Manuskripte. Der Eintritt ins Kloster kostet 30 kn (5 € in 2023?), ist aber im Dubrovnik-Pass enthalten. Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos.

(5) Stradun / Placa

Die Hauptstraße der Altstadt teilt diese in einen nördlichen und einen südlichen Teil und ist heute die Straße zum Flanieren sowie zum Sehen und Gesehenwerden. Auf dem weißen, glänzenden Marmorboden reihen sich teure Boutiquen und edle Restaurants aneinander. Stradun ist übrigens ein alter venezianischer Begriff und bezeichnet eine breite Straße. Heutzutage finden hier die wichtigsten traditionellen Feierlichkeiten und Volksfeste statt.

Stradun im November...

(6) Sponza Palast

Der Sponza-Palast wurde im 16. Jahrhundert erbaut und gilt als Paradebeispiel der Renaissance-Architektur. Der Palast diente als Zollamt und Münzstätte und beherbergte auch eine Schule und eine Bank. Er wurde nach der Erbauerfamilie benannt, die eine Tuchfabrik besaß und im obersten Stockwerk wohnte. Der Palast wurde in einer Mischung aus Gotik und Renaissance gebaut und verfügt über einen wunderschönen Arkadenhof. Heute ist dort das Nationalarchiv von Dubrovnik untergebracht.

(7) Dominikaner-Kloster

Dieses Kloster wurde etwa zur gleichen Zeit wie das Franziskaner-Kloster errichtet und ist das zweite große Kloster der Stadt. Der Glockenturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Daneben ist es noch berühmt für seine Kunstsammlung, die viele wichtige Werke aus dem 15. und 16. Jahrhundert umfasst. Der Eintritt kostet auch hier 30 Kn (2023 dann wohl 5 €) und ist leider nicht im Dubrovnik-Pass enthalten.

(8) St. Blasius Kirche (Crkva Sv. Vlaha)

St. Blasius ist der Stadtpatron von Dubrovnik, weshalb sich diese Kirche mit der Kathedrale von Dubrovnik darum streitet, welche die wichtigste der Stadt ist. Die Fassade ist im barocken Stil erbaut. Auf dem Altar in der Kirche steht die gotische Statue des St. Blasius, die im 15. Jahrhundert von lokalen Künstlern aus vergoldetem Silber geschmiedet wurde.

(9) Rektorenpalast

Als eine der Hauptattraktionen der Stadt ist der Rektorenpalast eine Kombination aus gotischer, Renaissance- und Barockarchitektur. Seine turbulente Geschichte wurde von vielen Rekonstruktionen im Laufe der Zeit geprägt, die aufgrund von Bränden, Explosionen und Erdbeben nötig wurden. Das erklärt die vielen ineinander verschmelzenden Baustile. Der Palast hat eine Vorhalle mit Renaissancebögen und Relief-Ornamenten sowie eine barocke Treppe und eine Glocke im Atrium. Letzteres wurde als Denkmal für einen wohlhabenden Seefahrer aus Lopud errichtet, der sein Vermögen der Republik Ragusa vermachte. Heute wird der Rektorenpalast von der Geschichtsabteilung des Museums of Dubrovnik und für zahlreiche Kulturveranstaltungen genutzt.

(10) Kathedrale

Die Legende besagt, dass Richard Löwenherz auf seiner Rückreise von den Kreuzzügen im Jahr 1192 in einem Sturm Schiffbruch erlitt und auf der Insel Lokrum vor Dubrovnik an Land gespült wurde. Um Gott für sein Leben zu danken, schwor er, an der Stelle, an der sein Leben gerettet wurde, eine große Kirche zu bauen. Als er seine Absichten den gerissenen Dubrovniker Führern mitteilte, überzeugten sie ihn, dass es viel besser wäre, die Kirche in Dubrovnik zu bauen, und so entstand die im romanischen Stil errichtete Kathedrale.

Bei Renovierungsarbeiten in den 80er Jahren wurden unter der Kirche die Überreste einer Kirche aus dem 7. Jahrhundert entdeckt, was die Gründungsmythen der Stadt ein wenig auf den Kopf stellte. Während des großen Erdbebens von 1667 wurde die Kirche komplett zerstört, sodass die heutige Kirche erst 1713 fertiggestellt wurde. In der Kirche lagern die Relikte von 182 verschiedenen wichtigen Personen, darunter Teile des Heiligen Blasius.

(11) Maritime Museum

Dieses Museum ist in der St. Ivan Festung beheimatet, kann aber auch ohne eine Eintrittskarte für die Stadtmauern besucht werden. Wie bei dem Namen nicht anders zu erwarten, widmet es sich der glanzvollen maritimen Geschichte der Stadt. Die Sammlung beinhaltet Modelle von Schiffen, Segeln, Navigationsinstrumenten und maritimer Kunst. Außerdem zeigt das Museum eine umfassende Sammlung von Münzen, die aus der Adria und dem Mittelmeer stammen, sowie von Artefakten, die aus den Ruinen von Schiffswracks geborgen wurden.

(12) Ethnografisches Museum

Hier erfahrt ihr mehr über die kroatische Folklore und Kulturgeschichte. Das Museum zeigt Exponate, die die Traditionen und das tägliche Leben der Menschen in Dubrovnik und Umgebung aus den letzten Jahrhunderten dokumentieren. Die Sammlung umfasst Kleidung, Möbel, Werkzeuge, Geräte und andere Gegenstände, die für den traditionellen kroatischen Lebensstil und Handwerk von Bedeutung sind.

(13) Synagoge & Jüdisches Museum

Da die Synagoge leider nur noch einer sehr kleinen jüdischen Gemeinde in Dubrovnik dient, ist diese heute eher als Urkunde für die jüdische Geschichte in der Stadt bedeutend, anstatt als genutztes Gotteshaus. Bereits im 14. Jahrhundert errichtet, gilt diese Synagoge heute als die zweitälteste in Europa. Die jüdische Gemeinde und auch die Synagoge hatten es in diesen Jahrhunderten dabei auch hier nicht immer leicht und mussten mehrere Pogrome sowie Katastrophen überstehen. Der Eingang zur Synagoge ist nicht ganz einfach zu finden, mit etwas Suchen klappt es aber normalerweise. Der Eintritt kostete 2022 50 Kn, was ich als etwas teuer empfand und wohl auch den überall in Dubrovnik herrschenden Touristenpreisen zu verdanken ist.

(14) War Photo Ltd.

Diese Fotoausstellung zeigt die Grausamkeiten des Krieges ohne Filter. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Jugoslawien-Krieg, den der neuseeländische Fotograf Wade Goddard dokumentierte. Wechselnde Ausstellungen zeigen Fotos von weltberühmten Kriegsfotografen aus Schauplätzen rund um die Welt. Der Eintritt kostet auch hier deftige 10€.
Homepage

Die folgenden Sights befinden sich nun nicht mehr in der Altstadt sondern drum herum.

(15) Festung Lovrijenac (Lawrence-Festung)

Diese mittelalterliche Verteidigungsanlage, die auf einem Felsen 37 Meter über dem Meer thront, liegt westlich der Altstadt hinter der kleinen Bucht neben dem Pile-Gate. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und diente als Verteidigungsbollwerk gegen feindliche Angriffe auf die Stadt und sollte vor allem das Pile-Gate schützen.
Die Festung hat eine bewegte Geschichte und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrere Male umgebaut und erweitert. Heute ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen Dubrovniks und bietet eine großartige Aussicht auf die Stadt und das Meer. Wenn ihr die Festung betretet, beachtet die Inschrift: NON BENE PRO TOTO LIBERTAS VENDITUR AURO – Die Freiheit wird für kein Gold der Welt verkauft.

Der Eintritt ist frei, wenn man vorher auf der Stadtmauer war, ansonsten kostet es 50 Kn oder ca. 7-8€.

(16) Lokrum

Die legendenumwobene Insel Lokrum liegt nicht weit von der Altstadt entfernt und kann vom alten Hafen aus (16a) bequem per Boot erreicht werden. Die Insel fühlt sich an, als wäre sie Welten entfernt von der geschäftigen Innenstadt und dem Trubel dort, dabei fährt man gerade einmal zehn Minuten mit dem Boot dorthin. Die Insel ist bewaldet und steht vollständig unter Naturschutz, was die Flora und Fauna hier außergewöhnlich reich wachsen ließ. Überall finden sich Eichen-, Oliven- und Kiefernbäume, dazu gibt es noch einen botanischen Garten, der exotische Pflanzen aus aller Welt beherbergt. Und es laufen ganz viele Pfauen auf der Insel herum!

Die Hauptattraktion ist wohl die Klosterruine, welche 1799 aufgegeben wurde und teilweise ebenfalls als Drehort für Game of Thrones diente. Die Legende zu dieser Ruine besagt, dass ein General der französischen Armee die Vertreibung der Benediktiner aus Lokrum anordnete und diese in ihrer letzten Nacht auf der Insel verfluchten: „Wer auch immer Lokrum für sein persönliches Vergnügen beansprucht, soll verdammt werden!“. Die Menschen, die daraufhin Lokrum für sich beanspruchten, waren der Legende nach tatsächlich nicht vom Glück verfolgt. Einer sprang aus dem Fenster, ein anderer ertrank auf dem Weg nach Lokrum, der nächste wurde von seinem Diener getötet und der letzte wohlhabende Besitzer, Kapitän Tomaševic, meldete bald nach dem Kauf der Insel Konkurs an und verkaufte diese an Erzherzog Maximilian, den Marinekommandanten der österreich-ungarischen Monarchie. Bei einem seiner Feldzüge in Mexiko wurde dieser gefangen genommen und erschossen. Tja, so kommt es, dass Lokrum heute unbewohnt ist und nicht einmal irgendwer dort übernachten darf, auch wenn das wahrscheinlich andere Gründe hat.

Obwohl die Strände felsig sind, hat Lokrum einige attraktive Schwimmspots, darunter sogar einen FKK-Bereich. Der beliebteste Strand ist allerdings das Mrtvo more.

Eine Bootsfahrt nach Lokrum kostet 150 Kn (ca. 20 €) inkl. Eintritt auf die Insel. Man kann auch mit dem Kajak nach und um Lokrum herum fahren. Näheres dazu hier.

(17) Aussicht vom Berg Srd

Direkt nördlich an die Altstadt angrenzend erhebt sich der Srđ, der bis zu 412 m hohe Hausberg Dubrovniks. Von hier habt ihr eine grandiose Aussicht auf die Stadt, die Adria und die umliegenden Inseln. Der Sonnenuntergang von hier ist atemberaubend, also schnappt euch eine Flasche Wein und dann hoch da.

Oben angekommen gibt es ein Panorama-Restaurant, das Homeland War Museum (siehe nächster Beitrag) und ein paar Wanderwege.

Es gibt vier Wege, um auf den Srđ hoch bzw. runter zu kommen:

1. Cable Car
Ihr nehmt das Cable Car (18a), dessen Station nahe an der Altstadt gelegen ist und die bequemste Form darstellt, um dort hochzukommen. Darüber hinaus finde ich Cable Car fahren generell ziemlich cool.

Die einfache Fahrt kostet 14,40 €, Hin- und Rückfahrt 26,50 €. Kinder bis 12 Jahre zahlen 4 bzw. 6 €.

Öffnungszeiten:

Januar, Februar, März

Geschlossen

April

09:00Uhr – 21:00Uhr

Mai

09:00Uhr – 23:00Uhr

Juni, Juli, August, September

09:00Uhr – 24:00Uhr

Oktober

09:00Uhr – 20:00Uhr

November

09:00Uhr – 17:00Uhr

2. Wandern

Der Wanderweg zum Srđ beginnt etwa 500 m nördlich der Altstadt an der Hauptstraße. Der Weg führt in insgesamt 16 Zickzack-Kurven den Berg hinauf, bis ihr oben seid. Insgesamt sind es 2,3 km, immer den Berg hoch, aber meistens nicht sehr steil. Der Pfad ist zwar eigentlich ganz gut, hat aber auch einige lose Kieselsteine und somit rutschige Stellen. Nur im untersten Drittel gibt es etwas Schatten, ansonsten lauft ihr durch die pralle Sonne. Überlegt es euch also gut, ob ihr das in der Sommerhitze machen möchtet – da würde ich eher davon abraten. Nehmt auf jeden Fall ordentlich Wasser mit und zieht feste Schuhe an. Eine gute Möglichkeit wäre, mit dem Cable Car hochzufahren und dann zu Fuß runterzulaufen.

Ihr kommt oben quasi an der gleichen Stelle an, an der sich das Cable Car und das Panorama-Restaurant befinden.

3. Bus
Bus Nr. 17 fährt direkt vom Pile Gate den Srđ hoch. Ihr müsst in den Bus in Richtung Bosanka einsteigen und bis zur Endhaltestelle fahren, was ca. 25 Minuten dauert. Wenn ihr an der Endhaltestelle aussteigt, bieten sich dort bereits sehr schöne Aussichten auf die Altstadt und das Meer. Wenn ihr zum Panorama-Restaurant, zum Homeland-Museum oder zur Cable Car Station wollt, sind es von hier noch etwa 1,5 km zu Fuß. Auch hier geht es noch ein bisschen den Berg hoch, aber im Vergleich zum Wanderweg ist das hier ein Klacks.

4. Taxi
Ein Taxi von der Altstadt den Berg hoch sollte ca. 40 € kosten, was natürlich ein überteuerter, aber in Dubrovnik normaler Touristenpreis ist. Uber ist ebenfalls in Dubrovnik tätig – wahrscheinlich die bessere Variante, um die normale Taxi-Abzocke zu umgehen. In jedem Fall solltet ihr, bevor ihr ins Taxi einsteigt, einen Preis aushandeln.

(19) Homeland War Museum

Das Homeland War Museum ist in einem ehemaligen Bunker auf dem Berg Srđ untergebracht, der im Kampf um Dubrovnik eine strategisch wichtige Bedeutung hatte. Das Museum erzählt die Geschichte der Kriegshandlungen rund um die Stadt. Als Besucher wird man in die Atmosphäre der 1990er Jahre zurückversetzt und kann sich ein wenig in die Situation hineindenken, die dort damals herrschte.

Das Museum zeigt eine breite Palette an Exponaten, vor allem Fotos, aber auch persönliche Gegenstände und Militärausrüstungen, die den Besuchern einen Einblick in die Realität des Krieges geben. Es zeigt auch die Auswirkungen des Krieges auf die Menschen und die Stadt Dubrovnik, insbesondere die Zerstörungen, die während der Belagerung von 1991 bis 1992 entstanden sind.

(20) Gradac Park

Wer den Touristenhorden ein wenig entfliehen möchte, ist hier gut aufgehoben. Gleich hinter der Bucht der Lovrjenac-Festung gelegen, verlieren sich hier schon nicht mehr so viele Menschen hin. Im Park gibt es ein paar schöne Wege zum Spazierengehen, und wer sich etwas weiter vorwagt, kommt irgendwann an den felsigen Danče Beach, der bei ruhiger See ein guter Platz zum Schwimmen und Sonnenbaden ist. Am Brunnen im Park wurde die „Purpurne Hochzeit“ bei Game of Thrones gedreht, wo Joffrey Baratheon vergiftet wurde.

(21-25) Strände

Rund um Dubrovnik gibt es einige wundervolle Strände, die zu den schönsten des Landes gehören. Selbst direkt neben der Altstadt und mit einer super Aussicht auf die Stadtmauern kann man ins Meer springen. Hier behandle ich nur die Strände, die wirklich ziemlich direkt in Dubrovnik liegen. In der näheren Umgebung gibt es natürlich noch viele weitere spektakuläre Orte zum Sonnenbaden. Schaut hierfür zum Beispiel auf die Cavtat-Seite (Link).

Banje Beach (21)
Der nächstgelegene Strand an der Altstadt verfügt über einen großartigen Blick auf die St. John Festung, die Stadtmauer und Lokrum. Dies ist ein Kiesstrand mit Sonnenliegen, Duschen und Toiletten. Am Strand befinden sich einige Bars, die nachts im Sommer zu Clubs werden. Wie bei den meisten Stränden in direkter Umgebung zu Dubrovnik kann es hier im Sommer sehr voll werden. Der Einstieg ins Wasser ist ziemlich einfach, daher ist der Strand auch für Familien geeignet.

Sveti Jakov Beach (22)
Sveti Jakov Beach ist ein etwas abgelegener Strand, der für viele als der schönste Strand Dubrovniks gilt und diesen Status ganz sicher nicht ohne Grund hat. Wenn man die Stufen zum Strand heruntergegangen ist, erwartet einen eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem, blauen Wasser. Natürlich ist es möglich, auch hier Sonnenschirme und Liegen zu mieten. Es gibt eine relaxte Strandbar, die einen mit ihrem Palmenblatt-Dach und der entspannten Musik das Gefühl gibt, in Südostasien zu sein. Zusätzlich ist die Aussicht auf die Altstadt auch von hier aus super. Von dort sind es bis hierhin etwa 20-30 Minuten zu Fuß. Immer am Wasser entlanggehen!

Plaza Bellevue (23)
Keine Ahnung, ob der Strand nach dem Hotel oder das Hotel nach dem Strand benannt ist. Aber dieser Kiesstrand liegt in einer schönen Bucht direkt unterhalb des Hotels. Hier wird es im Sommer natürlich voll, aber trotzdem bleibt es relativ ruhig und entspannt. Es gibt eine kleine Felshöhle, in die man hineinschwimmen kann. Zeitweise wird der Strand von Rettungsschwimmer*innen überwacht.

Uvala Lapad Beach (24)
Die Halbinsel Lapad ist quasi das zweite Tourismuszentrum in Dubrovnik und konzentriert sich mehr auf Badeurlaub. Wie es der Name schon sagt, liegt dieser Strand auf der Halbinsel und ist daher von einigen großen Hotels und Beachclubs umgeben. Am Strand selbst kann man eine der unzähligen Liegen mieten (ca. 20€ für zwei) und es sich in den Restaurants und Bars gut gehen lassen. Das Wasser ist wie überall in der Region wunderbar klar und sauber. Kiesstrand.

Uvala Lapad Beach in der Nebensaison

Copacabana (25)
Und hier sind wir dann wirklich am absoluten Touri-Strand angekommen. Natürlich ist dieser schön, aber dafür auch recht laut und überfüllt. Die vorhandenen Restaurants und Bars sind unfassbar überteuert und stechen in dieser Kategorie sogar die Altstadt aus. Ich sag nur: Veggie-Burger mit Pommes 26€. Naja, für viele Leute ist das hier ein Mekka, mir hat es aber nicht so gut gefallen. Da würde ich definitiv die anderen Strände bevorzugen.

Game of Thrones-Sights

Viele Fans der Serie fahren hauptsächlich nach Dubrovnik, um sich die Originalschauplätze der Serie anzuschauen und ein paar Filmszenen auf Fotos nachzustellen. Ich bin zwar nicht so der GoT-Fan (die Bücher fand ich aber cool!), aber das gehört jetzt wohl einfach zu Dubrovnik wie das Meer und die Altstadt. Ich liste euch mal ein paar Locations mit Wiedererkennungswert auf, an denen einige Szenen gedreht wurden.

Es gibt übrigens eine geführte Tour, die euch zu allen Locations bringt und euch weiteres Wissenswertes darüber vermittelt. Die Tour dauert ca. zwei Stunden und bei GetYourGuide könnt ihr diese auch schon im Voraus buche

n (Link).

(15) Lovrijenac-Festung

Der Rote Bergfried. Hier steht der Eiserne Thron in der Serie, weshalb hier einige Szenen gefilmt wurden. In Staffel 2, Episode 1 trägt Joffrey hier sein Turnier zum Namenstag aus. In Staffel 3, Episode 5 fällt hier Cerseis berühmter Ausspruch „Macht ist Macht“, und Podrick, Bronn und Tyrion verfolgen von hier, ebenfalls in Staffel 3, die Schlacht der Schwarzwasserbucht.

© HBO

(2) Pile Gate

Das Pile-Gate taucht in mehreren Episoden auf und diente als Eingang nach Königsmund. Am deutlichsten erkennt man es in Staffel 2, Folge 6 („Alte und neue Götter“), als König Joffrey zum Roten Bergfried zurückkehrt. Nachdem Marcella nach Dorne geschickt wurde, wird er hier von der wütenden Menge angegriffen. Das Tor kommt auch in Staffel 3, Folge 10 („Mhysa“) vor, als Jamie Lannister nach King’s Landing zurückkehrt. Tyrion Lannister wird hier ebenfalls verhaftet und in den Roten Bergfried gebracht.

(28) West-Pier und West-Hafen vorm Pile Gate

Dieser Ort diente in der Serie als Hafen von Königsmund und als Schwarzwasserbucht. Unter anderem verabschiedet Cersei hier ihre Tochter Myrcella am Pier. Später unterhalten sich Sansa und Lord Baelish an diesem Ort über Sansas geplante Flucht.

© HBO

(29) Minčeta Tower

Diese Festung innerhalb der Stadtmauer (ihr benötigt ein Stadtmauer-Ticket, um sie zu besichtigen) war kein Teil von Königsmund, sondern diente als Drehort für das „Haus der Unsterblichen“. Hier suchen Daenerys und Lord Baelish verzweifelt nach dem Eingang, bis Daenerys schließlich auf mysteriöse Weise im Haus verschwindet.

© HBO

(30) Fort Bokar

Taucht ebenfalls mehrmals in der Serie auf. U. a. diskutieren Tyrion und Lord Varys hier den Krieg mit Aussicht auf den Roten Bergfried im Hintergrund (der dort aber aus dem Computer stammt und in Wahrheit natürlich nicht dort steht).

(31) Jesuitentreppe

Hier wurde die wohl berühmt-berüchtigste Szene aus GoT gedreht, als Cersei von hier aus zu ihrem Bußgang verurteilt wird und diesen mit abgeschnittenen Haaren nackt startet. Auch in vorherigen Folgen wurden hier bereits einige Szenen gedreht.

© HBO

(32) St. Dominik-Straße (Ulica Svetog Dominika)

Hier geht Cerseis Bußgang weiter, und sie wird von Hunderten Bürgern der Stadt mit Essen beworfen, bespuckt und erniedrigt.

(9) Rektorenpalast

Sitz des Gewürzkönigs von Qarth. Hier verlangt Daenerys nach Schiffen, um ihre Armee nach Westeros zu bringen. Erfolglos.

© HBO

(12) Ethnografisches Museum

In Staffel 4, Folge 2, findet hier die Purpurne Hochzeit zwischen King Joffrey und Margaery Tyrell statt, bei der Joffrey vergiftet wird.

(16) Lokrum

Im verlassenen Kloster wurden die Gartenpartys in Qarth gedreht, die Daenerys besucht, um sich bei den Stadtoberen bekannt zu machen. Außerdem ist es der Weg, den Daenerys und Lord Baelish zum Haus der Unsterblichen zurücklegen.

© HBO

(37) Eiserner Thron

Das verfallene Benediktinerkloster auf Lokrum war ebenfalls Schauplatz einiger Dreharbeiten. Heute steht hier der „Eiserne Thron“, der der Stadt von der Filmcrew bzw. dem produzierenden Sender HBO überlassen wurde. Es ist möglich, auf dem Eisernen Thron Fotos zu machen. Einen weiteren gibt es übrigens im GoT-Museum in Split.

In den folgenden Abschnitten werden Affiliate-Links genutzt, welche mit einem * gekennzeichnet sind. Wenn du auf den Link klickst und eine Buchung tätigst, erhalten wir eine kleine Provision, welche dabei hilft, diese Seite weiter aufzubauen und zu finanzieren. Für dich bleibt der Preis natürlich der Gleiche 🙂 Wir würden uns sehr über deine Unterstützung in Form eines Klicks und einer Buchung freuen!

Touren

Die meisten Touren starten am Onofrio-Brunnen (3)

Game of Thrones-Tour
Hier werdet ihr alle interessanten Filmlocations mit einem erfahrenen Guide erkunden, der euch auch noch allerhand Skurriles und Wissenswertes zu den Dreharbeiten erzählen kann, z. B. wie es den Machern gelang, die Stadt, Restaurant- und Ladenbesitzer zu überzeugen, dass sie hier drehen dürfen. Das war für diese natürlich mit großen Einschränkungen verbunden.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Altstadt-Rundgang
Diese klassische Tour durch die Altstadt zeigt euch alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erzählt euch Geschichten aus 1400 Jahren Stadtgeschichte, die ihr so sonst nicht zu hören bekommt.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Kajak-Tour nach Lokrum und um die Stadtmauern
Um mal einen anderen Blickwinkel zu erleben und die Insel Lokrum zu erkunden, ist diese Tour hier die richtige. Euer Guide wird euch vor der Tourist-Information neben dem Onofrio-Brunnen erwarten (grüner Regenschirm!) und euch im Westhafen dann erst einmal eine Einführung in eure Kajaks geben. Dann geht es die Stadtmauer entlang und rüber zur Insel Lokrum, wo ihr auch schwimmen und schnorcheln (Equipment ist inklusive) könnt. Während der Tour werden ein paar Snacks gereicht, und Wasser steht ebenfalls zur Verfügung. Bei der Sonnenuntergangs-Tour wird euch auch noch eine kleine Flasche Wein dazugereicht.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Zipline-Tour
Wer es noch abenteuerlicher mag, kann sich vom Berg Srd eine Zipline-Fahrt über Dubrovnik gönnen. Ihr trefft euren Guide unten in der Altstadt. Der bringt euch mit einem Van den Srd herauf. Auch schon von hier ist die Aussicht über Dubrovnik einzigartig. Nach einer Sicherheitseinweisung macht ihr dann 2 Zip-Line-Fahrten mit der spektakulärsten Aussicht, die ihr euch vorstellen könnt.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Elephiten-Inseltour mit dem Boot

Auf dieser Tour lernt ihr mit dem Boot drei verschiedene Inseln rund um Dubrovnik kennen. Die erste Station ist die grüne Insel Kolocep, eine Insel mit vielen Orangen- und Zitronenbäumen sowie Pinienwäldern. Dort habt ihr eine Stunde zur freien Verfügung, in der ihr entweder schwimmen gehen oder die mittelalterliche Kapelle besichtigen könnt. Danach geht’s rüber zur Nachbarinsel Sipon, die wohl schönste der drei Inseln. Hier erwarten euch Häuser und Kirchen aus dem 15. Jahrhundert, ein alter Hafen sowie Feigen- und Zitrusbäume.

Während ihr zur letzten Insel Lopud fahrt, wird erst mal das leckere Mittagessen aufgetischt, das im Preis inklusive ist. Es gibt entweder frisch gefangenen Fisch, Fleisch und auch eine vegetarische Alternative (am besten bereits bei der Buchung vermerken!) mit kroatischem Wein und alkoholfreien Getränken. Lopud erreicht ihr am Sandstrand Sunj, einem der schönsten Strände des Landes, wo ihr noch eine Runde baden könnt, bevor es zurück nach Dubrovnik geht.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Tagestouren nach Montenegro in die Bucht von Kotor und nach Budva
Dies ist eine schöne Tour, um das Nachbarland Montenegro ein wenig kennenzulernen und schon einige der Hauptsehenswürdigkeiten dort zu entdecken. Der erste Stop auf der Reise wird dann Perast sein (unseren Guide für das kleine Städtchen findest du hier), dann geht’s weiter mit dem Boot durch die wunderschöne Bucht ins nahegelegene Kotor. Hier habt ihr etwas Freizeit und könnt die schöne Altstadt auf eigene Faust erkunden (nutzt unseren Guide dafür! hier), dann gehts weiter mit dem Boot durch die wunderschöne Bucht ins nahegelegene Kotor. Hier habt ihr etwas Freizeit und könnt die schöne Altstadt auf eigene Faust erkunden (nutzt unseren Guide dafür! Link).
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Es gibt noch eine alternative Tour, bei der ihr die Bootsfahrt durch die Kotor-Bucht auslasst, aber dafür noch nach Budva weiterfahrt, wo euch ebenfalls eine kleine aber feine Altstadt, schöne Strände und eine attraktive Strandpromenade erwarten.
Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Tagestour nach Bosnien-Herzegowina: Kravica-Wasserfall, Pocitelj, Mostar

12 Stunden seid ihr bei dieser Tour unterwegs, aber ich verspreche euch, das lohnt sich, denn ihr werdet drei absolute Highlights der Herzegowina kennenlernen.

Der Kravica-Wasserfall ist einer der schönsten Wasserfälle Bosnien-Herzegowinas. Hier könnt ihr entweder schwimmen gehen, Fotos machen oder in einem der Restaurants etwas landestypisches essen (freut euch auf die Preise!). Schaut hier (Link) nach, um mehr über die Wasserfälle zu erfahren. Weiter geht’s nach Mostar, der Hauptstadt der Herzegowina und dessen kulturellem und ökonomischen Zentrum. Die Brücke von Mostar ist weltberühmt und ziert nicht wenige Reiseführer für den Balkan. Auch sonst hat die Stadt eine berührende Geschichte und ist ein Schmelztiegel der Kulturen (Guide? Hier!). Die dritte Stadt ist Pocitelj, ein wundervolles, kleines historisches Städtchen an der Drina. Hier könnt ihr die kleine Altstadt erkunden, die sich wirklich noch wie eine echte Altstadt anfühlt. Siehe hier.

Hier geht’s zur Buchung: GetYourGuide*

Unterkunft

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele in und um Dubrovnik. Vom Backpacker-Hostel über kleine Apartmentwohnungen, Touri-Bettenburgen bis hin zu 5-Sterne-Hotels und Resorts werdet ihr alles finden. Allerdings könnt ihr euch auch sicher sein, dass die allermeisten Optionen in der Hochsaison komplett ausgebucht sein werden, weshalb ihr euch frühzeitig darum kümmern solltet.

Überraschung! Dubrovnik ist, was Übernachten angeht, kein günstiges Pflaster und wahrscheinlich sogar das Teuerste an der gesamten östlichen Adriaküste oder sogar dem ganzen Balkan. Der Auslastung im Sommer folgend, können die Anbieter die Preise problemlos anheben und werden trotzdem voll ausgebucht. In der Nebensaison (vor allem von November bis März) schließen viele Apartments ihre Pforten, und sogar einige Hotels halten Winterschlaf. Die anderen bieten in dieser Zeit oftmals viel günstigere Tarife als während der Saison an, was ein weiterer Grund ist, vielleicht erst im Herbst oder Frühjahr nach Dubrovnik zu fahren (soll ich es nochmal extra erwähnen? Okay: Die beste Reisezeit für Dubrovnik ist nicht der absolute Hochsommer, der ist dort ziemlich nervig!).

Auch muss ich hier die Kategorien etwas anpassen, da die „Budget“-Kategorie, die ich in anderen Orten anwenden würde, hier so nicht existiert. Selbst das günstigste Hostelbett kostet leider so viel wie ein eigenes Zimmer oder eine kleine Ferienwohnung woanders.

Abhilfe zu den hohen Preisen kann ein Aufenthalt in Trebinje im Nachbarland Bosnien-Herzegowina sein. Von dort ist es nur etwa eine Stunde bis Dubrovnik, und die Preise sind sehr viel günstiger (und die Stadt auch noch sehr sehenswert! Hier gibt’s mehr dazu!).

Vanlife

 

Bis 2021 gab es mal einen genialen Platz zum Freistehen auf dem Berg Srđ, allerdings ist die Fahrt dorthin für WoMos und Vans mittlerweile leider verboten. Mit weiteren freien Stellplätzen sieht es ansonsten im direkten Umfeld der Stadt etwas mau aus, genauso wie mit Parkplätzen allgemein.

Eine Alternative ist ansonsten noch das Solitudo Sunny Camping auf der Lapad-Halbinsel (Link).

Budget

(38) The A View
Hier vermieten die Hosts nur ein einzelnes Apartment, deshalb schnell sein, da dies eine der günstigsten Möglichkeiten ist, in Dubrovnik ein eigenes Apartment zu mieten. Hier ist auf jeden Fall alles vorhanden, was man braucht, und das Apartment ist renoviert und noch nicht lange im Gastgewerbe. Mit dem Bus kommt man auch gut in die Altstadt und wieder zurück.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(39) Guesthouse Perica
Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis ebenfalls. Die Zimmer bieten einen Balkon oder eine Terrasse mit einer schönen Aussicht auf die Bucht. Das Guesthouse liegt allgemein auf einem steilen Hügel über der Stadt, also kommt am besten nicht auf die Idee, z. B. vom Busbahnhof mit Gepäck hier hinzulaufen (dafür müsst ihr viele Stufen hoch). Zum Glück ist die Haltestelle der Linie 3 direkt vor der Haustür, sodass das mit Gepäck die Lösung ist, ohne der Dubrovnicker Taxi-Mafia vertrauen zu müssen (besser nicht!). Wenn ihr mit dem Auto kommt, ist es in Dubrovnik ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass hier auch Parkplätze zur Verfügung stehen.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(40) Kingslanding Old Town Hostel 
Wer in der Altstadt übernachten möchte, findet hier eines der günstigen Betten. Die Hostfamilie rund um (King) Jeffrey ist sehr gastfreundlich und kann allerhand über die Stadt und seine Attraktionen erzählen. Es gibt eine Küche im Hostel, ansonsten fehlt leider so etwas wie ein Gemeinschaftsraum. Es geht aber trotzdem sehr gesellig zu hier. Die Location könnte nicht besser sein. Bis zur Hauptstraße, Stradun (5), sind es nur ein paar Meter.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

Mittelklasse

(41) Hostel 365 4 U
Nicht direkt in der Altstadt gelegen, aber dafür in eigentlich perfekter Umgebung direkt zwischen Altstadt und Hafen/den Stränden in Lapad. Hier ist man in einem etwas „normaleren“ Umfeld und findet ein paar Minuten vom Hostel entfernt z. B. auch einen normalen Supermarkt. Es sind aber auch trotzdem nur ca. 20 Minuten zu Fuß in die Altstadt, die man auch in fünf Minuten mit dem Bus zurücklegen kann. Das Hostel selber ist sehr komfortabel und für Dubrovnicker Verhältnisse auch recht geräumig. Etwas lounge-artig irgendwie. Preise im Mittelklasse-Bereich bedeuten für ein Dormbed in einem Hostel in Dubrovnik zwischen 45 € im April und 80 € im Juli und August pro Person und Bett. Ich glaube, viel teurer geht’s tatsächlich in Europa kaum. Von November bis März ist das Hostel geschlossen.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(42) Guesthouse Villa Klaic
Sehr schönes Guesthouse in der Nähe der Hauptstraße (aber trotzdem leise) und nur ein paar Minuten zu Fuß von der Altstadt gelegen. Es gibt einen „Gemeinschaftsbereich“ mit Pool und einer sehr schönen Terrasse, von wo man eine super Aussicht hat und auch mal mit anderen Gästen ins Gespräch kommen kann. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, aber sauber und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Insgesamt ein sehr gutes Gesamtpaket.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(43) Apartments and Rooms Sveti Jakov
Wow! Also eine bessere Aussicht auf Altstadt, Meer und den Sonnenuntergang über diesen beiden ist schwierig zu bekommen. Da möchte man eigentlich den ganzen Tag einfach nur auf der Terrasse bleiben und diesen genießen… Wenn die Altstadt nicht selber auch so attraktiv wäre! Also, die Apartments bzw. Doppelzimmer sind wirklich top und gut ausgestattet, inkl. der Möglichkeit, auch auf der Terrasse zu kochen/grillen. Direkt unter der Unterkunft (exakt 321 Stufen) liegt der schöne und relativ entspannte Sveti Jakov-Strand, bis in die Altstadt sind es 20-30 Minuten zu Fuß. Insgesamt gibt es hier wirklich rein gar nichts auszusetzen.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(44) City Center Rooms
Wer direkt in der Altstadt übernachten möchte, findet hier eine schöne und charmante Unterkunft. Die Pension ist zwar in direkter Umgebung zu Restaurants und allen Sehenswürdigkeiten gelegen, trotzdem ist es hier schön ruhig. Alle Zimmer sind mit einem stilvollen Badezimmer, TV und Klimaanlage ausgestattet. Martina, die Gastgeberin, ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

Luxus

(45) Villa St. Vitus
Hier bekommt man ein wirkliches Altstadt-Feeling. Nicht nur hat man einen schönen Ausblick über die roten Dächer der Stadt, sondern wohnt auch noch in einem so rustikalen, alten Haus, das liebevoll restauriert wurde und sehr komfortabel ist. Setzt man von dort einen Fuß vor die Tür, befindet man sich direkt in einer der vielen fotogenen engen Gassen, für die Dubrovnik bekannt ist.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(46) Hotel Excelsior
Nur ein paar Schritte von der Altstadt entfernt am Banje Beach gelegen, ist das Hotel Excelsior eines der luxuriösesten Hotels an der ganzen Adria. Sogar Queen Elizabeth II. hat hier schon Urlaub gemacht. Naja, oder zumindest übernachtet (habt ihr jetzt auch ein Bild von der Queen im Badeanzug und mit Mojito in der Hand im Kopf?). Das Hotel befindet sich in einer historischen Villa, die 1913 erbaut wurde und ihren Blick Richtung Lokrum, Altstadt und Adria richtet. Im Hotel befinden sich drei Restaurants, ein Hallenbad, ein glamouröses Spa und ein Fitnesscenter.
Hier geht’s zur Booking: Booking.com*

(47) The Pucic Palace

Wolltet ihr schon immer mal in einem opulenten Stadtpalast in einer der opulentesten Städte der Welt übernachten? Pucic Palace got you covered. Der Palast wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente der gleichnamigen Familie als Residenz, welche eine der einflussreichsten Familien der Stadt war und seit dem 13. Jahrhundert zahlreiche Politiker, Akademiker, Geistliche, Künstler, Dichter und Schriftsteller hervorbrachte.

Der Pucić-Palast wurde von dem großen Erdbeben von 1667 in Mitleidenschaft gezogen, das den ursprünglichen Palast in zwei Teile spaltete. Als Zeuge dieses Ereignisses verbindet eine kleine Brücke immer noch die zwei Teile des Palastes. Anstelle der abgerissenen Gebäude wurde der Gundulić-Platz errichtet. Geschmückt mit der Statue von Dubrovniks größtem Schriftsteller Ivan Gundulić, wurde dieser Platz zum zentralen Marktplatz der Stadt und ist es bis heute geblieben. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte ein anderer Besitzer den Pucić-Palast und verwandelte ihn 1895 in das Hotel De La Ville. Im 20. Jahrhundert überstand der Palast einige weitere Eigentümerwechsel, zwei Weltkriege und den Jugoslawien-Krieg, bevor er 2002 nach den strengen UNESCO-Weltkulturerbe-Regeln restauriert wurde und seitdem wieder in alter Pracht erstrahlt.

Im Hotel kann man gut in die reiche Geschichte des Gebäudes und der Stadt eintauchen und dabei trotzdem so ziemlich alle zeitgemäßen Annehmlichkeiten genießen, die es so gibt.
Hier geht’s zur Buchung: Booking.com*

(48-52) Gastronomie

(48) TuttoBene Pizzeria & Fast Food
Dieses Restaurant hat drei Ableger in Dubrovnik: einmal in der Lapad-Bucht, einmal in Srebreno und auch einmal mitten in der Altstadt, wo es sich allerdings auf Burger, Kebab und Tortillas beschränkt. Es stehen auch einige vegetarische Gerichte auf der Speisekarte. Innerhalb der Altstadt ist das TuttoBene einer der günstigsten Orte, um satt zu werden, und es schmeckt auch noch.
Homepage

(49) Namaste Dubrovnik | Indisch
Wer mal eine Abwechslung von Cevapi und mediterranen Spezialitäten braucht, dem wird hier authentische nordindische Küche angeboten. Auf der Speisekarte stehen die indischen Klassiker und einige vegetarische/vegane Gerichte. Wer einen Platz auf der Terrasse ergattern kann, hat den Jackpot geknackt und kann beim Essen in eine perfekte, sehr schöne enge Gasse hinunterblicken. Die Preise sind für Dubrovnik noch ganz akzeptabel. Im Winter ist das Restaurant geschlossen!

(50) Nishta | Vegan
Nishta ist Dubrovniks erstes veganes Restaurant im Herzen der historischen Altstadt. Serviert werden Gerichte aus aller Welt. Auf der Speisekarte stehen Veggie-Lasagne, Falafel, Ćevapčići, Tempeh-Tortillas und allerhand mehr. Es gibt auch ein paar glutenfreie und Raw-Food-Alternativen. Sonntags geschlossen, das ganze Jahr geöffnet.
Homepage

(51) Gradska Kavana Arsenal | Mediterrane Balkan-Küche
Eines der traditionsreichsten Restaurants in der Stadt, serviert dieses Restaurant lokale Spezialitäten und Meeresspezialitäten. Das Restaurant besitzt zwei Terrassen, die beide ihren Reiz haben. Einmal schaut man über den zentralen Luza-Platz und auf der anderen Seite hat man einen Blick über den alten Hafen. Wenn ich auswählen könnte (was nicht immer der Fall ist), würde ich aber den Blick aufs Wasser bevorzugen. Wie ihr euch vorstellen könnt, sind die Preise hier sehr gehoben.
Homepage

(52) Nautika Restaurant | Haute Cuisine
Das edelste Restaurant der Stadt, dem auch schon Papst Johannes Paul II. seine Ehre erwiesen hat, worauf man hier besonders stolz ist. Hier kann man zwischen verschiedenen 5- bis 7-Gänge-Menüs auswählen, die bestimmt alle sehr lecker sind. Leisten kann ich mir ein Essen hier aber nicht, da ihr für zwei Personen inkl. Getränken und Nachtisch doch 3-4 Hunderter einstecken solltet. Aber der Papst hat’s ja.
Homepage

(53-58) Nachtleben

Das Nachtleben in Dubrovnik ist eigentlich vollständig auf Touristen ausgelegt, die während der Saison die Stadt auch nachts sehr lebendig werden lassen. Strandklubs gibt es an vielen Orten entlang der Küste, und auch direkt in der Altstadt wird es mal laut. In der Neben- und Nachsaison ist dagegen nicht viel los, und die Stadt verfällt in einen Winterschlaf.

(53) Klub Hrvatskih ratnih vojnih invalida
Diese kleine Bar ist ein echter Geheimtipp für Dubrovnik und serviert das günstigste Bier der Altstadt, das sogar für andere Orte in Kroatien noch sehr günstig ist. Deshalb ist es ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, und ich musste ein wenig darum ringen, ob ich diesen Ort überhaupt hier mit aufnehme oder lieber weiterhin den Einheimischen überlasse. Die Bar ist ein Ort der Inklusion, und die meisten Angestellten sind Menschen mit Behinderungen.

(54) D’Vino Wine Bar
D’Vino hat die größte Auswahl von über 60 Weinen in Dubrovnik, die entweder per Glas oder Flasche probiert werden können. Die Sammlung umfasst Weine aus der ganzen Welt, darunter Frankreich, Italien, Spanien, Australien, Chile und natürlich Kroatien.
Hier geht es eher ruhig zu, deshalb ist die Bar ein perfekter Ort, um den Tag mit einem leckeren Glas ganz entspannt ausklingen zu lassen, ein schöner Rückzugsraum mitten in der Altstadt.
Homepage

(55) The Buzz Bar
In einer Parallelstraße zur Stradun gelegen, ist die Buzz Bar Dubrovnik eine der beliebtesten Bars in der Stadt, um einen Kaffee, Craft Beer oder lokalen Wein zu genießen. Die Preise sind hier etwas niedriger als in anderen Bars der Stadt, was nicht nur Touris, sondern auch Locals anzieht. Im Sommer wird hier auch häufiger Live-Musik angeboten.
Homepage

(56) Pub Dubrovnik
Diese Bar mit sehr kreativem Namen ist der erste Konzept-Pub in Dubrovnik und legt Wert auf drei Sachen: Gute Gesellschaft, gute Musik und einzigartiges Ambiente. Die Kneipe befindet sich im Zentrum der Altstadt, welche sich auch im Design der Bar überall wiederfindet. Mehr Dubrovnik gibt’s nirgendwo.
Homepage

(57) Culture Club Revelin
Der Club befindet sich in der gleichnamigen Festung aus dem 14. Jahrhundert und bietet durch seinen Mix aus der geschichtsträchtigen Venue und modernem Elektro-Club eine einzigartige Atmosphäre. Zwar ganzjährig geöffnet, treten hier international bekannte DJs auf, und es finden ausufernde, spektakuläre Partys statt, die sich nicht nur im Club, sondern auch auf die Außenterrasse mit Blick auf die Altstadt von Dubrovnik und das Meer ausdehnen. Vom „DJMag“ wurde der Club zu einem der weltweit 100 besten erkoren.
Homepage

(58) Banje Beach Bar
Während des Tages ein recht entspannter Ort, um ein wenig in der Sonne zu liegen, verwandelt sich der Banje Beach nach Sonnenuntergang zu einer aufregenden Destination für Nachtschwärmer*innen. Das ist denen auch nicht zu verübeln, da dies sicherlich eine der schönsten Locations an der kroatischen Küste ist, mit seiner Aussicht aufs Meer und die Altstadt. Ein perfekter Ort, um die Nacht durchzutanzen!
Homepage

(59-61) Kultur

Kino & Theater

(59) Kinomatografi Dubrovnik
Dieses kleine Programmkino zeigt anspruchsvolle Filme und Dokumentationen – seit 115 Jahren! Wow! Am Wochenende gibt es auch Filme für Kinder. Die meisten Filme werden in der Originalsprache mit kroatischen Untertiteln gezeigt, sodass es auch für Menschen, die kein Kroatisch sprechen, zur Abendunterhaltung dient.
Homepage

(60) CineStar Dubrovnik
Das CineStar hat auch eine Filiale in Dubrovnik. Die Kette sollte ja auch aus Deutschland bekannt sein, und man kann sich hier darauf verlassen, dass man die neuesten Blockbuster und Mainstream-Filme in einem ultramodernen Kino genießen kann.
Homepage

(61) Städtisches Theater Marin Držić
Das Stadttheater ist eine Institution mit langer Tradition, in dem die Uraufführung im Jahr 1944 stattfand. Das Marin Držić Theater versucht, Tradition und Moderne, Kunst und Arbeit, Kreativität und Hingabe, Innovation und Moderne miteinander zu verbinden. Neben eigenen Produktionen kooperiert das Marin Držić Theater auch mit anderen Theaterinstitutionen und Theatergruppen und bringt Jahr für Jahr eine Reihe von Gastproduktionen auf die Bühne.
Homepage

Festivals

Dubrovnik Summer Festival | jährlich 10.07. – 25.08.
Bereits im Jahr 1950 gegründet, ist dieses Festival eines der bekanntesten und renommiertesten Festivals für klassische Musik, Theater, Oper und Tanzdarbietungen in Europa. Auf mehr als 70 Freilichtbühnen soll die Renaissance- und Barockatmosphäre von Dubrovnik mit Drama und Musik in Einklang gebracht werden.

Dubrovnik Winter Festival | Jährlich 26.11.-06.01.
Auch im Winter und vor allem in der Adventszeit hat Dubrovnik seinen Reiz und ist eine gute Destination für eine kleine Städtereise. Das Winterfestival bietet in dieser Zeit sogar noch einiges an Programm an, sodass einem sicherlich nicht langweilig werden sollte. An zahlreichen Orten, vom Lazaret über die Altstadt bis hin zu Lapad und Mokošica, wird die für viele schönste Zeit des Jahres zusätzlich noch mit einem kleinen Weihnachtsmarkt und festlicher Deko begangen.
Homepage

Karneval | jährlich Februar oder März
Dieses lebendige und farbenfrohe Event dauert drei Tage und wird von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gefeiert. Der Karneval hat hier seinen Ursprung bereits im 16. Jahrhundert. Seitdem werden auf den Straßen der Stadt Paraden, Konzerte, Theateraufführungen und Partys veranstaltet. Eine besondere Attraktion sind die farbenfrohen Kostüme und Masken, die von den Teilnehmern getragen werden. Die Kostüme spiegeln oft politische und soziale Themen wider und bieten den Menschen die Möglichkeit, ihre Meinungen und Überzeugungen kreativ auszudrücken.

Dubrovnik Festiwine | jährlich im April
Dubrovnik ist jedes Jahr zu Frühlingsbeginn Gastgeber einer top Weinveranstaltung, an der die besten Winzer, Sommeliers, Önologen und Weinförderer aus Kroatien und Europa teilnehmen. Das Rückgrat des Programms dieses internationalen Weintreffens ist die zentrale „Weinausstellung“, auf der zahlreiche kroatische und EU-Winzer ihre besten Produkte präsentieren. Neben der Weinausstellung gibt es im Rahmen des FestiWine ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit „FestiWine Gala“-Dinner, Bildungsworkshops, Fachvorträgen etc.
Homepage

(62) Shopping

Dubrovnik ist ein guter Ort, um Souvenirs einzukaufen oder shoppen zu gehen, erwartet allerdings auch hier keine Schnäppchen. Solltet ihr andere Orte in der Umgebung besuchen, könnt ihr gleiche Waren in den Orten häufig wesentlich günstiger kaufen. Neben den traditionellen Souvenirs wie Kühlschrankmagneten, Postkarten oder „I ❤️ Dubrovnik“-T-Shirts ist die Stadt vor allem für ihre kulinarischen Spezialitäten bekannt, die ebenfalls hervorragende Souvenirs sind.

Spezialitäten, die ihr in Dubrovnik kaufen könnt, sind:

Olivenöl: Dubrovnik ist für seine erstklassigen Olivenöle bekannt.

Honig: Der lokale Honig ist ein beliebtes Souvenir und ein großartiges Geschenk.

Käse: Dubrovnik ist bekannt für seine reiche Käseproduktion, insbesondere für den Paški Sir, einen weichen Käse aus Schafsmilch, der auch schon mal zum besten Käse der Welt gewählt wurde.

Wein: Die Gegend rund um die Stadt ist eine Weinregion, und es gibt viele Weingüter, die lokale Weine verkaufen. In der Stadt gibt es auch einige Weinhandlungen.

Maraschino-Likör: Dieser Likör wird aus Maraschino-Kirschen hergestellt und kommt ganz ursprünglich aus Dalmatien, nicht Italien, wie vielleicht viele meinen. Dadurch ist natürlich auch Dubrovnik ein guter Ort, um den Originalen zu kaufen.

Zusätzlich ist Dubrovnik noch für sein Kunst- und Keramikhandwerk, Lederwaren und handgewebte Textilien bekannt. Auch diese Sachen könnt ihr in einigen kleinen Läden in der Altstadt kaufen.

Die besten Orte zum Einkaufen sind die Stradun-Einkaufsstraße mitten in der Altstadt (siehe 5) und der Green Market (62), ebenfalls in der Altstadt gelegen.

Wer eher „klassisch“ einkaufen möchte, wird im „Dubrovnik Shopping Centre Minčeta“ fündig werden.

(63-65) Transport

Der öffentliche Nahverkehr in der Stadt ist sehr gut organisiert, und es fahren Buslinien in alle Ecken der Stadt sowie in alle umgebenden Städte und Gemeinden. Dubrovnik hat zwar keinen Bahnhof, dafür fahren Fernbuslinien auch in viele weiter entfernte Orte in Kroatien und die umliegenden Länder. Fähren fahren von Dubrovnik auf die umliegenden Inseln und sogar bis nach Split. Der 19 Kilometer von der Altstadt entfernte Flughafen wird von immer mehr Fluglinien aus ganz Europa angeflogen, auch aus Deutschland.

Ein Wort zum Thema Parken in Dubrovnik: Wenn ihr es irgendwie vermeiden könnt, mit eurem Auto in die Stadt zu fahren, macht das. Die Parksituation in Dubrovnik ist schlimm, und alle Parkplätze sind sehr teuer. Je näher ihr an der Altstadt parkt, desto teurer wird’s. Wenn ihr auch in Dubrovnik übernachtet, versucht, eine Unterkunft zu buchen, bei der ihr einen kostenlosen Parkplatz nutzen könnt.

Nahverkehr

Die orangenen Busse der Firma Libertas verbinden auf insgesamt 13 Linien alle Ecken der Stadt und sind ein wirklich nützliches Transportmittel um aus anderen Stadtteilen zur Altstadt zu kommen. Generell sind die Busse sehr zuverlässig und pünktlich, im Sommer können diese aber auch mal voll werden und etwas Verspätung haben. Fahrkarten könnt ihr an vielen Kiosken und auch beim Fahrer kaufen. Wenn ihr ein Ticket am Kiosk kauft, kostet dies 1,50€, wenn ihr es beim Fahrer kauft 2€. Beim Fahrer benötigt ihr exaktes Kleingeld für die Fahrt, da diese nicht wechseln. Nachdem ihr euer Ticket im Bus entwertet (gestempelt) habt, ist dieses für 59 Minuten in alle Richtungen und für alle Linien gültig. Ihr müsst vorne in den Bus einsteigen und hinten aussteigen.

Die Haltestelle für die Altstadt ist „Pile“ (2), direkt am gleichnamigen Stadttor. Praktischerweise ist dies auch die End- bzw. Starthaltestelle der meisten Linien. Die Station für den Busbahnhof, von wo aus Fernbusse die Stadt bedienen, ist „Autobusni kolodvor“ (63). Für den Hafen, wo die meisten Kreuzfahrtschiffe und Fähren an- und ablegen steigt ihr an der Haltestelle „Luka Gruz“ (64) aus.

– Der Hafen und der Busbahnhof werden von den Linien 1a, 1b, 3, 3a, 5, 7 und 8 vom Pile-Tor angefahren.
– Wenn ihr in Babin Kuk übernachtet, nehmt die Linie 6
– Nach Lapad fährt die 4.
– Um auf den Berg Srd zu kommen, nehmt die 17 bis zur Endhaltestelle „Bosanka“.

Ins Umland fahren ebenfalls Busse, die auf diesem Plan nicht enthalten sind. Dabei fahren Busse in östlicher Richtung nach Cavtat, Buići, Srebreno, Vodovađa, Vitaljina Plant und Molunat. Den Fahrplan dafür könnt ihr hier runterladen (Link

Wenn ihr in westlicher Richtung nach Slano, Osojnik, Ston, Orebić, Brsečine, Imotica und Majkovi wollt, findet ihr den Fahrplan hier (Link

Überregional

Bus
Es gibt Busse von Dubrovnik in alle größeren Städte in Kroatien entlang der Küste und nach Zagreb und sogar bis nach Osijek. Flixbus bedient die meisten Routen und fährt auch in die Nachbarländer nach Montenegro (u.a. Kotor, Budva, Podgorica), Bosnien-Herzegowina (u.a. Sarajevo, Mostar) und Albanien (Shkodër, Tirana). Um zu buchen, folgt diesem (Link).

Die Busse fahren vom „Autobusni kolodvor“ (63).

Fähre
Das Fährterminal nennt sich hier „Luka Gruz“ (64)
Dubrovnik wird von vier Fährgesellschaften angeschwommen: Jadrolinija, Kapetan Luka, TP Line and Grad Dubrovnik. Diese fahren auf insgesamt zehn Routen 17 verschiedene Destinationen an. Alle relevanten Infos dazu findet ihr auf dieser Seite (Link).

Flugzeug
Der Flughafen (65) von Dubrovnik liegt 19km von der Altstadt entfernt. Es gibt einen Bus, der vom Busbahnhof zum Flughafen und andersherum fährt. Ein Ticket für die einfache Fahrt kostet ca. 5€.

Von Deutschland aus wird Dubrovnik nur zwischen März und Oktober angeflogen. Es gibt folgende Verbindungen:
– Hamburg (Eurowings, Mai-Okt.), Düsseldorf (Eurowings, April-Okt.)
– Köln-Bonn (Eurowings, Mai-Oktober), Frankfurt (Croatia Airlines und Eurowings, ab März)
– Stuttgart (Eurowings, Mai-Okt.)
– Berlin (Eurowings April-Okt, easyJet Juni-Sep.)
– München (Croatia Airlines Mai-Okt., Lufthansa ab März).

Um Flüge zu buchen, schau ich immer zuerst bei Check24* oder Skyscanner*.

Weiter geht’s!

Wie hat dir Dubrovnik gefallen? Hast du noch einen Geheimtipp, den es dort zu entdecken gibt? War der Artikel hilfreich bei deiner Reiseplanung? Habe ich etwas Wichtiges übersehen?  Teile es mir mit und schreib einen Kommentar!

Ich freue mich über jede Rückmeldung!

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments